Habe gelesen, dass Helleborus kalkhaltigen Boden mag und man soll immer mal zerkleinerte Eierschalen drumrum einarbeiten Mach ich doch glatt. Mal schauen was sie sagen ...
Habt Ihr schon daran gedacht, bei älteren Pflanzen jetzt die alten Blätter abzuschneiden? Ich war neulich draußen und habe das gemacht. Das sollte man im Dez, Jan oder Feb tun. Dann entwickelt sich alles Neue an der Pflanze gut.
Ich habe auch schon Blütenansätze ganz unten bei den Pflanzen gefunden, aber im Moment ist es frostig kalt, und alle legen sich flach. Man kann dies auf den Bildern sehen.
Eine im Herbst gepflanzte kleine Helleborus treibt auch nur ein Mini-Blatt, ansonsten sieht man gar nichts. Nur Geduld, das dauert... ich denke, diese Pflanzen kommen schon noch.
Ich war neulich bei Dehner und habe mir eine große, blühende Pflanze gekauft - ich konnte nicht wiederstehen, obwohl ich ähnliche bereits besitze! Ihr seht sie auf dem Photo. Sie steht tagsüber vor der Haustür und wandert abends ins Haus, wegen den Frösten. Ich pflanze sie dann mit anderen Stauden im Frühjahr raus an Ort und Stelle.
Hier mal ein paar Bilder von meinen Helleborus, leider sind nicht alle Bilder so gut geworden. Bei ein bis zwei Pflanzen waren die Blüten nicht richtig offen, ich versuche es an einem anderen Tag. Es war lange nicht das richtige Wetter, um im Garten zu fotografieren, und so habe ich es eben heute versucht.
Dafür habe ich mich gestern richtig gefreut: Ich glaube, 2 Helleborus haben sich ausgesamt. Ich sehe Keimlinge (hoffentlich). Haben die so längliche Keimblätter? Wenn ja, dann wäre das ja supi .
Ich habe auch zum ersten mal Kalk für die Helleborus gekauft und ausgebracht. Wenn die diesjährigen Samen nämlich erst einmal reif sind, wird da nicht mehr gehackt ----- mehr Sämlinge haben will im nächsten Jahr!!!
Was machen Eure Pflanzen so?
Lenzrosen-Grüße von Claudia
P.S. Sie Sämlinge sind vermutlich von den Pflanzen auf Bild 1 und Bild 4 (leider verschwommen).
eine gefüllte H. torquatus kenn ich nicht, aber die einfache ist auch schon ein Hit ... wenngleich sie relativ klein ist ... aber die pflaumenfarbenen Blüten sind der Hammer!
dürfte aber ziemlich teuer sein ... €25.- und mehr schätze ich mal ...
niwashi, der bei Sarastro Stauden fragen würde ...
__________________ Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes. ( Cornelius Gustav Gurlitt 1850-1938 )
Ich habe im Garten auch dieses Jahr erst diese wunderschöne Pflanzen entdeckt. Sie standen schon 3 Jahre da, aber zeigen sich dieses Jahr erst richtig gut, blühen schon wochenlang, bzw. schon seit Anfang des Jahres fast und haben sich sehr ausgebreitet.
Ich habe nur eine rote Sorte, würde aber für`s nächste Jahr gerne weisse mit dazu haben, nur..... wie vermehren die Pflanzen sich?
Ich könnte von meine Pflanzen nach der Blüte was abschneiden, oder Samen sammeln..... keine Ahnung, also wenn jemand mit weisse Helleborus tauschen möchte, bitte Melden... mit Anleitung!!
Gruss, Jostabeere
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Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich.
Zur Vermehrung: Abschneiden (Stecklinge) funktioniert nicht. Helleborus werden normalerweise durch Teilung vermehrt oder durch Aussaat. Aussaat in Töpfen ist recht schwierig, da es Monate dauern kann, bis die Keimung erfolgt. Es ist auch eine Kälteperiode für die Keimung nötig. Ich hoffe deshalb ja auch, dass sich meine Pflanzen selbst aussamen.
Es dürfte kein Problem sein, Samen für eine weiße Christrose zu bekommen. Du kannst dich ja in einigen Wiochen mal bei mir melden, meine blüht gerade. Vielleicht will auch jemand tauschen...
Eure Helleborus dürften jetzt ja blühen oder geblüht haben. Hier einige Infos zu Samen und Aussaat. In einem englischen Fachbuch zum Thema habe ich einiges erfahren, was ich vorher nicht wusste, z.B.
- dass Helleborus orientalis auch Sonne vertragen, wenn sie mehr Feuchtigkeit bekommen (aber nie Staunässe!!)
- dass sie zur Keimung nicht, wie oft beschrieben, Frost brauchen. Sie brauchen zuerst eine warme, feuchte Periode, auf die dann eine Periode mit kühleren Temperaturen folgt. Dann erfolgt die Keimung.
- dass Samen am besten nach der Ernte gesät werden - sie brauchen lange zur Keimung, bis zu einem Jahr (alte Samen keimen nicht so gut)
- Mäuse und Ameisen machen sich gerne über die Samen her, oft wird deshalb Aussaat in Töpfen empfohlen
Meine Pflanzen haben sich an Ort und Stelle ausgesamt. Vorteil: Man muss sich nicht das ganze Jahr darum kümmern, der Standort scheint ihnen gut zu bekommen.
Nachteil: Wenn Helleborusamen so lange zur Keimung benötigen, kann man manchen Keimling durch Routine-Gartenarbeiten (hacken, mulchen etc.) zerstören.
Was macht Ihr mit euren Samen? Je nach Ernte könnten wir ja auch Samen besonderer Pflanzen austauschen...
Ich habe mal ein Bild hochgeladen von meiner Helleborus. Weiss nicht den genauen Namen.
Würde gerne Samen abmachen und tauschen gegen weisse Helleborus.
Wer möchte tauschen??
Und dann noch die Frage: wann sehe ich wo Samen??
Gruss, Jostabeere
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Wenn auf der Erde die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich.
Wolltest du wissen, wo man Samen SÄT oder wo sie sich entwickeln (=wo man sie SIEHT)?
Hier eine Antwort dazu, wo die Samen sich entwickeln. Die Blüte verändert sich in der Mitte, dort entsteht eine Samenkapsel. Das wird mit der Zeit immer deutlicher. Wenn diese Kapsel seitlich aufreißt, würde ich die Blüte abmachen. Nach einigen Tagen müssten dann die Samen herauspurzeln.
Nochmals: Die Aussaat von Helleborus ist nicht leicht. Nur unter den bereits beschriebenen Bedingungen findet eine Keimung statt. Man kann das nicht vergleichen mit anderen Pflanzen, bei denen nach einigen Wochen "die Saat aufgeht".