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09.12.2007, 11:25
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#1 (permalink)
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Registriert seit: 14.10.2007 Ort: Am Teutoburger Wald
Beiträge: 775
| Mulchen/Düngen,aber wie???
Hallo ihr Botaniker!
Habe meine Beete jetzt soweit winterfest gemacht und die freien Flächen mit Rindenmulch abgedeckt.Soll ja auch den Boden verbessern.Im Frühjahr sollen dann die Stauden Einzug halten...Am Besten soll man ja mit abgelagertem Mist düngen,aber mir ist noch nicht klar wie ich das praktisch richtig mache...Muß der Mulch dann an die Seite,oder vermische ich es einfach?? Für einen Tip wäre ich dankbar!!
Ach ja...und wieviele Pflanzen pro Sorte findet ihr am günstigsten(Rittersporn,Phlox,Sonenbraut)? Ich dachte an2-3Stück pro...
Vielen Dank schonmal für eure Mühe!
Grüße
Dino  |
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09.12.2007, 15:04
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#2 (permalink)
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Registriert seit: 21.08.2006
Beiträge: 6.216
| AW: Mulchen/Düngen,aber wie??? Zitat:
Zitat von Dino Hallo ihr Botaniker!
Habe meine Beete jetzt soweit winterfest gemacht und die freien Flächen mit Rindenmulch abgedeckt.Soll ja auch den Boden verbessern.Im Frühjahr sollen dann die Stauden Einzug halten...Am Besten soll man ja mit abgelagertem Mist düngen,aber mir ist noch nicht klar wie ich das praktisch richtig mache...Muß der Mulch dann an die Seite,oder vermische ich es einfach?? Für einen Tip wäre ich dankbar!!
Ach ja...und wieviele Pflanzen pro Sorte findet ihr am günstigsten(Rittersporn,Phlox,Sonenbraut)? Ich dachte an2-3Stück pro...
Vielen Dank schonmal für eure Mühe!
Grüße
Dino  |
Hi Dino,
nach meinen Erfahrungen zerfällt (verrottet) der Mulch bis in's Frühjahr und Du kannst in in den Boden ein arbeiten und den Mist etwas drüber streuen!
Die Bepflanzung hängt davon ab, wie dicht Du sie haben möchtest, ich habe immer so 5 Stück gesetzt ist auch Platz abhängig...
Sie wachsen ja auch schnell!
Mo, die immer auf die Weiden geht um zusätzlichen Dung zu bekommen 
__________________ Liebe Grüße von
Mo Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
Albert Einstein |
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11.12.2007, 10:03
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#3 (permalink)
| | Moderator
Registriert seit: 29.05.2006 Ort: ROI
Beiträge: 1.535
| AW: Mulchen/Düngen,aber wie??? Hi Dino,
mir stellt sich zunaechst die Frage was Du mit dem Mulch erreichen willst. Im Allgemeinen wird er genutzt um Unkrautbewuchs zu verhindern bzw. vermindern. Wenn Du ihn einarbeitest ist dieser Effekt natuerlich weg.
Sonst haelt Rindenmulch an sich ein par Jaehrchen.
Was die Anzahl der Stauden betrifft so haengt dies von der Flaeche ab die Du zur Verfuegung hast. Ich tendiere immer dazu in 3'er oder 5'er Gruppen zu pflanzen. Es sollte schon etwas strukturiert sein und nicht (wie mein Meister immer sagte) wie der Ochs pinkelt.
Wenn Du Rittersporn pflanzt gruess mal die Schnecken von mir.
take care be good
__________________ To live is the rarest thing in the world. Most people exist, that is all. Oscar Wilde - The Soul of Man Under Socialism. |
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11.12.2007, 15:32
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#4 (permalink)
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Registriert seit: 19.05.2007 Ort: Ostfriesland
Beiträge: 166
| AW: Mulchen/Düngen,aber wie??? Hallo,
wenn du Rindenmulch meinst, weist du aber schon, das der beim verrotten Stickstoff aus dem Boden zieht???
Man sollte deshalb immer etwas Hornspäne untermischen.
Gruß Karin65 |
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12.12.2007, 10:44
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#5 (permalink)
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Registriert seit: 14.10.2007 Ort: Am Teutoburger Wald
Beiträge: 775
| AW: Mulchen/Düngen,aber wie??? Tja,das Glück is mit die Doofen....Das mit dem Stickstoff wußte ich nicht,hab aber trotzdem etwas Hornspäne druntergemischt,schad ja nicht,dachte ich mir so...
Vielen Dank schon mal für eure Meinungen!!!
Viele Grüße vom trüben Teutoburger Wald
Dino |
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12.12.2007, 14:02
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#6 (permalink)
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Registriert seit: 19.05.2007 Ort: Ostfriesland
Beiträge: 166
| AW: Mulchen/Düngen,aber wie??? Na Dino,
doof war das dann ja aber nicht. eher eine höhere Eingabe.
Dann hast du ja schon alles richtig gemacht.
Gruß karin65 |
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13.12.2007, 10:00
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#7 (permalink)
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Registriert seit: 27.02.2007 Ort: Thüringen
Beiträge: 1.147
| AW: Mulchen/Düngen,aber wie??? Hallo,
ich habe gelesen, dass Rindenmulch gar nicht gut für den Boden sein soll. Nicht nur wegen des Stickstoffs, auch wegen Pilzen und er ist nicht gut für Zwiebelpflanzen. Kann immer wieder nur auf Rasenschnitt hinweisen. Sieht zwar bei neugepflanzten Stauden nicht so gut aus, wirkt aber Wunder. Wenn man ihn vor dem Winter, mit Laub vermischt, ausbringt, hat man im Frühjahr herrlichen Humus, lockeren Boden und viele liebe kleine Regenwürmer.
Gruß, Silvia |
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16.12.2007, 21:10
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#8 (permalink)
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Registriert seit: 14.12.2007
Beiträge: 23
| AW: Mulchen/Düngen,aber wie??? Hi Dino,
schreibst "hab beete mit rindenmulch abgedeckt". Ich gehe also davon aus, dass die rinde geschlossen oben auf der erde liegt. Dort sollte sie auch so 6 - 10 cm hoch bleiben, wenn du durch sie unkraut verhindern willst. In die erde wird sie nicht eingearbeitet. Wenn es an`s pflanzen geht, musst du den pflanzbereich von der rinde freirechen. Dann hebst du dein pflanzloch aus. Hast du gute erde? Denk an unterschiedliche anforderungen der pflanzen (zB Rhododendren). Wenn deine erde nichts taugt musst du sie halt aufpeppen. Wenn du in ner großen stadt wohnst, habt ihr vielleicht am kompostplatz verschiedene erden im angebot (wenn du größere mengen brauchst). Wenn ihr dort nur kompost habt, dann mische 1/3 kompost mir der erde deines pflanzloches. Ansonsten halt beim gärtner oder gartenmarkt. Die rinde ziehst du nach der pflanzung wieder bei, das hält der neupflanzung die feuchtigkeit und verhindert unkraut.
Ich habe einen recht großen garten und habe die ersten jahre auch mit rinde gearbeitet und sehr guten erfolg gehabt (ansonsten hätte meine freizeit nur aus unkrautzupfen bestanden). Ich habe mir dann gleich noch einen guten Bodendecker gekauft: Storchenschnabel. Ich habe nur einige exemplare gekauft und die ableger dann konsequent im restlichen garten verteilt, geht ganz einfach, sogar im hochsommer. Bis ich überall den storchenschnabel hatte, hat mich die rinde gerettet. Nun brauche ich die rinde nicht mehr, sie verrottet. Storchenschnabel kommt sehr früh im jahr und bleibt lange. Im gegensatz zu efeu, der mir vom nachbarn reingewachsen ist, ist er sehr leicht zu beherrschen. Übrigens hält der storchenschnabel auch den efeu unten, der kann an ihm nämlich nicht hochklimmen  |
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16.12.2007, 21:20
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#9 (permalink)
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Registriert seit: 14.10.2007 Ort: Am Teutoburger Wald
Beiträge: 775
| AW: Mulchen/Düngen,aber wie??? Also Centurio!!!
Ich bin begeistert,endlich die Antwort auf die ich gewartet habe 
DANKE!!! 
Die begeisterte
Dino |
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17.12.2007, 16:56
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#10 (permalink)
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Registriert seit: 27.02.2007 Ort: Thüringen
Beiträge: 1.147
| AW: Mulchen/Düngen,aber wie??? Hallo,
das mit dem Storchschnabel stimmt. Habe den zwischen meine Rosen gepflanzt, damit die Beete untenrum nicht so nackig aussehen. Er lässt wirklich kein Unkraut durch und sieht auch noch schön aus.
Gruß, Silvia |
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17.12.2007, 16:57
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#11 (permalink)
| | Moderator
Registriert seit: 06.05.2006 Ort: zuhause
Beiträge: 11.361
| AW: Mulchen/Düngen,aber wie??? kommt aber auf die Art an ....
niwashi, der selbst einige Sorten und Arten hat und weiß, dass nicht alle gleich sind ...
__________________ Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes. ( Cornelius Gustav Gurlitt 1850-1938 ) |
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18.12.2007, 09:34
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#12 (permalink)
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Registriert seit: 27.02.2007 Ort: Thüringen
Beiträge: 1.147
| AW: Mulchen/Düngen,aber wie??? Stimmt,
ich habe zum bodendecken den Blutstorchschnabel.
Gruß, Silvia |
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18.12.2007, 10:23
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#13 (permalink)
| | Moderator
Registriert seit: 06.05.2006 Ort: zuhause
Beiträge: 11.361
| AW: Mulchen/Düngen,aber wie??? @aivlis
welchen? es gibt 100e Arten und Sorten ...
niwashi, der das Auto fährt ...
__________________ Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes. ( Cornelius Gustav Gurlitt 1850-1938 ) |
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18.12.2007, 16:05
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#14 (permalink)
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Registriert seit: 27.02.2007 Ort: Thüringen
Beiträge: 1.147
| AW: Mulchen/Düngen,aber wie??? Phuu,
keine Ahnung welchen Blutstorchschnabel. Eben den Bodendecker, oder gibts als Bodendecker auch 100 Arten?
Mal sehen ob ich ihn im Internet finde.
Gruß, Silvia |
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20.12.2007, 11:24
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#15 (permalink)
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Registriert seit: 14.12.2007
Beiträge: 23
| AW: Mulchen/Düngen,aber wie??? Hallo zusammen,
welchen storchenschnabel ich habe, weis ich leider auch nicht. Es ist aber der "übliche", der sich auch in städtischen anlagen befindet. In Karlsruhe habe ich ihn schon oft unter den straßenbäumen gesehen. (Habe meinen aber nicht von dort!!!!!! Hätte dort aber auch nichts geschadet). Da hat das gartenbauamt dann keine arbeit mehr. Er wird so 30 - 40 cm groß und trägt lila blüten. Wie gesagt habe ich nur wenige exemplare gekauft. Die ableger pflanzt du ganz einfach: Spaten so 20 cm in die erde, hin und her bewegen so dass ein 10 cm breiter spalt entsteht, pflanze rein, zuschieben, angiessen, die darauffolgende zeit etwas feucht halten.
Habe letztes jahr einen hang an einem kinderzimmer angelegt (Kellerraum mit außenterrasse). Meine tochter hat erst ungläubig geschaut, aber nach ein paar monaten und regelmäßigem giessen waren ca. 25 m2 dicht. Dazwischen habe ich Rhododendren (ab 15:00 im sommer keine sonne). Der storchenschnabel gedeiht am besten in schatten- und halbschattenlagen, aber auch in der sonne, dort wird er halt nicht so hoch. Bei hanglagen besonders gut, musst nie mehr hinein und tritts die erde nicht nach unten.
Wenn man sich in seiner näheren umgebung mal umschaut, ist dort vielleicht sogar eine private oder öffentliche anlage mit dichtem storchenschnabel. Da kann man auch mal was umsonst bekommen, halt nicht alles von einer stelle nehmen. Ich habe auch schon oft ableger im bekanntenkreis verteilt. |
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