Hallo zusammen,
wir haben mit einer neuen Mietwohnung auch die Kletterrosen auf der Terrasse übernommen.
Welche Sorte es ist, weiß ich leider nicht. Sie soll schon seit 5 Jahren dort stehen und
ist auch ca. 3 - 4 m hoch.
Ihre Blüten rot-gelb, in mehreren schönen Varianten, die Blüten sind große und kleinere und sie duftet einfach total schön.
Man sagte mir (kein Rosenkenner *schäm*), dass ich die trockenen alten Blüten herausnehmen soll, weil sie der Pflanze sonst die Kraft nehmen.
Also habe ich nicht nur das Verblühte abgeschnitten, sondern auch aus der Pflanze selbst einige Triebe, die zu lang waren (da sie nach oben zum Mieter über uns wuchsen).
Nun sehe ich, dass die Kletterrose Sternrußtau und vermutlich auch Rosenrost ? hat.
Ich habe dann die befallenen Blätter entfernt und vernichtet (Restmüll) und jetzt stehen da nur noch an einer Seite der Pflanze, die Stengel. Ich dachte, sie würde dort wieder austreiben und neue Blätter bekommen .... aber es tut sich nix. Sie bildet gar keine neuen Triebe aus den beschnittenen Trieben und scheint auch sonst das Wachstum eingestellt zu haben.
Ich weiß nicht, ob es eine Kletterrose ist, die nur einmal im Jahr blüht (sie hatte große Hagebutten gebildet).
Sie hat so wunderschön geblüht und es würde mir total leid tun, wenn sie nun eingeht.
Sie hatte auch zu Anfang Ameisen und Läuse, aber nicht lange. Gesprüht habe ich dagegen nicht, aber die Läuse sind auch nach kurzer Zeit fast wieder weg (Vögel und Marienkäfer waren recht aktiv).
Ich weiß nicht genau, was ich nun machen soll. Im Web las ich was über Fungisan von Neudorff und eine Bekannte sagte mir was von einem Mittel von Compo.
Aber ich möchte keine Nützlinge töten.
Was kann ich tun?
Muss ich die Triebe, wo die kranken Sternrußtaublätter waren, auch mit abschneiden?
Soll ich die Pflanze generell kürzen?
Wenn ja, wie weit?
Wegen dem Pilzmittel las ich, dass man die Pflanze nicht sprühen darf, wenn sie bereits geschwächt ist.
Bitte um schnelle Antworten.
Vielen Dank im Voraus!
Cheyenne