ich hab vor einer Woche Stockrosensamen (aus Holland importiert und jetzt nach Monaten in einer Tasche wiedergefunden ) in diese kleinen Papp-Anzuchttöpfe ausgesäät. Obwohl ich die Samen (viel zu) großzügig auf die Töpfchen verteilt habe, tun sie mir den Gefallen, dass in jedem Töpchen nur ein, max. zwei Samen keimen. Wie praktisch, so kann ich einfach das Töpfchen irgendwann ins Beet setzen, ohne vorher pikieren zu müssen (denke ich mir so).
Frage nur: wann? Wie groß sollten die Keimlinge schon sein, bis man sie raussetzt und den Unbillen des Wetters aussetzt - heute abend z.B. schon stundenlang Starkregen, das täte ihnen bestimmt nicht so gut - obwohl, die, die sich draußen natürlich aussääen, sind ja auch nicht geschützt... hmm.. Also, was tun, was ratet ihr mir?
D.h. Du setzt die Keimlinge schon früh ins Beet, schützt sie aber dann mit dem "Flaschen-Gewächshaus"? OK, klingt gut Dann sammel ich jetzt mal PET-Flaschen (bekommt man für Flaschen ohne Boden auch noch das Pfand zurück? *lach*)
Ich werd jetzt mal noch das Wochenende abwarten (da sind noch mal Nachttemperaturn bis fast an den Gefrierpunkt angesagt, 3 Grad Tiefsttemperatur), und sie dann auspflanzen und mit De.'s "Gewächshaus" vor zu viel Regen schützen (der hier auch gerade nicht zu knapp fällt).
Dafür opfere ich sogar ein paar Wasserflaschen (pfandlose PET-Flaschen hab ich keine, bei mir findet sich in PET-Flaschen nur Wasser Für Bier und Wein bestehe ich immer noch auf Glasflaschen
in unserem Dorfsupermarkt gibt es ganz leckere Säfte in pfandfreien Flaschen.
Bisher habe ich die immer nur für altes Friteusen-Öl gebraucht - aber der Gewächshaus-Tip von De. ist wieder mal Extra-Klasse
Da habe ich doch mal wieder einen Grund Kirsch- und Birnensaft zu kaufen
Von wegen Erbsenzähler: wenn Du die Flaschenbanderole aufhebst und vor der Entsorgung wieder festpappst, müsstest Du am Automaten auch das Pfand gutgeschrieben bekommen.
In unserem Dorfsupermarkt gibt es keinen Automaten - die Jungs, die dort das Leergut annehmen würden bodenlose Flaschen wohl eher nicht akzeptieren.
die Idee mit den Nicht-Pfandflaschen ist ja sowas von genial. Ich hab mich geärgert, das meine Stockrosen-Junglinge von diesen dämlichen Nacktschnecken gefressen wurden. Ich arbeite in einem Getränkemarkt - da werden die Nicht-Pfandflaschen wohl ab jetzt "Meins, Meins, Meins" sein.
Ich habs gerade schon mal geschrieben was soll der Aufwand? einfach die abgefallen Blüten liegen lassen das wars. Oder ergo die Samen locker unter die Erde. Die kommen doch von ganz allein und können später immer noch umgesetzt werden. Da ist anziehen völlig überflüssig.
Gruß Suse
die ihre anfangs immer brav abgesammelt hat und das ganz sicher nie wieder tut.
ich häng mich hier mal mit drann um meine begeisterung auszudrücken..nächstes jahr habe ich viele kleine flaschen in meinen beeten...was da wohl die nachbarn denken
nur so anbei ich glaube dies jahr ist für mich kein stockrosen jahr..habe es das erste mal versucht mit gekauften samen und es ist nur eine gaaaanz kleine gekommen..vielleicht wollen mich die anderen ja auch nur ärgern und die kommen noch..
Sorry, Erschliesst sich mir nicht, ich müsste nichts tun um massenweise Ableger zu bekommen, ausser aufhören die Blüten abzusammeln.
Das erste Jahr haben wir nicht gewusst woher die Ableger waren, das zweite mehr nachgeräumt, das dritte dann festgestellt das es an den abgesammelten Blüten lag. Und jetzt hab ich eine, die kräftig treibt schon 70 cm hoch ist und das absammeln überlebt hat. Was so 4 Jahre lang funktioniert, bekommt bei mir keinen Winterschutz.
Gut Nacktschnecken haben wir hier so gut wie gar nicht. Liegt wahrscheinlich an fehlender Feuchtigkeit aber das gilt für den gesamten Ortsteil. Hier sind Weinbergschnecken zu Hause und die sind nicht wirklich gefräßig oder werden um nicht zermäht zu werden in den angrenzenden wilden Grünstreifen befördert.
Suse, wenn ich die Blüten mit den Samen nicht abgesammelt hätte, würden die neuen Stockis jetzt in Zeeland, in Schleswig, auf Rügen und in einem anderen Stadteil meiner Heimatstadt wachsen und nicht in meinem Garten
Natürlich hätte ich sie auch einfach direkt ins Beet werfen können, aber als ich sie pflanzen wollte (damit sie in diesem Jahr noch schön robust werden können), war der Platz für ihr neues zuhause noch nicht vorbereitet. Also übergangsweise Aussaat in Jiffytöpfen. Da ich die mitsamt den Töpfen einfach in der Erde versenke, hält sich der zusätzliche Aufwand arg in Grenzen. Von diesem Jahr an werden die aber auch nicht mehr vorgezogen, sondern sollen (und werden, wie meine roten und rosanen beweisen) alleine klar kommen.
ich drücke die Daumen für die Flaschenaktion, klingt plausibel, und ich hab' das mal bei jungen Salatpflanzen gesehen.
Von selbstaussamenden Stockrosen träume ich noch...ich bin ein kleiner Stockrosendepp:
Erster Aussaatversuch im Balkonkasten...siehe da, es keimt...oha, Pfahlwurzel, wass'n das?! *nachgelesen* Okay, im Balkonkasten dann das nicht klappen...nächster Versuch in Töpfchen, hochgezogen, ausgepflanzt...und nun sind sie im DRITTEN Jahr und haben sich endlich mal bequemt, Blüten anzusetzen. Ich gebe zu, sie hatten eventuell den Kampf mit unseren Wühlmausfamilien aufnehmen müssen, das weiß ich nicht, stell's mir aber vor.
Heuer werden sie also blühen, und DANN schau ich mal, ob sich da was aussät
Meine allererste Stockrosenblüte! Die Farbe hab' ich schon vergessen, vermutlich rot.
Billa,
wenn du "Nachschub" brauchst, erinnere mich im Spätsommer noch mal dran... unsere "alteingessenen" Stockis produzieren jährlich so viel Samen, da kann ich dir problemlos was schicken.
Ansonsten lass ich die immer den Winter über stehen, einige Vögel futtern die wohl ganz gerne. Und was im Frühjahr, wenn ich die alten Stengel abschneide, noch dran ist, wird ins Beet geschüttelt.
Windig ist es hier auch, wir sind ja fast am Stadtrand, fast heisst 3 Reihen Häuser etwas höher gelegen, aber so geflogen sind meine nicht. War vielleicht das eine Jahr zu feucht. Aber Ich muss meine heute noch stützen, sonst wird das nichts. Mal gucken die dürfte die Tage noch gewaltig in die Höhe schiessen, Hauptsache es regnet irgendwann.
Ich bin zwar drei Monate zu spät, um hier mitzureden, aber für mich ist diese Unterhaltung hier ein Goldfund: ich habe Pech mit Stockrosen, viele Nacktschnecken, viel Wind und mäßige Temperaturen. Vielen Dank für den tollen Flaschentip!!
Wobei: dieses Jahr hatte ich zum ersten Mal Stockrosenblüte. Nur habe ich im Frühjahr vergessen, die nächste Generation anzusetzen... püh
eigentlich reicht es aus, wenn Deine blühende Stockrose die Samen schmeißt, dass es dann noch in diesem Jahr Keimlinge gibt und diese im nächsten Jahr blühen.
Oder - wenn Du noch Samen hast - schnell verteilen und das Beste hoffen
In meinem Garten seit 2009 wurden die alljährlich immer wieder gekauften Stockis gar nichts (dieses Jahr hat es eine geschafft eine Blüte an einem mittlerweile blattlosen Trieb hervor zu bringen)
Und auch die vorgezogenen Keimlinge verreckten elendig (es lag nicht an Schnecken), einfach verstreute Samen keimten gar nicht erst.
Aber von irgendeiner Tauschaktion hier im Forum sind mir Samen "zugeflogen" - die keimen, bzw. wachsen schon ordentlich und ich hoffe, dass sie an den "selbstgewählten" Standorten im nächsten Jahr endlich mal richtig schön werden So nach dem Motto; - never touch a running system - die dürfen bleiben wo sie sind.
Überall in der Nachbarschaft wachsen die Stockis wie verrückt (auch in meinem alten Garten - 150m entfernt) und wir haben alle Lehmboden, Steine und eine hauptsächlich nach Süden ausgerichtete Lage.
Mittlerweile denke ich "Wunder gibt es immer wieder" und denen soll man dann auch Zeit und Raum geben.
Falls es im Frühjahr viele Schnecken gibt (dieses Jahr fast keine) werden Flaschen über die Babies gestülpt
Ja, ich beobachte auch immer wieder mit großem Neid und Frust, wie Stockrosen in der Stadt aus den kleinsten Ritzen und an den unwirtlichsten Stellen sprießen, meterhoch wachsen und prachtvoll blühen. In meinem Beet geht es Ihnen wohl zu gut?
Naja, den jetzigen Standort muss ich ohnehin leider aufgeben und einen neuen habe ich noch nicht definiert. Ich werde es weiter versuchen und vor allem werde ich (ja, das ist ein guter Tipp!) auf erprobtes Samengut zurückgreifen - entweder hier aus dem Forum oder von Freunden und Nachbarn. Und dann überlasse ich sie sich selbst. Ist wohl am besten.