 |
|
15.02.2008, 11:34
|
#16 (permalink)
|
Registriert seit: 27.11.2006
Beiträge: 646
| AW: Regenwasserbenutzung Zitat:
Zitat von Marc4Mac Es gibt für Regenwassernutzung geltende Vorschriften die einfach beachtet werden müssen. Behörden und Wasserversorger müssen informiert werden. Das ist zwar Papierkrieg und Aufwand, aber wenn Du im Endeffekt auf lange Sicht Deinen Geldbeutel schonen möchtest solltest Du das in Kauf nehmen. | "Geltende Vorschriften" und "Papierkrieg" nennst du das?   
Also ich würde da schon etwas weiter gehen. Behördenwillkür und völlige Inkompetenz trifft es nach meiner Meinung da schon viel eher. Das mag zwar sicher nicht für jeden Ort zutreffen, aber doch sicherlich für viele davon. |
| |
19.02.2008, 17:47
|
#17 (permalink)
|
Registriert seit: 09.02.2008
Beiträge: 14
| AW: Regenwasserbenutzung Ich würde eher Wegelagerei und Raubrittertum dazu sagen, so wie sich vor allem die Abwasserzweckverbände hier im Osten aufführen. Die absolute Krone ist die Einführung der Regenwassergebühr die jeder Grundstückseigentümer zu zahlen hat, je nach Dach- und versiegelter Grundstückfläche. |
| |
19.02.2008, 22:04
|
#18 (permalink)
|
Registriert seit: 27.11.2006
Beiträge: 646
| AW: Regenwasserbenutzung Zitat:
Zitat von Muhme Ich würde eher Wegelagerei und Raubrittertum dazu sagen, so wie sich vor allem die Abwasserzweckverbände hier im Osten aufführen. | Tja also... das Thema Abwasserzweckverbände im Osten Deutschlands ist ja ohnehin ein ganz eigenes Kapitel. Erst lassen sich viele Kommunen von skrupellosen Unternehmen in Verbindung mit völliger Inkompetenz so richtig über den Tisch ziehen und anstatt das nun die Politiker eigentlich die Verantwortung dafür zu tragen haben, bürdet man die Last dieser Fehlentscheidung einfach dem Bürger auf. Frechheit ist da noch sehr weit untertrieben. Zitat: |
Die absolute Krone ist die Einführung der Regenwassergebühr die jeder Grundstückseigentümer zu zahlen hat, je nach Dach- und versiegelter Grundstückfläche.
| Das war bei uns auch ganz "lustig". Als wir vor 7 Jahren unser Haus kauften, war der Regenwasserkanal völlig dicht. Einige Nachforschungen haben dann ergeben das bereits der Vorbesitzer die Regenrinne abkoppelte und in den Garten umleitete. Da wir den urspünglichen Regenwasserkanal aber nicht finden konnten (war sehr tief in der Erde abgebrochen worden, warum auch immer) stellten wir beim Abwasserverband einen Antrag und wollten das Regenwasser im Garten versichern lassen. Die Antwort kam prompt, da müssten wir erst einmal einen Grundstücksplan einreichen und noch hundert andere Auflagen beachten die einfach nicht zu erfüllen sind.
Inzwischen führen wir einen Teil des Regenwassers wieder in die öffentlichen Kanalisation und einen anderen lassen wir nach wie vor im Garten versickern. Aber bezahlen dürfen wir das natürlich trotzdem.
Geändert von aLuckyGuy (19.02.2008 um 22:43 Uhr).
|
| |
20.02.2008, 10:32
|
#19 (permalink)
|
Registriert seit: 04.08.2007 Ort: im Oberbergischen Land nähe Köln
Beiträge: 89
| AW: Regenwasserbenutzung Das ist das Thema worauf ich gewartet habe.
Wußte ja nicht ,das diese Regensteuerabgabe immer öfter angewandt wird.
Bei uns hier ,nehmen nur 2 Gemeinden diese Steuer.Erzähle ich bei Freunden ,die weiter entfernt sind davon,werde ich lauthals ausgelacht.
Und das traurige ist,wo soll das noch hinführen????
Angefangen haben wir mit 120 Euro,jedes Jahr eine neue Erhöhung,dieses Jahr ca 8 Euro,
dieses Jahr 24 Euro,also das dreifache.Und das bei immer gleicher Fläche.
Habe mal gelesen,das Gemeinden sich solche lachhaften Steuern erfinden können ,um ihre
Stadtfinanzen aufzubessern.
Was aber ,wenn diese Erhöhungen so weiter gehen???
Ist das bei euch auch so??
Gruß Sternenfee |
| |
20.02.2008, 11:23
|
#20 (permalink)
| | Moderator
Registriert seit: 06.05.2006 Ort: zuhause
Beiträge: 11.451
| AW: Regenwasserbenutzung es geht nicht nur um die "Stadtfinanzen"
aufgrund der Trennkanalisation (Regen- und Abwasser in zwei getrennten Kanälen) kommt in den Kläranlagen zu wenig Wasser an um das Klärwerk richtig zu beschicken; daher bedarf es Rückbauten dieses Systems und s kommt zu höheren Wartungskosten;
desweiteren gilt es zu beachten, dass auch hier die allgemeinen Kosten nicht gerade gesunken sind!
niwashi, der auch versiegelte Flächen besteuern würde, da sie selten notwendig sind ...
__________________ Man soll Denken lehren, nicht Gedachtes. ( Cornelius Gustav Gurlitt 1850-1938 ) |
| |
20.02.2008, 20:07
|
#21 (permalink)
|
Registriert seit: 04.08.2007 Ort: im Oberbergischen Land nähe Köln
Beiträge: 89
| AW: Regenwasserbenutzung Das wenn jemand sein ganzes Grundstüch zupflastert,kann ich diese Steuer ja verstehen.
Aber wir müssen ja sogar für Rasengittersteine bezahlen,und für den kleinen schmalen Gehweg über eine Wiese,die bei Regen reine Matsche ist.Mussten da einen Weg legen,weil wir sonst nicht in unser Gartenhäuschen kommen.
alles wurde ganz genau nachgemessen,jedes Grundstück,obwohl es hieß,die Stadt macht nur Stichproben.Deshalb sage ich das daß eine reine Abzocke ist.Warum kommen die anderen Städte ohne diese Sogenannte Regensteuer denn aus.
Gruß Sternenfee |
| |
21.02.2008, 07:54
|
#22 (permalink)
|
Registriert seit: 27.11.2006
Beiträge: 646
| AW: Regenwasserbenutzung Zitat:
Zitat von Sternenfee Das wenn jemand sein ganzes Grundstüch zupflastert,kann ich diese Steuer ja verstehen. | Aber auch nur, wenn das Oberflächenwasser in den Abwasserkanal geleitet wird. Zitat: |
Aber wir müssen ja sogar für Rasengittersteine bezahlen,und für den kleinen schmalen Gehweg über eine Wiese,die bei Regen reine Matsche ist.Mussten da einen Weg legen,weil wir sonst nicht in unser Gartenhäuschen kommen.
| Aha... dann sind wir hier, ja sogar noch ganz gut dran. |
| |
21.02.2008, 11:32
|
#23 (permalink)
|
Registriert seit: 25.04.2007
Beiträge: 1.027
| AW: Regenwasserbenutzung Zitat:
Zitat von Sternenfee Aber wir müssen ja sogar für Rasengittersteine bezahlen, | Das ist ja ein Ding! Bei uns kann man sogar mit prorösem Stein pflastern und das gilt nicht als versiegelt, wenn Regenwasser durch die Steine in den Boden sickern kann!
__________________ Das Geheimnis liegt in der Sauce ... |
| |
21.02.2008, 18:34
|
#24 (permalink)
|
Registriert seit: 09.02.2008
Beiträge: 14
| AW: Regenwasserbenutzung Ich geb Niwashi in Bezug auf zugepflasterte Grundstücke recht.
Allerdings hab ich die Begründung für diese "Regensteuer" genau anders rum verstanden. Es ist gar nicht gewollt das Regenwasser in die Kanalisation kommt, denn überall wo Dachflächen sind oder gepflasterte Wege oder ähnliches landet das Wasser in der Kanalisation und käme ja dann in die Klärwerke.
Wenn der Regen auf Wiesen, Felder, Beete trifft versickert er ja und geht ins Grundwasser. |
| |
Forumregeln
| Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen. Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten. Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen. Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten. HTML-Code ist Aus. | | | | Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 10:09 Uhr. | | |