Willkommensgruss

Thema: Trinkwasserqualität

  1. #1
    Avatar von Ilona910
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    Trinkwasserqualität
    ich bin etwas (ziemlich viel) verwirrt
    Heute habe ich Jemand hier gehabt, der mir eine Wasseraufbereitungsanlage (Artesia24 von der Fa. Kirby) verkaufen wollte. Er hat mir einen 2stündigen Wassertest/Vortrag gehalten, wie hoch unser Leitungswasser verseucht ist. Es wurden mir aus dem Internet verschiedene Filmchen über Youtube von RTL, Phönix, Plusminus usw. vorgeführt. Diese Wasseraufbereitungsanlage (ich kenne das als Osmoseanlage für die Aquaristik) scheint ja wirklich alle Giftstoffe aus dem Trinkwasser zu filtern.
    Ich muß zugeben, das sogenannte Premium-Wasser schmeckte besser, als aus der Leitung, der Kaffee schmeckte sehr viel besser.
    Nun stellt sich mir die Frage, ob so eine Anlage wirklich sinnvoll ist?

    Denn der Anschaffungspreis (zwischen 1960€ und 2946€) ist ja auch nicht zu vergessen.
    Ist unser Trinkwasser wirklich so schädlich, wie der Vertreter mir das erzählt hat???

    •   Alt 

       

  2. #2
    Moderator Avatar von niwashi
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    AW: Trinkwasserqualität
    würde ich etwas differenzierter betrachten!
    dein Leitungswasser wird jährlich, wenn nicht dann alle zwei Jahre untersucht und das Ergebnis bekommst dann zugeschickt;
    ob das Wasser wirklich besser ist oder dir nur suggeriert wurde, dass es gesünder ist, läßt sich so nicht sagen;
    in unserer Nachbarschaft haben einige eine Entkalkungsanlage (katalytische Salze), die auch funktioniert - das, so meine ich, reicht in unserern Breiten vollkommen aus!

    niwashi fühlt sich nicht kontaminiert ...

  3. #3
    Avatar von avenso
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    AW: Trinkwasserqualität
    der Anschaffungspreis ist die eine Sache, wurde auch über eventuelle Folgekosten gesprochen ?

    und das der Preis von - bis um 1000 € schwankt kommt mir schon komisch vor.

  4. #4
    stilemie
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    AW: Trinkwasserqualität
    Ist unser Trinkwasser wirklich so schädlich, wie der Vertreter mir das erzählt hat???
    Als schädlich würde ich unser Trinkwasser auch nicht bezeichnen

    Ist doch klar,das der Vertreter verkaufen wollte!

    Eine Geschmacksverbesserung kann man auch mit einfachen Filtern oder Zusätzen erzielen.

  5. #5
    Avatar von Moorschnucke
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    AW: Trinkwasserqualität
    Hallo Ilona,
    wenn du nicht in Henrichenburg wohnst, sondern in einem anderen Teil Castrop-Rauxels, hast du folgende Wasserqualität:

    http://www.gelsenwasser.de/fileadmin...itten_2008.pdf

    Im übrigen ist das Trinkwasser in D. das am besten untersuchte und kontrollierte Lebensmittel neben Bier!!

    Viele Mineralwässer haben schlechtere Werte - das kann man jedenfalls regelmäßig den Medien entnehmen.

    Herzliche Grüße und Prosit
    von
    Moorschnucke

  6. #6
    Avatar von Ilona910
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    AW: Trinkwasserqualität
    Avenso, es sind drei verschiedene Angebote.
    der 1. Preis ist das reine Gerät mit Kran,
    der 2. Preis ist mit einem Wasservitalisierer, der neben der Wasseruhr
    auf die Leitung gesetzt wird, um Kalkablagerungen in der Leitung zu
    verhindern und 2 Waschringe für Spül-und Waschmaschine, die
    30 % Wasch-Spülmittel sparen,
    der 3. Preis hat dann noch so etliche Zugaben.

  7. #7
    Avatar von Ilona910
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    AW: Trinkwasserqualität
    Moorschnucke, du kennst Henrichenburg
    nein, dort wohnen wir nicht, aber Luftlinie 500m entfernt
    ich habe jetzt 3 1/2 Stunden im Internet gesurft und nur gelesen (ohne dass ich merklich schlauer geworden bin)
    also ich glaube auch nicht, dass wir uns so ein Teil zulegen werden. Bis heute Nachmittag war ich ja ganz begeistert von dieser Anlage. Natürlich preisen alle Vertreter ihre Ware in den höchsten Tönen. Aber wir haben überlegt, dass alle Welt jahrzehntelang das Wasser aus den Leitungen getrunken hat und ich glaube nicht, dass ich, bzw. meine Familie, daran sterben werden.
    Natürlich hat das Wasser gut, bzw. besser geschmeckt, aber ob das den Preis rechtfertigt???
    Jetzt ist meine Begeisterung etwas abgeschwappt und ich denke wieder vernünftig
    Allen "Beratern" herzlichen Dank für ihre Meinungund: nein, wir werden sie nicht kaufen

  8. #8
    Avatar von Moorschnucke
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    AW: Trinkwasserqualität
    Ja, Ilona, ich kenne Henrichenburg vom Durch- und Vorbeifahren, weil eine Freundin von mir in Waltrop wohnt.

    Außerdem habe ich natürlich schon das wunderbare alte Schiffshebewerk besichtigt. Vom Münsterland aus ist die Entfernung nicht so groß.

    Was unser Trinkwasser betrifft, so ist eures doch gut von den Werten her. Sei froh, dass ihr nicht das kalkhaltige von hier habt. Osteoporose müsste eigentlich für alle Münsterländer ein Fremdwort sein, denn wir haben Wasserhärte 30!!
    Für unsere Orchideen muss ich Regenwasser nehmen, da ich sie sonst schon längst alle verkalkt hätte!!

    Herzliche Grüße
    von
    Moorschnucke

  9. #9
    Avatar von avenso
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    AW: Trinkwasserqualität
    Zitat Zitat von Ilona910 Beitrag anzeigen
    Avenso, es sind drei verschiedene Angebote.
    der 1. Preis ist das reine Gerät mit Kran,
    mit Kran ? wo soll das Teil denn hin ? etwa auf's Dach ?

  10. #10

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    AW: Trinkwasserqualität
    Zitat Zitat von Ilona910 Beitrag anzeigen
    ich bin etwas (ziemlich viel) verwirrt
    Heute habe ich Jemand hier gehabt, der mir eine Wasseraufbereitungsanlage (Artesia24 von der Fa. Kirby) verkaufen wollte. Er hat mir einen 2stündigen Wassertest/Vortrag gehalten, wie hoch unser Leitungswasser verseucht ist. Es wurden mir aus dem Internet verschiedene Filmchen über Youtube von RTL, Phönix, Plusminus usw. vorgeführt. Diese Wasseraufbereitungsanlage (ich kenne das als Osmoseanlage für die Aquaristik) scheint ja wirklich alle Giftstoffe aus dem Trinkwasser zu filtern.
    Ich muß zugeben, das sogenannte Premium-Wasser schmeckte besser, als aus der Leitung, der Kaffee schmeckte sehr viel besser.
    Nun stellt sich mir die Frage, ob so eine Anlage wirklich sinnvoll ist?
    Denn der Anschaffungspreis (zwischen 1960€ und 2946€) ist ja auch nicht zu vergessen.
    Ist unser Trinkwasser wirklich so schädlich, wie der Vertreter mir das erzählt hat???
    Unser Trinkwasser ist keineswegs schädlich, sondern besser als Mineralwasser
    und andere Handelsangebote. 2 Liter über den Tag verteilt sollte jeder trinken, damit seine Zellen ordentlich versorgt und von Kohlendioxid, Schlacken und Giften entsorgt werden können.

    Alles andere ist eine zusätzlich Aufwertung des Trink- oder Brauchwassers.
    So kann durch vielfache naturkonforme Verwirbelung in breiten Frequenzspektren Gutes erreicht werden wie besserer Geschmack, geringere Haftfähigkeit von Kalk (ist aber das geringste Problem), etwas weicher, höherer Reinigungseffekt, mehr Energie, kürzere Aufkochzeit, Neutralisation vieler Bakterienfrequenzen, wachstumsförderd für Pflanzen, laugt die Haut nicht aus, sondern pflegt Haut und Haare.

    Wir haben mit solchem Wasser im Folienzelt Superernten erreicht. Beispiele: Blumenkohl 2.400 g ohne Strunck, Gurken überwiegend 60 cm und 700 bis 900 g und noch knackig. Im Freiland war (mit unserem behandelten Leitungswasser gewässert) unsere größte Kartoffel 967 g und die Möhren überwiegend mehr als 40 cm lang und zwischen 700 und 900 g. Düngung 1 x Dreikomponentendünger. Das größte Blatt von der Weinrebe hatte 40 cm Durchmesser.
    Ich halte nichts von Filtern und anderen künstlichen Maßnahmen, denn dadurch werden die im Wasser gespeicherten Frequenzen der rausgefilterten grobstoffflichen Schadstoffe nicht berührt und können also trotzdem in uns wirken. Die Natur bietet die Möglichkeiten dem Wasser zu helfen, sich seiner Urqualität wieder zu nähern und uns so besser zu nutzen.
    Gerd Blohm

  11. #11
    Mo9
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    Avatar von Mo9
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    AW: Trinkwasserqualität
    Wie sagte meine Großmutter schon immer:
    "Etwas Dreck schadet nicht, es reinigt den Magen"

    Mo, die mit dem Trinkwasser auch keine Probleme hat, es sei,
    es ist total verfärbt

  12. #12

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    AW: Trinkwasserqualität
    Hallo zusammen,

    mich hat auch ein Gesundheitsberater bzw. Vertreter besucht und mir die Umkehrosmose-Anlage ***empfohlen.
    Der Preist ist auch 1960 EUR.
    Bei mir wurde auch das Wasser mit einem microSiemens-Messergerät gemessen. Es geht um die Leitfähigkeit des Wassers bzw. um die Menge der enthaltenen Metallen o.ä. (auch schädlichen Elemente wie Arsen, Uran, Blei, Kupfer etc.) festzustellen.
    Ich habe ich eine Grafik der Norm für die zugelassene Leitfähigkeit gefunden (das ist jedoch auch ein Verkäufer - ich hoffe, dass die Daten stimmen). Danach hätte das gesunde Wasser einen Wert von 130 µS. EU will angeblich bis 2013 einen Grenzwert von 400 µS festlegen. Die Weltgesundheitsorganisation hat einen Grenzwert von 750 µS. In Deutschland dagegen sei der Grenzwert 2500 µS (er sei gewachsen bzw. angepasst mit den Jahren). Das finde ich schon bedenklich. Es gibt andere Länder, wie Canada oder Finland, wo die Grenzwerte viel viel niedriger sind (ich glaube sogar unter 400).
    Anderseits sagte man mir, dass das reine Wasser einen Leitwert von 80 µS haben sollte. Es wurde mir erklärt, dass je reiner das Wasser ist, desto besser den Körper reinigen und entgiften kann.

    Wenn ich alles richtig verstanden habe, benutzt diese Anlage eine hochwertige "Dow-Chemical Filmtec® Membrane" und lebensmittelechte Materialien. Dazu kommt eine Computersteuerung bzw. Anzeige, wenn ein Filterwechsel angesagt ist. Dadurch wird der hohe Preis erklärt.
    Bei mir ist der Leitwert unter 300 µS, was schon vergleichsweise nicht schlecht ist. Manche haben 600 µS oder mehr - je nach Gebiet.

    Ich war etwas irritiert von den ganzen Infos und habe etwas gegoogelt und bei eBay nach Alternativen geschaut, weil der Preis sehr hoch ist.
    Es gibt Alternativen unter 400 EUR und sogar unter 300 EUR, die ebenso Memmbrane von Filmtec (Dow) benutzen und angeblich gute Ergebnisse erzielen. Sie haben keine Computersteuerung, aber durchsichtige Filterbehälter, um die Verschmutzung der Filter festzustellen. Sie bieten auch keine Fachmontage an (im Gegensatz zu der teuren Anlage). Das sind die Unterschiede, die mir erstmal aufgefallen sind...

    Tja, ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Ich habe die verschiedenen Anbietern auch Fragen gestellt und warte auf Antworten...

    Weiß jemand mehr darüber?

    Viele Grüße!
    Geändert von Commander (04.07.2010 um 19:12 Uhr)

  13. #13
    Avatar von Marsusmar
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    AW: Trinkwasserqualität
    Unser Kühlschrank hat wechselbare Wasserfilter für die Eisanlage wir wechseln aber nicht nach Anzeige (alle 6 Monate) sondern nach geschmack, ca. alle 2 Jahre jedesmal etwa 40,- Euro. Allerdings haben wir heir auch hartes nicht wirklich gut schmeckendes Leitungswasser.

    Suse

  14. #14
    Avatar von Ilona910
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    AW: Trinkwasserqualität
    Suse,
    so einen Filter haben wir auch im Kühlschrank. Die Filteranzeige im Display habe ich ausgeschaltet und der Filter ist nun schon 4 Jahre drin. Wir haben noch keine Geschmacksbeeinträchtigung beim Eis oder im Wasser festgestellt

  15. #15

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    AW: Trinkwasserqualität
    dann melde ich mich mal zu diesem Thema:
    wie schon vor mir jemand erwähnte ist Trinkwasser das best-untersuchte Lebensmittel in Deutschland.
    Ich bin bei einem Wasserversorger beschäftigt. Trinkwasser muss laut Gesetzgeber mind. 1x monatlich (bei uns wöchentlich) auf Belastungen untersucht werden. Bei unserem Vorlieferanten sogar stündlich.
    Solche Wasseraufbereitungsanlagen sind nur geldmacherei.
    Bei uns wurden alle Kunden informiert (Zeitung/Radio) solch eine Anlage NICHT
    zu kaufen da das Trinkwasser eine sehr gute Qualität hat.
    Mineralwasser unterliegt nicht so hohen Anforderungen an die Wasserqualität
    wie Trinkwasser.
    MfG
    der Rohrnetzmeister Wasserversorgung

  16. #16

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    AW: Trinkwasserqualität
    Zitat Zitat von oemmes Beitrag anzeigen
    wie schon vor mir jemand erwähnte ist Trinkwasser das best-untersuchte Lebensmittel in Deutschland.
    ...
    Mineralwasser unterliegt nicht so hohen Anforderungen an die Wasserqualität
    wie Trinkwasser.
    Hallo noch einmal,

    ja es stimmt, dass das Trinkwasser das "bestuntersuchte Lebensmittel" ist. Es stimmt auch ganz allgemein, dass ihre Qualität besser als die des Mineralwassers ist (vielleicht mit kleinen Einschränkungen: Es gibt Gebiete und Städte in Deutschland, wo die Werte des Trinkwassers schlechter sind).

    Das Problem, das ich habe, ist, dass die Werte nach denen man misst, viel höher als die der WHO und der angestrebten von EU sind.
    Was nutzt mir, dass man das Wasser stündlich untersucht, wenn alles im "grünen Bereich" bis 2500 µS sei und das "gesunde" Wasser bis 130 µS ist.
    Also man kann so viel untersuchen, wie man will, aber wenn man keine vernünftigen Grenzenwerte in Deutschland hat, nutzt das ganze sehr wenig.

    Verstehen Sie, wo ich meine Bedenken habe?
    Tja, das ganze haben wir auch in den Medien mitbekommen, dass der Wert für Uran an manchen Stellen mehr als 10 µg/l ist (für Säuglinge ist es schon ab 5 µg schädlich) und keiner etwas dagegen unternimmt, weil es in Deutschland immer noch keine Grenzwerte dafür gibt (vgl. "Uran im Trinkwasser" von ARD bei YouTube, URL: www.youtube.de und "Trinkwasser: Streit um die Uran-Grenzwerte" von ZDF, URL: www.zdf.de.
    MfG.
    Geändert von trinkwasser (08.07.2010 um 15:55 Uhr)

  17. #17
    Moderator Avatar von Gecko
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    AW: Trinkwasserqualität
    Hallo,

    kann mir bitte mal jemand schlüssig erklären,
    was die elektrische Leitfähigkeit mit der Qualität des Wassers zu tun hat?
    Die zeigt doch nur die Summe aller gelösten Salze, egal ob die gesund sind oder nicht!

    Grüße
    Stefan, der kein destilliertes Wasser trinken möchte...

  18. #18
    hansj
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    AW: Trinkwasserqualität
    Zitat Zitat von Mo9 Beitrag anzeigen
    Wie sagte meine Großmutter schon immer:
    "Etwas Dreck schadet nicht, es reinigt den Magen"

    Mo, die mit dem Trinkwasser auch keine Probleme hat, es sei,
    es ist total verfärbt
    Es gibt Untersuchungen, wonach Kinder vom Lande mit der 'dreckigen' Natur gesünder sind als Stadtkinder in sterilen Verhältnissen
    Ich hatte mal ne Umkehrosmoseanlage weil ich weiches Amazonaswasser für Schmetterlingsbuntbarsche wollte, hier mal mit Nachwuchs:



    Die Anlage lieferte bei 24 Stunden 200l Permeat mit Leitfähigkeit 0. Kostenpunkt damals ca. 150 Euronen.

    Das kann man trinken, wenn man irgendwann an Mineralarmut leiden möchte

    Wie schon gesagt, Trinkwasser ist o.k., meine Meinung, alles andere ist Bauernfang

  19. #19
    hansj
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    AW: Trinkwasserqualität
    Zitat Zitat von Gecko Beitrag anzeigen
    Hallo,

    kann mir bitte mal jemand schlüssig erklären,
    was die elektrische Leitfähigkeit mit der Qualität des Wassers zu tun hat?
    Die zeigt doch nur die Summe aller gelösten Salze, egal ob die gesund sind oder nicht!

    Grüße
    Stefan, der kein destilliertes Wasser trinken möchte...
    Genau so ist es

  20. #20
    Moderator Avatar von Gecko
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    AW: Trinkwasserqualität
    Zitat Zitat von hansj Beitrag anzeigen
    Wie schon gesagt, Trinkwasser ist o.k., meine Meinung, alles andere ist Bauernfang
    So sehe ich das auch.
    Und wer hier Bauern fangen möchte,
    fliegt raus!

    viele Grüße
    Stefan, passt auf...

  21. #21
    Avatar von Marsusmar
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    AW: Trinkwasserqualität
    Danke für den Schutz lieber Gecko Stefan

  22. #22

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    Lächeln AW: Trinkwasserqualität
    Zitat Zitat von Gecko Beitrag anzeigen
    kann mir bitte mal jemand schlüssig erklären,
    was die elektrische Leitfähigkeit mit der Qualität des Wassers zu tun hat?
    Die zeigt doch nur die Summe aller gelösten Salze, egal ob die gesund sind oder nicht!
    Ja, die Leitfähigkeit des Wasser zeigt u.a. die Summe der gelösten Salze, aber auch der Schwermetalle (Blei, Uran, Arsen etc.). Es geht ja allgemein um Elektrolyte:
    Die elektrische Leitfähigkeit gilt als ein Maß für die Gesamtheit der in einer Probe gelösten Elektrolyte.
    (Quelle: www.angewandte-geologie.geol.uni-erlangen.de)
    Dazu kommt, dass es von der jeweiligen Wasserleitung abhängt, was genau im Wasser enthalten ist... Bei manchen alten Leitungen ist z.B. Kupfer drin (was ich schon als sehr problematisch finde)! Es ist also nicht nur das Wasserwerk an der Verschmutzung des Wassers beteiligt, sondern auch die jeweiligen Wasserleitungen (sogar die neueren).
    Außerdem:
    Je mehr Salze und Metalle im Wasser, desto weniger kann m.W. das Wasser ihrer reinigenden bzw. entgiftenden Funktion nachkommen.

    Ich glaube auch nicht, dass man schafft, alle Schwermetalle und Medikamentenreste genügend zu reinigen. Das wäre zu teuer. Dann müssten wir das dreifache oder sogar noch mehr für unser Trinkwasser bezahlen...
    Hier ein Hinweis auf die Kosten.

    Und es ist eine Sache, ob man ein bisschen Dreck im Wasser hat oder wirklich Schwermetalle oder Medikamentenreste (z.B. Pillen - Stichwort "Verweiblichung der Fische"), die wirklich schädlich sind. Mir geht es ja nicht um einige Bakterien o.ä., die evtl. das Immunsystem fordern würden...

    Unsere Nieren können sehr viel abfangen, aber ich überlege mir momentan, ob ich mir nicht lieber eine gute Umkehrosmose-Anlage kaufe, anstatt neue Nieren...

    Oder liege ich mit meinen Überlegungen total falsch?

    Es gibt je auch kritische Stimmen, die ich in einem Forum gefunden habe (siehe hier). Die Studien von diesem "Wissenschaftler" Prof. Dr. Louis Claude Vincent werden in Frage gestellt (sein Grenzwert von 130 µS)...
    Anderseits wird er positiv hier dargestellt (das ist jedoch ein Verkäufer und er will ja vermutlich sein Produkt unterjubeln).

    Für mich stellt sich die Frage, warum die µS-Werte in Deutschland mit den Jahren drastisch erhöht wurden (wie auch im letzten Link zu sehen ist - viel höher als den der WHO)? Hat die deutsche Wissenschaft neue Erkenntnisse darüber oder ist es einfach zu teuer die Verschmutzung durch die Industrialisierung zu reduzieren?

    Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mir eine teure Anlage kaufen muss. Ich überlege mir evtl. einen Reisefilter zu besorgen und ab und zu eine Wasserkur zwecks Entgiftung zu machen (1mal pro Woche o.ä.). Ich frage mich auch, ob wir die nötigen Mineralien nicht durch die Lebensmittel bekommen oder nur durch das Wasser?

    Wenn jemand mir mehr darüber sagen kann, bin ich dankbar!
    Geändert von trinkwasser (06.07.2010 um 13:31 Uhr)

  23. #23

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    AW: Trinkwasserqualität
    Ihr wisst aber schon, dass Trinkwasser in Deutschland das am meisten und strengsten kontrollierte Gut ist! Kein Mineralwasser und schon gar kein Tafelwasser aus Deutschland dürfte als Trinkwasser angeboten werden, da sie alle die Trinkwassergrenzwerte überschreiten.

    Und diese Osmoseanlagen sind der größte Quatsch, da man sie ständig warten oder zumindest desinfizieren müsste da sonst die Gefahr von Verkeimungen sehr groß ist.

    Gruß von Umsi der Täglich mit Wasser zu tun hat.

  24. #24

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    AW: Trinkwasserqualität
    Zitat Zitat von Umsi Beitrag anzeigen
    Ihr wisst aber schon, dass Trinkwasser in Deutschland das am meisten und strengsten kontrollierte Gut ist! Kein Mineralwasser und schon gar kein Tafelwasser aus Deutschland dürfte als Trinkwasser angeboten werden, da sie alle die Trinkwassergrenzwerte überschreiten.

    Und diese Osmoseanlagen sind der größte Quatsch, da man sie ständig warten oder zumindest desinfizieren müsste da sonst die Gefahr von Verkeimungen sehr groß ist.

    Gruß von Umsi der Täglich mit Wasser zu tun hat.
    Das mit dem "bestkontrollierten Lebensmittel" hatten wir schon. Wenn nicht alle Schwermetalle kontrolliert werden, wenn es für Uran noch keine Grenzwerte gibt und wenn man nach Medikamentenrückständen nicht schaut, dann nutzt das ganze sehr wenig.

    Was die Osmoseanlagen betrifft, dann gebe ich dir Recht, dass bei den billigen Anlagen die Gefahr von Verkeimungen sehr groß ist! Beim Entnehmen der Filter kann es m.W. zur Verkeimungen führen.

    Deswegen überlege ich mir doch eine teure zu kaufen, wo die Filter m.W. im ganzen heiß verschweißt sind und nicht mit Luft in Verbindung kommen. Es wurde mir gesagt, dass der komplette Filter mit Gehäuse mit einem Bajonettverschluss ausgetauscht wird. Man hat auch einen Filterwechselservice (das ist bei den billigen nicht der Fall)...

  25. #25
    Avatar von Hunchback
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    AW: Trinkwasserqualität
    Ich will die Diskussion über die gefühlten oder echten Vorteile einer derartigen Anlage nicht neu entfachen, nur ein Nachtrag:

    Es gibt in Deutschland tatsächlich kein Grenzwert für Uran alleine - der wird allerdings auch nicht gebraucht. Die Anlage 3 der Trinkwasserverordnung regelt, dass die Gesamtrichtdosis aller radioaktiven Stoffe (ausser Kalium, Radon und Tritium) 0,1 mSv/Jahr nicht übersteigen darf (das sind im Wasser hauptsächlich als Verursacher Radium, Thorium und Uran).
    Zum Vergleich was diese Zahlen in etwa bedeuten : die natürlich Belastung alleine durch das radioaktive Edelgas Radon in der Luft macht im Durchschnitt etwa 1,4 mSv pro Jahr aus.

    Die Ionen-"Belastung" im Trinkwasser sind hauptsächlich Calcium- und Magnesium-Ionen. Die übrigen Ionen, hauptsächlich aus der Erdalkaligruppe, spielen so gut wie keine Rolle.

    LG
    H

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