Willkommensgruss

Thema: Umgang mit Leuchtröhren

  1. #1
    Avatar von smaugthegolden
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    Umgang mit Leuchtröhren
    Hallo zusammen,
    vielleicht kann mir jemand nähere Infos geben zum korrekten Umgang mit zerstörten Leuchtröhren.
    In der Schule meiner Kinder befinden sich an den Decken noch altertümliche Leuchtröhren. Heute ist zum zweiten Mal innerhalb von kurzer Zeit eine Röhre von der Decke gefallen. Man hat die Schüler nicht aus dem Raum geschickt, sie mussten die Reste selbst aufkehren und im Mülleimer entsorgen.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ein korrektes Vorgehen ist?!!?
    Enthalten diese Röhren nicht auch Quecksilber?

    Danke für schnelle Antworten.
    Birgit

    •   Alt 

       

  2. #2
    Avatar von Kraeuterfreund
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    AW: Umgang mit Leuchtröhren
    Aus Wikipedia:

    Recycling [Bearbeiten]

    Das Quecksilber in Leuchtstofflampen ist giftig für Mensch und Umwelt, die Beschichtung der Lampe ebenfalls. Zudem sind die verwendeten Werkstoffe (Seltene Erden, Zinn, Kupfer) relativ teuer und können zurückgewonnen werden, weshalb ausgediente Leuchtstofflampen nicht über Hausmüll oder Altglas entsorgt werden dürfen. Innerhalb der EU ist das Recycling von Leuchtstofflampen und anderen Leuchtmitteln durch die WEEE-Richtlinie geregelt. Leuchtstofflampen aus Privathaushalten müssen bei einer Sammelstelle (Recyclinghof, Wertstoffhof)) abgegeben werden. Die Regelung für Leuchtstofflampen aus dem gewerblichen Bereich ist in den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten unterschiedlich. In Deutschland soll die Rücknahme durch den Hersteller erfolgen, haushaltsübliche Mengen können aber auch über die öffentlichen Sammelstellen entsorgt werden, geregelt wird das vom ElektroG.





    Allerdings: als Kinder haben wir kaputte Leuchtstoffröhren (besonders gern die ganz langen) auch ab und zu mal als "Schwerter" benutzt, bis sie zerbröselt sind. Oder mit dem Hammer in Kleinteile zerklopft. Folgeschäden für uns Kinder: keine.

  3. #3
    Avatar von smaugthegolden
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    AW: Umgang mit Leuchtröhren
    Hallo Kräuterfreund,
    ich habe mittlerweile aus einem anderen Forum auch schon ähnliche und erweiterte Antworten bekommen. Auch auf der Seite von Osram gibt es eine Broschüre, die genau beschreibt, wie solche Lampen korrekt zu entsorgen sind. Offensichtlich enthalten sie noch mehr Quecksilber als Energiesparlampen. Wieder was dazu gelernt!
    Ich denke, da handelt es sich um eine Bildungslücke beim Schulpersonal und ich werde darauf aufmerksam machen. Muss ja nicht sein, dass man da alle Regeln missachtet.
    Danke für deine Antwort!
    LG
    Birgit

  4. #4
    Avatar von avenso
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    AW: Umgang mit Leuchtröhren
    Ich würde mal in dieser Schule anständig auf den Busch klopfen

  5. #5
    Avatar von smaugthegolden
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    AW: Umgang mit Leuchtröhren
    Hab ich schon gemacht, allerdings wird mehr Wind drum gemacht, warum und wieso die Lampe zu Bruch ging, als um das was hinterher passierte.
    Grüße von
    Birgit

  6. #6

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    AW: Umgang mit Leuchtröhren
    1. Der ordnungsgemäße Vorgang wäre gewesen: Fenster auf, alle aus dem Zimmer und 2h warten, dann den Staub am Boden mit Atemschutzmaske einkehren und im Restmüll entsorgen. Macht aber keiner im Alltag, leider.

    2. Gibt es meines Wissens eine Vorschrift für Beleuchtungen in öffentlichen Räumen (wie z.B. Schulen), die genau aus diesem Grund eine zweite Hülle um das Leuchtmittel vorschreiben, z.B. eine Plexiglaswanne oder eine aus einem anderen Kunststoff.

    Zusatz: Ich such jetzt seit 15min nach der Vorschrift, doch leider will mein Browser keine .pdf öffnen....son Mist.

  7. #7

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    AW: Umgang mit Leuchtröhren
    Zitat Zitat von Kraeuterfreund Beitrag anzeigen
    Allerdings: als Kinder haben wir kaputte Leuchtstoffröhren (besonders gern die ganz langen) auch ab und zu mal als "Schwerter" benutzt, bis sie zerbröselt sind. Oder mit dem Hammer in Kleinteile zerklopft. Folgeschäden für uns Kinder: keine.

    Zitat aus Wikipedia:
    ______
    Gesundheitsschäden durch Quecksilber

    Hauptartikel: Quecksilbervergiftung
    Quecksilber ist ein giftiges Schwermetall, das bereits bei Zimmertemperatur verdunstet. Bei der Aufnahme über den Verdauungstrakt ist reines metallisches Quecksilber vergleichsweise ungefährlich, eingeatmete Dämpfe wirken aber stark toxisch. Besonders toxisch sind vor allem die organischen Verbindungen des Quecksilbers, wenn sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Je nach Aufnahme sind sowohl eine akute als auch eine chronische Vergiftung möglich. Als Beispiel kann der Fall des englischen Schiffes Triumph im Jahre 1810 dienen, auf dem sich mehr als 200 Menschen vergifteten, als ein Fass mit Quecksilber auslief."
    _____________

    Und was lernen wir daraus ?
    Nur weil man mal Glück gehabt hat, ist man noch lange nicht unsterblich.

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