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25.03.2008, 15:09
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#16 (permalink)
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Registriert seit: 10.12.2005 Ort: Backnang
Beiträge: 476
| AW: Tomaten düngen Zitat:
Zitat von Amiga Hallo in die Runde
ich dünge Tomaten (und alles andere) nicht mit Blaukorn, da könnte ich eigentlich das ganze Gemüse gleich bei Aldi kaufen.
Speziell die Tomaten brauchen kräftige Düngegaben aus Kompost und Jauche, wie Pere schon sagte. Tomaten sind ja besondere Burschen, sie braten gerne im eigenen Saft, also immer auf den selben Platz setzen. Ebenso mache ich Kompost aus vorwiegend Tomatenresten, den mögen sie besonders. Ich richte ihn über den Winter gleich an Ort und Stelle ein.
Klappt immer gut.
Gruß
Amiga | Das ist jetzt nicht die nette Art mein Gemüse mit Aldi Gemüse zu vergleichen.
Gegen derart unqualifizierte Vorverurteilungen möchte ich mich doch verwahren.
Ich vermute mal daß der Stickstoffgehalt in Ihrem Boden durch die unkontrollierte Düngung wenn nicht höher so doch zumindest gleich ist.
Bei Kompost von Tomatenstengeln und -blättern ist das Risiko einer Krankheitsübertragung (Braunfäule etc.) sehr hoch da die Erreger an Pflanzenresten gut über den Winter kommen und ich rate daher dringend davon ab sie zu verwenden.
Am besten Pflanzenreste in den Müll oder verbrennen.
gruiß manne |
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25.03.2008, 17:09
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#17 (permalink)
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Registriert seit: 11.03.2008
Beiträge: 35
| AW: Tomaten düngen Hallo,
auch ich dünge unsere Tomaten, egal ob Garten oder Kübel, mit Hornspänen.
Dass sie Dünger benötigen, kann man daran sehen, dass die Triebspitzen und auch die Blütenansätze sozusagen mickrig nachwachsen.
Nachdem man eine Handvoll Hornspäne eingearbeitet und kräftig gewässert hat, ist der Erfolg fast über Nacht zu sehen.
Da schon genügend Chemie in die Umwelt gesprüht, gestreut usw. wird, ziehe ich organischen Dünger wie Kompost und Hornspäne vor.
Viele Grüße
von
Moorschnucke  |
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25.03.2008, 17:10
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#18 (permalink)
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Registriert seit: 21.01.2008 Ort: Riesa
Beiträge: 711
| AW: Tomaten düngen Zitat:
Zitat von Amiga Hallo in die Runde
ich dünge Tomaten (und alles andere) nicht mit Blaukorn, da könnte ich eigentlich das ganze Gemüse gleich bei Aldi kaufen.
Gruß
Amiga | Moment Amiga, so einfach ist das nicht. Du müßtest dann noch mehrmals mit ordentlich Chemie spritzen. z.B. für starke Jungpflanzen, gegen Braunfäule, für Blütenwachstum...
Außerdem sind Wurzeln in Gartenerde ein Problem. Besser wäre dann ein Wurzelfließ. Da gehen die Düngergaben auch besser in die Pflanze. Außerdem das Blaukorn auflösen, dann ist es schneller verfügbar...nur so bekommst Du ordentliche A*ditomaten
Viele Grüße Blitz  
@Amiga (jetzt ernsthaft)
Nachtrag: Tomaten immer an der selben Stelle??? Ich habe mal gelesen mehr als drei Jahre hintereinander sollte man dies nicht tun. Was ist den nun richtig? Hast Du einen Link wo ich so etwas nachlesen könnte? Blitz
__________________ "Wer Träume verwirklichen will, muß wacher sein und tiefer träumen als Andere." Karl Foerster
Geändert von blitz (25.03.2008 um 22:39 Uhr).
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26.03.2008, 06:46
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#19 (permalink)
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Registriert seit: 05.05.2007 Ort: Augsburg
Beiträge: 98
| AW: Tomaten düngen Na Manne, ich kenne dein Gemüse und deine Anbauweise nicht, wie könnte ich es mit Aldi vergleichen? Vergleichen tust du selbst.
Aber Blitz hat schon Recht, ich müsste noch viiiel mehr tun, wenn ich Aldi und Lidl Qualität wollte.
Wie Manne darauf kommt, dass Kompostdüngung unkontrollierte Düngung ist, mag sich mir nicht erschließen. Komposterde braucht ein bis eineinhalb Jahre, bis sie reif ist. Dann sind Nährstoffanteile in ausgeglichener Menge und Form enthalten und macht braucht sich um ein Zuviel keine Sorgen machen.
Deine Angst vor über den Winter gekommene Krankheitserreger brauchst du nicht haben, denn ich meinte schon richtigen Kompost mit vollständiger Rotte (also auch Hitzephase) nicht nur liegen gelassene Pflanzenreste von Tomaten. Das überleben eventuelle Krankheitserreger nicht. So gepflegt kriegen Tomaten übrigens auch keine Braunfäule (Nässeschutz ganz wichtig). Für den Müll ist die Grünmasse der Tomaten zu schade.
Blitz, Tomaten immer auf demselben Platz steht in den Gartenbüchern und ich mache das seit Jahren so, den Tomaten gefällt’s. Außerdem habe ich keinen anderen regengeschützten Platz. Die Erde wird nur mit Kompost ergänzt, Hornspäne und Jauche manchmal, aber im Prinzip ist es derselbe Platz. Je länger man das so handhabt, desto schönere Tomaten kriegt man.
Grüße
Amiga |
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26.03.2008, 09:27
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#20 (permalink)
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Registriert seit: 21.01.2008 Ort: Riesa
Beiträge: 711
| AW: Tomaten düngen Zitat:
Zitat von Amiga Blitz, Tomaten immer auf demselben Platz steht in den Gartenbüchern und ich mache das seit Jahren so, den Tomaten gefällt’s. Außerdem habe ich keinen anderen regengeschützten Platz. Die Erde wird nur mit Kompost ergänzt, Hornspäne und Jauche manchmal, aber im Prinzip ist es derselbe Platz. Je länger man das so handhabt, desto schönere Tomaten kriegt man.
Grüße
Amiga | Hmm.... In meinem zwei Gartenbüchern wird es wieder anders beschrieben. in dem einem steht was von regelmäßig anderen Plätzen und in den anderem kann man Tomaten 3 Jahre hintereinander anbauen. Wenn diese Schreiberlinge doch mal eine Meinung haben würden...
Grüße Blitz, der seine Anbaupläne mal überdenkt 
__________________ "Wer Träume verwirklichen will, muß wacher sein und tiefer träumen als Andere." Karl Foerster |
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26.03.2008, 11:41
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#21 (permalink)
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Registriert seit: 28.07.2006 Ort: Frankenthal/Pfalz
Beiträge: 3.318
| AW: Tomaten düngen Zitat:
Zitat von blitz Hmm.... In meinem zwei Gartenbüchern wird es wieder anders beschrieben. in dem einem steht was von regelmäßig anderen Plätzen und in den anderem kann man Tomaten 3 Jahre hintereinander anbauen. Wenn diese Schreiberlinge doch mal eine Meinung haben würden...
Grüße Blitz, der seine Anbaupläne mal überdenkt  | Hallo zusammen,
also ich ziehe meine Tomis alle Jahre die Wanderstiefel an,
sie dürfen dann bis zum nächsten Beet wandern.
LG
Dieter
__________________ Männer haben es schwer,
Frauen zu erklären,
daß Sonderangebote auch Geld kosten |
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26.03.2008, 12:05
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#22 (permalink)
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Registriert seit: 22.01.2008
Beiträge: 116
| AW: Tomaten düngen Bei mir bekommen die Tomaten natürlich gut Kompost/Mist, zum Start aber durchaus Blaukorn, damit schnell viel Dünger verfügbar ist. Ich sehe darin nichts verwerfliches, da es ja eigentlich egal ist, woher die Pflanze ihre Nährstoffe bezieht. Ich habe auch noch einen speziellen Tomatenlangzeitdünger (so dreickige Stäbchen), aber um die Tomaten anzustacheln bedarf es bei mir eben einem schnellen effektiven Dünger.
Gruß Martin!
PS: Bei mir wandern die Tomaten im Übrigen jedes Jahr dahin, wo gerade Platz im Beet ist. |
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26.03.2008, 13:47
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#23 (permalink)
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Registriert seit: 05.05.2007 Ort: Augsburg
Beiträge: 98
| AW: Tomaten düngen Zitat:
Zitat von MartinK ...zum Start aber durchaus Blaukorn, damit schnell viel Dünger verfügbar ist. Ich sehe darin nichts verwerfliches, da es ja eigentlich egal ist, woher die Pflanze ihre Nährstoffe bezieht. ... | Hallo Martin,
das ist eben nicht egal. Flüssige Düngerlösungen sind wurzelgängiger, als erdiger Dünger, die Pflanzen nehmen diese Lösungen leichter, schneller auf, was aber schwammiges Gewebe erzeugt. Damit werden sie anfälliger für Krankheiten und sind insgesamt weniger stabil.
Da du aber auch Kompost gibst, wird die ganze Umgebung wohl mit dem Blaukorn irgendwie fertig, ohne dass sichtbare Nachteile entstehen.
Gruß
Amiga |
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26.03.2008, 13:50
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#24 (permalink)
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Registriert seit: 05.05.2007 Ort: Augsburg
Beiträge: 98
| AW: Tomaten düngen Zitat:
Zitat von blitz Hmm.... In meinem zwei Gartenbüchern ... |  
Lies mal bei Seifert, Kreuter, Franck, Poetschke...
Amiga |
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26.03.2008, 16:09
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#25 (permalink)
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Registriert seit: 22.01.2008
Beiträge: 116
| AW: Tomaten düngen @Amiga: Ich möchte diese ganze Diskussion jetzt nicht schon wieder aufkeimen lassen, du hast deine Prinzipien, ich meine. Die Frage in diesem Thread war, ob man Tomaten mit Blaukorn düngen darf/kann. Ich mache es und es funktioniert und lediglich das habe ich gesagt. Ich kalkuliere die Düngermenge ganz genau und zum Start ist nun mal ein guter schneller Dünger nötig, bei mir ist es eben Blaukorn in Maßen, wie gesagt: IN MAßEN! Und ich persönlich kenne niemanden, der seine Tomaten nur mit Kompost durchbringt und dabei Spitzenerträge einfährt. Ich kann aber nur immer wieder sagen: Viele Wege führen nach Rom, wenn es deiner auch tut, freut mich dies natürlich.
Gruß Martin! |
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26.03.2008, 17:23
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#26 (permalink)
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Registriert seit: 10.12.2005 Ort: Backnang
Beiträge: 476
| AW: Tomaten düngen Zitat:
Zitat von Amiga Ich dünge Tomaten (und alles andere) nicht mit Blaukorn, da könnte ich eigentlich das ganze Gemüse gleich bei Aldi kaufen. | Zitat:
Zitat von Amiga Na Manne, ich kenne dein Gemüse und deine Anbauweise nicht, wie könnte ich es mit Aldi vergleichen? Vergleichen tust du selbst. | Was jetzt, zuerst der Rundumschlag und dann diese Antwort. Zitat:
Zitat von Amiga Wie Manne darauf kommt, dass Kompostdüngung unkontrollierte Düngung ist, mag sich mir nicht erschließen. Komposterde braucht ein bis eineinhalb Jahre, bis sie reif ist. Dann sind Nährstoffanteile in ausgeglichener Menge und Form enthalten und macht braucht sich um ein Zuviel keine Sorgen machen. | Da werd ich der Amiga mal aushelfen müssen.
Ganz bestimmt weißt du doch daß auch Kompost einen nicht unerheblichen Stickstoffanteil enthält, darum verwendest du ihn ja auch zur Düngung.
Nun behaupte ich mal einfach frech wie ich bin daß du keine Ahnung davon hast in welcher Konzentration und Menge Stickstoff in dem von Dir verwendeten Kompost vorliegt.
Ohne Mengenangaben ist es also schlicht unkontrolliert zu nennen, da kann man sich winden wie man will.
Nun das schreibt z.B. die Gartenakademie Rheinland Pfalz zum Thema Kompost. Zitat:
Wer mit Kompost düngt, bringt alle für die Pflanze lebenswichtigen Nährstoffe aus. Je nach Zusammensatzung kann die Zusammensetzung jedoch stark schwanken. Als nachteilig ist der ebenfalls hohe Phosphatgehalt zu nennen.Von Vorteil ist der höhere Anteil an Magnesium sowie der hohe Kalkanteil. Letzterer sorgt dafür, dass die Böden nicht versauern. Darüber hinaus sorgt regelmäßiger Komposteinsatz für eine Verbesserung des Bodenlebens und der Bodenstruktur.
Garteneigener Kompost ist also ein ausgewogener, langsam fliessender und reichhaltiger Dünger (siehe Tabelle). Mit einer Gabe von 3l Kompost/qm bringt man ähnliche Nährstoffmengen aus wie bei einer Gabe von 100g/qm mit einem Volldünger (z. B. Nitrophodks spezial o. ä.) bzw. einem organischem Dünger (z. B. Hornoska o. ä.). Beachten Sie aber: Mineraldünger niemals in einer Gabe ausbringen wegen Auswaschungsgefahr!
Kompost sollte nicht unbegrenzt ausgebracht werden. Aus vielen Versuchen hat sich eine einmalige Gabe von 3l Kompost pro qm als sinnvoll herausgestellt. Damit kann man den Nährstoffbedarf fast aller Kulturen im Garten abdecken. Selbst die sogenannten starkzehrenden Gemüsearten wie Blumenkohl, Rosenkohl oder Tomaten kommen auf den humushaltigen Gartenböden damit wunderbar aus. Lediglich auf sehr leichten, armen Sandböden bnötigen diese noch etwas zusätzlichen Stickstoff.
| Hier nochmal zum nachlesen: Home_Gartenakademie Also ist Kompost keineswegs schlecht,ganz im Gegenteil.
Aber eben nicht in unbegrenzter Menge.
Wenn du also hilfesuchenden Gartenneulingen Tipps geben willst dann doch bitte Vollständige und nicht nur Halbheiten die als Nonplusultra verkauft werden. Zitat:
Zitat von Amiga Deine Angst vor über den Winter gekommene Krankheitserreger brauchst du nicht haben, denn ich meinte schon richtigen Kompost mit vollständiger Rotte (also auch Hitzephase) nicht nur liegen gelassene Pflanzenreste von Tomaten. Das überleben eventuelle Krankheitserreger nicht. So gepflegt kriegen Tomaten übrigens auch keine Braunfäule (Nässeschutz ganz wichtig). Für den Müll ist die Grünmasse der Tomaten zu schade.
Grüße
Amiga | Siehst du, genau das meine Ich, erst auf Nachfrage weist du darauf hin was es zu beachten gilt.
Und verzichte bitte darauf Gartenfreunde als Giftmischer die von nix eine Ahnung haben zu verunglimpfen auch wenns nur durch die Blume ist.
Du schreibst viel was gut und richtig ist.
Nur solltest du eben auch akzeptieren daß es auch andere gleichwertige Möglichkeiten gibt.
gruß manne - ein klein wenig angesäuert, aber das legt sich schon wieder. |
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26.03.2008, 17:35
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#27 (permalink)
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Registriert seit: 05.05.2007 Ort: Augsburg
Beiträge: 98
| AW: Tomaten düngen Hallo Martin
Wieso eigentlich verschließt ihr euch dem Argument, dass Pflanzen ohne Kunstdünger stabiler sind? Für die Umwelt ist der Verzicht auf Kunstdünger und Spritzmittel allemal besser. Das hat überhaupt nix mit Prinzipien zu tun.
Ich bringe übrigens meine Tomaten (und alles andere) nicht nur durch mit Kompost; sie haben bei mir sogar ziemlich hohe Erträge.
Tut mir leid, aber ich habe noch kein vernünftiges Argument für Kunstdünger im Hausgarten gehört. Die flotte Startdüngung besteht in meinem Garten aus Kompost und verdünnter Brennnesseljauche, da braucht es wirklich keinen Kunstdünger.
Keine Ahnung, warum ihr da so empfindlich drauf reagiert. Ist diese Seite etwa von irgendeiner entsprechenden Firma gesponsert?
Gruß
Amiga (ziemlich erstaunt) |
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26.03.2008, 17:58
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#28 (permalink)
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Registriert seit: 10.12.2005 Ort: Backnang
Beiträge: 476
| AW: Tomaten düngen Zitat:
Zitat von Amiga Hallo Martin
Wieso eigentlich verschließt ihr euch dem Argument, dass Pflanzen ohne Kunstdünger stabiler sind? | Weil das einfach nicht stimmt und wenn du es noch 10 mal behauptest.
Schwammig und instabil wird eine Pflanze bei einem Stickstoffüberschuss im Verhältnis zum Mineralstoffanteil egal in welcher Form er nun vorliegt.
Ob er jetzt mit Kompost zustande kommt oder mit Kunstdünger ist egal. Zitat:
Zitat von Amiga Keine Ahnung, warum ihr da so empfindlich drauf reagiert. Ist diese Seite etwa von irgendeiner entsprechenden Firma gesponsert?
Gruß
Amiga (ziemlich erstaunt) | Damit bist du deutlich unterhalb der Gürtellinie angelangt.
Schäm dich |
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26.03.2008, 17:58
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#29 (permalink)
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Registriert seit: 05.05.2007 Ort: Augsburg
Beiträge: 98
| AW: Tomaten düngen Ach so, hatte deine Antwort noch nicht gesehen Manne.
Also, ich verkaufe nichts, schon gar kein Halbwissen. Ich teile Erfahrungen mit. Wenn ich von Tomatenkompost spreche, dann meine ich auch Kompost. Ich dachte nicht, dass ich hier mit fachgerechten Anweisungen untermauern muss, wenn ich einen Begriff verwende.
Und du bist überhaupt nicht frech, du hast sogar völlig recht. Ich kenne die Zahl des Stickstoffanteils in meinem Kompost nicht, auch die des Kalk oder Magnesiumanteils nicht, denn ich lasse keine Bodenproben durchführen.
Ich beobachte, wie die Pflanzen wachsen und schaue mir die Erde an. So kann ich einen neuen Boden taxieren. Mit meinem Kompost aber habe ich noch jeden Boden ins Gleichgewicht gebracht, sodass mein Gemüse gut wächst, gesund aussieht und wunderbar schmeckt. Wieso sollte mich also der Gehalt an Stickstoff.... in Zahlen interessieren?
Kompost muss natürlich sorgsam zusammengesetzt werden und das tue ich. Für ein gesundes Pflanzenwachstum reicht es allemal. Und wenn ich mehr als 3 Liter pro qm ausbringe, so tut das den Pflanzen trotzdem nix, ich hatte jedenfalls noch keine Auffälligkeiten.
Also mal nicht sauer sein, ich sage halt, wie es sein kann, wenn man den Kunstdünger weglässt.
Gruß
Amiga |
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26.03.2008, 18:02
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#30 (permalink)
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Registriert seit: 05.05.2007 Ort: Augsburg
Beiträge: 98
| AW: Tomaten düngen Zitat:
Zitat von manne Damit bist du deutlich unterhalb der Gürtellinie angelangt.
Schäm dich | Ok, ich schäme mich, wenn es nicht so ist.  War ja nur eine Vermutung.
Dann sag mir einen anderen Grund, warum hier so empfindlich auf die natürlichsten Anbaumethoden reagiert wird, trotz Erklärung???
Amiga |
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