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26.03.2008, 18:06
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#31 (permalink)
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Registriert seit: 05.05.2007 Ort: Augsburg
Beiträge: 98
| AW: Tomaten düngen Zitat:
Zitat von manne Weil das einfach nicht stimmt und wenn du es noch 10 mal behauptest.
Schwammig und instabil wird eine Pflanze bei einem Stickstoffüberschuss im Verhältnis zum Mineralstoffanteil egal in welcher Form er nun vorliegt.
Ob er jetzt mit Kompost zustande kommt oder mit Kunstdünger ist egal. | Damit widerlegst du ja die Mistdüngung. Da gibt ja schon einen Thread. Ok - akzeptiert.
Im Kompost aber kann ein Stickstoffüberschuss nicht vorkommen, wenn es wirklich ein Kompost ist und nicht ein abgelagerter Misthaufen oder ein anderer Rottekörper, der überwiegend aus Mist besteht. Ich sagte ja, Kompost muss auch richtig zusammengesetzt sein.
Amiga |
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26.03.2008, 18:31
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#32 (permalink)
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Registriert seit: 10.12.2005 Ort: Backnang
Beiträge: 476
| AW: Tomaten düngen Hallo Amiga
grins - dein Bodentaxierblick in allen Ehren aber wirklich Aussagekräftig ist er sich nicht, gibs zu.
Und was gut aussieht muß nicht unbedingt gesund sein um dich mal zu zitieren.
Auch ich beobachte wie du meine Pflanzen, wenn sie was werden sollen muß man das fast zwangsläufig tun.
Sicher hast du recht und man kann auf Kunstdünger komplett verzichten.
Aber was soll das arme Würstchen tun das nicht über einen entsprechenden Komposthaufen verfügt.
Da denke ich mal ist es doch weitaus besser ihm (dem Würstchen) hilfreiche Tipps zum Umgang mit demselben zu geben als ihn selbst experimentieren zu lassen.
Ob du nun 3 oder 4 Liter Kompost pro m² ausbringst macht nix da hast du auch recht.
Wenn allerdings eine Schicht von 20 cm ausgebracht wird und dann Gemüse drin steht habe ich doch Bedenken.
Gifte im Garten wird nur derjenige spritzen für den es unvermeidbar ist.
Ich oute mich mal am Beispiel Tomate.
Durch die im Umfeld des Gartens betriebenen landwirtschaftlichen Kartoffelkulturen ist der Befallsdruck durch Krautfäule ab Juli/August sehr sehr hoch.
Durch die in den letzten Jahren kühle und feuchte Witterung im August wird dies noch begünstigt.
Die Pflanzen sind sämtlich überdacht und werden über einen Tropfschlauch bewässert.
Wenn ich aber trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Anfang/Mitte August keine Behandlung mit Fungizid durchführe sind sämtliche Pflanzen futsch zeigt mir die Erfahrung.
Nun will ich aber auf meine Tomaten nicht verzichten, also werden sie mit Fungizid behandelt.
Im Unterschied zu Industrietomaten weiß ich allerdings sehr wohl was, wie oft und wann ich etwas gespritzt habe.
Ein zu großer Unterschied um ihn einfach unter den Tisch fallen zu lassen.
gruß manne |
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26.03.2008, 18:39
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#33 (permalink)
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Registriert seit: 10.12.2005 Ort: Backnang
Beiträge: 476
| AW: Tomaten düngen Zitat:
Zitat von Amiga Damit widerlegst du ja die Mistdüngung. Da gibt ja schon einen Thread. Ok - akzeptiert.
Amiga | Bin halt ein alter Widerleger.
Es ist halt so, es hilft halt nix.
Bis dann
gruß manne der Widerleger ( ich hab dir aber auch schon mal recht gegeben) |
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26.03.2008, 18:41
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#34 (permalink)
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Registriert seit: 22.01.2008
Beiträge: 116
| AW: Tomaten düngen @amiga: Ich habe nie gesagt, dass man nicht auch ohne Kunstdünger vernünftig arbeiten kann, aber für mich ist es so, wie ich es handhabe wesentlich einfacher. Ich habe oft wenig Zeit, besonders in der Pflanz- bzw. Erntezeit, da ich auch in der Landwirtschaft tätig bin, da habe ich halt nicht die Zeit mir stundenlang Brennesseljauchen anzumischen oder irgendwelche natürlichen Hausmittelchen. Ich versuche auf ökologisches Gärtnern zu achten, so weit dies möglich ist, aber aufgrund von erheblichem Befallsdruck musste auch ich letztes Jahr die Tomaten gegen Krautfäule spritzen. Ich find das nicht toll, aber noch weniger toll finde ich es nichts zu ernten. So ähnlich verhält es sich mit Kunstdünger bzw. Blaukorn. Ich bekomme den Kram umsonst und so spricht für mich absolut gar nichts dagegen den auch ANGEMESSEN zu verwenden, zumal, wie manne sehr richtig gesagt hat, ich nie genau sagen kann, wie viel von welchen Nährstoffen sich wirklich im Kompost/Mist befinden.
Gruß Martin! |
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27.03.2008, 06:55
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#35 (permalink)
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Registriert seit: 05.05.2007 Ort: Augsburg
Beiträge: 98
| AW: Tomaten düngen Zitat:
Zitat von manne Hallo Amiga
Sicher hast du recht und man kann auf Kunstdünger komplett verzichten.
Aber was soll das arme Würstchen tun das nicht über einen entsprechenden Komposthaufen verfügt.
Da denke ich mal ist es doch weitaus besser ihm (dem Würstchen) hilfreiche Tipps zum Umgang mit demselben zu geben als ihn selbst experimentieren zu lassen. | Da hast du völlig Recht, nur sorry, ich dachte, jeder weiß, was ein Kompost ist und wie man ihn macht. Vielleicht aber sollte man doch einen Kompostmachthread eröffnen, oder gibt es schon einen? Ich bin noch zu neu, um überall hingeklickt zu haben.
Ich muss sagen, die Hinweise und Artikel auf der Homesite hier sind manchmal schon ganz schöne Hämmer, Leute, von so manchen Dingen, die da empfohlen werden lasst bloß die Finger!! Und die Komposthinweise sind zu kurz. Für vernünftige Komposthinweise und allerhand andere natürliche Zusammenhänge und Anbauweisen empfehle ich das Biogärtner-Forum Das Bio-Gärtner Forum • Foren-Übersicht oder gelöscht
Da kann man sich wirklich sinnvolle Tipps holen. Zitat:
Zitat von manne Die Pflanzen sind sämtlich überdacht und werden über einen Tropfschlauch bewässert.
Wenn ich aber trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Anfang/Mitte August keine Behandlung mit Fungizid durchführe sind sämtliche Pflanzen futsch zeigt mir die Erfahrung. | Vielleicht solltest du doch einmal auf Blaukorn verzichten und noch mehr von deinem wertvollen Kompost verwenden. Außerdem würden Spritzungen mit Schachtelhalmtee chemielos gegen die Krautfäule helfen. Ich sage nicht, dass bombenfest nix mehr passieren kann mit Kompostdüngung, aber die Anfälligkeit deiner Tomaten könnte bestimmt reduziert werden, anstatt sie mit Kunstdüngergaben zu erhöhen. Die umliegenden Kartoffelfelder sind nur bedingt ein Problem. Ich hab schon beobachtet, dass z.B. ein kompostgedüngtes Kartoffelbeet neben einem anderes behandelten Kartoffelbeet völlig grün geblieben ist, während in der Nachbarschaft die Käfer alles abgefressen haben.
Bei Tomaten sammle ich immer selbst die Samen von gesunden Pflanzen und säe auch selbst aus, im Laufe der Zeit werden sie immer stabiler. Bei gekauften Pflanzen muss man die Anfangsdüngung überstehen und sie natürlich kräftigen. Da tut Brennnesseljauche gute Dienste. Zitat:
Zitat von MartinK ...da habe ich halt nicht die Zeit mir stundenlang Brennesseljauchen anzumischen oder irgendwelche natürlichen Hausmittelchen. | Verzeih Martin, aber stundenlang brauchst du wirklich nicht mit Jauchen mischen. In der Zeit, in der du Kunstdünger abwiegst und ausbringst, hast du zweimal einen Becher Jauche in die Gießkanne gegeben und gegossen. Und auch du sprichst von Krankheit an Tomaten. Könnte das nicht mit den Blaukorngaben zusammenhängen? Zitat:
Zitat von MartinK So ähnlich verhält es sich mit Kunstdünger bzw. Blaukorn. Ich bekomme den Kram umsonst und so spricht für mich absolut gar nichts dagegen den auch ANGEMESSEN zu verwenden, | Aber Martin, der Krautfäulebefall sollte dagegen sprechen. Nur weil du was umsonst kriegst, streust du es in deinen Garten?! Vielleicht versuchst es auch du mal ohne? Kompost kriegst du auch umsonst, er braucht nur etwas Zeit, sowie dein Boden Zeit braucht, sich von Kunstdünger und Fungiziden zu erholen. Also wirst du nicht erwarten können, schon gleich gesunde Tomaten zu kriegen. Es wird schon ein bis zwei Jahre dauern, je nachdem wie viel von dem Zeug du wie lange gestreut hast. Aber Geduld ist sowieso eine Tugend aller Gärtner, da hilft ja nix.
Nun probier es doch einfach aus!!
Amiga grüßt edit:
Ableitung auf andere Foren ist nur nach Absprache mit dem Admin erlaubt
Gruß
pere, Mod
Geändert von pere (30.03.2008 um 05:30 Uhr).
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27.03.2008, 10:16
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#36 (permalink)
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Registriert seit: 22.01.2008
Beiträge: 116
| AW: Tomaten düngen In meinen Augen absoluter Unsinn, also dein Argument. Pflanzen, die ihre Nährstoffe zum Teil über Kunstdünger bekommen sind nicht instabiler oder anfälliger für Krankheiten. Die Pflanze unterscheidet nicht zwischen Nährstoffen aus organischer oder mineralischer Düngung. Und wenn wie letztes Jahr mein Nachbar mit dem Bekämpfen der Krautfäule scheitert, kann ich meinen Kartoffeln ebenfalls gute Nacht sagen. Der Befallsdruck steigt dann dermaßen an (vor allem durch die Westwinde hier), dass außer Spritzen nichts mehr hilft. Die Tomaten konnte ich letztes Jahr retten, aber für die späten Kartoffeln sah es nicht ganz so rosig aus. Hier war der Ertrag nicht schlecht, kam aber aufgrund des frühen Absterbens nicht nicht an den Ertrag des Vorjahres heran.
Gänzlich auf Kunstdünger verzichten werde ich nicht und ich werde mir auch weiterhin die Option behalten auf relativ umweltfreundliche Weise zu spritzen.
Gruß Martin! |
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27.03.2008, 13:23
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#37 (permalink)
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Registriert seit: 05.05.2007 Ort: Augsburg
Beiträge: 98
| AW: Tomaten düngen Zitat:
Zitat von MartinK In meinen Augen absoluter Unsinn, also dein Argument. Pflanzen, die ihre Nährstoffe zum Teil über Kunstdünger bekommen sind nicht instabiler oder anfälliger für Krankheiten. | Das beste Beispiel sind ja deine eigenen Pflanzen, oder? Versuch es doch einfach mal. Nach einiger Zeit wirst du sehen, dass deine Tomaten trotz Winden und Nachbardruck gesund bleiben.
Aber mach es wie du willst, ich will keinem was aufzwingen, überzeugen kann dich nur das eigene konsequente Tun.
Ich jedenfalls tu meinem Garten keinen Kunstdünger mehr an, so brauch ich auch keine Spritzmittel und kann meine Tomaten und Kartoffeln getrost essen.
Amiga grüßt |
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27.03.2008, 13:44
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#38 (permalink)
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Registriert seit: 22.01.2008
Beiträge: 116
| AW: Tomaten düngen Eine Gegenfrage habe ich da noch: Warum ernten konventionelle Bauern mehr als Biobauern? (und das weis ich aus eigener Erfahrung!) Deiner Logik nach müssten schon lange währende Biobauern ja gleich viel ernten und das ist definitiv nicht der Fall.
Gruß Martin! |
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27.03.2008, 14:36
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#39 (permalink)
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Registriert seit: 05.05.2007 Ort: Augsburg
Beiträge: 98
| AW: Tomaten düngen Tun sie das?
Abgesehen davon dass Biogärtner prima Ernten haben, ist die Qualität ihrer Erzeugnisse auf jeden Fall besser.
Sag mir doch bitte mal, wo du diese Erfahrung gemacht hast, ich meine wo befindet sich denn dein Garten?
In unserer Gegend (Bayern) sind Biobauern zwar immer noch in der Minderzahl, aber ihre Erträge sind gleichmäßig hoch und sie können davon leben, weil die Menschen die Qualität schätzen. Ist es nicht unwichtig, wie groß und schwer Tomaten sind? Wichtig ist doch, dass sie gesund gewachsen sind und nicht geil getrieben durch Kunstdünger, der dann auch noch die Böden und das Grundwasser belastet? Ich bin für mich aus diesem Teufelskreislauf ausgebrochen und hab gesehen, dass es wunderbar geht ohne Kunstdünger, mehr noch, man fühlt sich wohl dabei und hat gesundes Essen. Mir ist es das wert.
Amiga |
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27.03.2008, 17:13
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#40 (permalink)
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Registriert seit: 10.12.2005 Ort: Backnang
Beiträge: 476
| AW: Tomaten düngen Zitat:
Zitat von Amiga Vielleicht solltest du doch einmal auf Blaukorn verzichten und noch mehr von deinem wertvollen Kompost verwenden. Außerdem würden Spritzungen mit Schachtelhalmtee chemielos gegen die Krautfäule helfen. Ich sage nicht, dass bombenfest nix mehr passieren kann mit Kompostdüngung, aber die Anfälligkeit deiner Tomaten könnte bestimmt reduziert werden, anstatt sie mit Kunstdüngergaben zu erhöhen. Die umliegenden Kartoffelfelder sind nur bedingt ein Problem. Ich hab schon beobachtet, dass z.B. ein kompostgedüngtes Kartoffelbeet neben einem anderes behandelten Kartoffelbeet völlig grün geblieben ist, während in der Nachbarschaft die Käfer alles abgefressen haben. | Naja da hast du wohl was überlesen.
Die Pflanzen bekommen lediglich zum Start ein paar Körner, der Rest wird mit Kompost und Hornspänen bewältigt, daran kanns definitiv nicht liegen.
So und jetzt kommts mal relativ dick:
Chemie:
Die Chemie befasst sich doch nicht nur mit DDT und Lindan.
Selbst ein kohlensäurehaltiges Mineralwasser ist ein chemisches Produkt.
Viele auf rein pflanzlicher Basis im Bioladen vertriebene Präparate sind ebenfalls chemische Produkte.
Die "CHEMIE" ist eben nur der Prügel der ausgepackt wird wenn es gilt verbrannten Boden zu hinterlassen.
Chemie an sich mit Gift gleichzusetzen ist einfach nur hirnverbrannt, tschulgigung.
Zum Schachtelhalm: Er vernichtet Pilzsporen also ist er auch ein Fungizid.
Auch im Handel werden Fungizide auf Schachtelhalmbasis angebote,z.B. von Oscorna.
Andere greifen eben auf andere Pilzschädigende Wirkstoffe zurück.
Außerdem ist nicht alles was in der Natur so wächst unbedingt gesund das weißt du selbst.
Und was ganz wichtig ist, ist die Dosierung.
Eine Prise Salz ist gut, ein Esslöffel voll tödlich.
Bei selbsthergestellten Pflanzenauszügen sehe ich das ähnlich.
(Eigentlich per Definition auch Chemie)
Weder über die Inhaltsstoffe noch über deren Konzentration besteht Klarheit.
Wenn etwas dazu verwendet wird Lebewesen (Insekten,Pilze) abzutöten defeniere ich das als Gift.
Die Grundlage der Herstellung und die Ausgangsbasis ist egal.
Daraus folgt:
Egal ob gekauft oder selbsthergestellt, ein Giftspritzer ist jeder.
Beim gekauften hat man den Vorteil daß die Inhaltsstoffe bekannt sind und detaillierte Anwendungshinweise vorliegen.
Wenn man`s ganz genau nimmt machst du dich mit der Verwendung von Schachtelhalmbrühe als Fungizid sogar strafbar.
So steht`s im neuen Pflanzenschutzgesetz.
Als Stärkungsmittel wiederum darfst du es verwenden...
Wortklauberei, sicher, aber so stehts nun mal geschrieben.
Man sollte selbsthergestellte Gifte also nicht so ohne weiteres empfehlen.
Sollte was passieren dann ....
Das alles widerspricht sicher grundlegend deiner Philosophie aber denk mal drüber nach. Zitat:
Zitat von Amiga Bei Tomaten sammle ich immer selbst die Samen von gesunden Pflanzen und säe auch selbst aus, im Laufe der Zeit werden sie immer stabiler. Bei gekauften Pflanzen muss man die Anfangsdüngung überstehen und sie natürlich kräftigen. Da tut Brennnesseljauche gute Dienste.
Amiga grüßt | Amiga, bei mir steht keine einzige gekaufte Pflanze und ich bewirtschafte ca. 3,5 ar reinen Gemüsegarten.
Genau wie du sammle ich etliche Samen der angebauten Sorten.
Ist ja nebenher auch eine Kostenfrage denn die Samen nicht billig.
gruß manne |
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27.03.2008, 22:03
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#41 (permalink)
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Registriert seit: 03.10.2007 Ort: Östliches Niederösterreich
Beiträge: 444
| AW: Tomaten düngen Hab mal in einen ganz schlauen Buch gelesen, dass ich glaub die Indianer sollen es gewesen sein, einen Fisch als Dünger unter der Tomatenpflanze miteinbuddelten.
Da wir noch einen Karpfen im Kühlfach hatten, den nach einem langen Winter eh keiner mehr essen wollte, schnitt ich die schöne Seite in wie ich dachte angemessene Stücke und gab immer ein Stück in das Loch.  Mein Mann schüttelte nur den Kopf und hielt sich die Stirn.  Lange Rede kurzer Sinn: keine Ahnung ob es was gebracht hat. Die Pflanzen wurden wie immer fast 2 Meter hoch  .
Da das Fischsortiment in der Kühltruhe etwas beschräckt ist, dünge ich weiterhin mit Hasenmist und mulche mit meinem Grünschnitt aus dem Garten.
SChönen Abend noch an alle, aber die kurze Geschichte fiel mir gerade wieder mal ein.
LG
Karin
__________________ Wir leben auf unserer Erde, als hätten wir eine Zweite im Kofferraum |
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27.03.2008, 23:00
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#42 (permalink)
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Registriert seit: 22.01.2008
Beiträge: 116
| AW: Tomaten düngen @amiga: Du möchtest mir doch jetzt nicht ernsthaft einreden, dass die Erträge bei Biobauern genauso hoch sind wie bei konventionell wirtschaftenden Landwirten. Ich brauch nur die Weizenerträge unserer Nachbarn zu vergleichen und zwischen 6 und 10 Tonnen Weizen/ha ist ein gewaltiger Unterschied. Wären die Erträge auch nur annähernd gleich, könnte ja jeder auf Bio umsatteln, wäre ja dann in vielen Fällen sogar billiger, ist aber leider nicht so. Ich habe auch nicht gesagt, dass Bio-Bauern nicht von ihren Produkten leben können und die Qualität ist meist auch gut, aber die Erträge können dem konventionellen Landbau in keinsterweise das Wasser reichen. Wären Preise für konventionelle Produkte und Bio-Produkte gleich (auch in Bezug auf Subventionen), hätten die meisten Bio-Bauern keine Chance. Ich könnte an dieser Stelle auch mit der Ernährungstheorie des Herrn Malthus anfangen, der besagt, dass irgendwann die Nahrungsmittel der Welt nicht mehr ausreichen, um die Bevölkerung zu ernähren, aber das würde jetzt zu weit abschweifen. Sollte dennoch jemand interessiert sein, werde ich es mal genauer erläutern.
Bei Tomaten hingegen hast du völlig recht, Größe und Gewicht sind nicht von primärer Bedeutung, der Geschmack zählt und meine Tomaten schmecken mir. Bei Kartoffeln sieht die Sache schon wieder anders aus, denn Pippers mit der Größe von Walnüssen kann ich nicht gebrauchen. Und ich finde es sehr vermessen, wenn du sämtliche Pflanzenkrankheiten und sämtliche Arten von Schädlingen im Garten auf das bisschen Blaukorn zurückführst, dass ich schmeiße.
Gruß Martin! |
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27.03.2008, 23:30
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#43 (permalink)
| | Moderator
Registriert seit: 01.05.2006
Beiträge: 8.576
| AW: Tomaten düngen Hallo,
will auch mal wieder mitmischen, denn eure Diskussion über Bio kontra Blaukorn ist echt spannend!
Ich krieg jedesmal die Krise, wenn GG mit dem Eimer Blaukorn durch den Garten läuft und breitflächig auswirft. Letztes Jahr hat er sogar meinen Gemüsegarten getroffen....war wohl Absicht.
Am liebsten hätt ich jedes Körnchen einzeln aufgesammelt, habs dann aber gelassen und festgestellt, dass es den Pflanzen nicht geschadet hat, im Gegenteil (das hab ich ihm aber nicht gesagt), sie wurden kräftig und ich hatte reiche Ernte.
Aber in meine Tomatenhäuser lass ich den GG nicht mit dem Blaukorneimer!!!!
Liebe Grüße
Petra, die lieber stinkende Jauchen ansetzt und sich dabei besser fühlt
__________________ Wenn du eine weise Antwort verlangst, mußt du vernünftig fragen. Johann Wolfgang von Goethe |
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27.03.2008, 23:46
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#44 (permalink)
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Registriert seit: 21.08.2006
Beiträge: 7.042
| AW: Tomaten düngen Ich dünge auch nur mit meiner selbst angesetzten Jauche..
Die hat schon meine Großmutter benutzt..
Mo, die viel von Tradition, aber auch von guten neuen Tips hält!
__________________ Liebe Grüße von
Mo Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!
Albert Einstein |
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28.03.2008, 00:06
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#45 (permalink)
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Registriert seit: 21.01.2008 Ort: Riesa
Beiträge: 709
| AW: Tomaten düngen Zitat:
Zitat von kmh1412 Hab mal in einen ganz schlauen Buch gelesen, dass ich glaub die Indianer sollen es gewesen sein, einen Fisch als Dünger unter der Tomatenpflanze miteinbuddelten. 
LG
Karin | Hallo Karin.
Das habe ich auch schon einmal gemacht. Die Pflanzen wuchsen nicht besser als ohne Fische.
Deshalb lasse ich es .
Grüße Blitz
__________________ Ich schreib hier was ich denke - wem es nicht passt, der soll woanders weiter lesen. |
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