AW: Tomaten Braunfäule / Krautfäule
Ja siwa
manchmal meckert man eben wenn man die gleiche Frage nicht zum x-ten mal beantworten will, ich bitte um Verständnis.
Wenn man die Suchfunktion im Forum nutzt kommt man meist aber natürlich nicht immer zu den gewüschten Ergebnissen, aber das nur nebenbei.
Zu Euparen: Es ist halt so, daß wenn im August die üblichen 14 Tage Sauwetter kommen und ich die Tomaten nicht spritze der Anbau beendet ist und alles im Mülleimer landet.
Da ich in der Zeit meist im Urlaub bin kann ich auch bei Befallsbeginn nicht eingreifen.
Wenn ich vorher Euparen verwende geht die Sache meist glimpflich ab.
Die Tomaten im Freien kommen früher oder später trotz spritzen,
Einen absoluten Schutz gibts also nicht.
Das Präparat verwende ich wegen seiner Bandbreite,seiner kurzen Wartezeit wegen und weil es sich mit Decis kombinieren lässt gern.
Diese Mischung verwende ich für Kartoffeln um Krautfäule und Käfer zu bekämpfen.
Wir haben in unserer gegen einen recht hohen Befallsdruck und würden ohne diese Maßnahmen mit einer Vernichtung der Kulturen rechnen müssen.
Bereits im April kam diese jahr die erste Generation Käfer.
Ohne Bekämpfung ist da Ende Mai von den Kartoffeln nichts mehr da.
Beim spritzen sollte man auch unbedingt darauf achten Alternativen zu haben und Präparate mit anderen Wirkstoffen abwechselnd einzusetzen um Resistenzen der Schädlinge zu vermeiden.
Die stellen sich unweigerlich ein wenn tagaus und tagein dasselbe Präparat verwendet wird und dann hilft die ganze Spritzerei gar nix mehr und ist für die Katz.
Das gilt auch für selbsthergestellte Brühen deren Inhaltsstoffe übrigens auch nicht so ohne sind.
Gift ist Gift, also sollten auch bei sogenannten Biospritzmitteln im eigenen Interesse gewisse Wartezeiten eingehalten werden.
Ich würde auch gern aufs spritzen verzichten, ist nämlich so ganz nebenbei auch eine Kostenfrage.
Die Präparate sind nicht eben billig.
Ich hab das Glück daß ich auch an Großgebinde kommen kann da wirds ein bißchen günstiger.
Wie tomatero sagt, nicht aufs geradewohl spritzen sondern effektiv,also bei Bedarf nutzen.
Weniger ist hier mehr.
Dies gilt vor allem für Insektizide.
Vor allem möchte ich allen ans Herz legen die angegebenen Mischungsverhältnisse einzuhalten.
Wer meint sich gutes zu tun indem er die Mischungen verdünnt handelt kontraproduktiv.
Die durch das schlechte Mischungsverhältnis überlebenden Schadinsekten entwickeln Resistenzen und vererben sie an die Nachkommenschaft.
Das Ende vom Lied kann sich jeder denken.
gruß manne |