Hallo zusammen!
Mit großem Interesse habe ich die Diskussion über dieses leidige Krautfäule-Thema gelesen. Darunter leide ich (und vor allem meine Tomaten) auch fast jedes Jahr.
Die einzige Tomate, die nie, gar nie Krautfäule bekommt, ist die einzelne, die ich jedes Jahr im Gewächshaus stehen habe.
Es stimmt - man soll die Blätter nicht naß werden lassen beim Gießen.
Es stimmt, ein Dach ist richig und fast notwendig, allerdings muß da die Luft gut zirkulieren können (vergeßt also diese komischen durchsichtige Hauben...)
Es stimmt, daß man das Kraut und das Laub, aber auch die befallenen Früchte nicht auf dem Komposthaufen verrotten lassen soll, sonst hat man bei der nächsten Kompostgabe im Garten überall den Pilz.

Man (mein Schwiegervater, Jahrgang 1907) sagt, ein Kupferdraht im Boden, wo man die Setzlinge aussetzt, soll helfen

Und man (auch mein Schwiegervater...) sagt, daß Tomaten es eigentlich recht gerne mögen, wenn sie einen "Stammplatz" haben...
Letztes Jahr habe ich mir ein "richtiges" Tomatenhaus zugelegt (übrigens ist eBay billiger als Beckmann *grins), seither habe ich die berechtigte Hoffnung, daß ich dieses Jahr wieder wie letztes Jahr einen reichen Erntesegen haben werde...
Ich wünsche allen Tomaten-Züchtern viel Glück und viel Erfolg, laßt den Kopf nicht hängen und gebt nicht auf...
Liebe Grüße aus dem Schwarzwald
Edith