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Alt 08.07.2007, 11:21   #1 (permalink)
 
Benutzerbild von -simon-
 
Registriert seit: 08.07.2007
Ort: Freising
Beiträge: 3
Standard Tomatenkrankheit oder Nährstoffmangel?



Hallo liebe Tomatenfreunde,
ich mach mir zur Zeit ziemlich sorgen um meine Tomaten.
Seit das Wetter ein bisschen kühler geworden ist, bekommen manche Blätter hellgelbe Flecken. Das hat vor ein bisschen über einer Woche angefangen und wird langsam mehr. Deshalb will ich jetzt irgendwas machen, bevors vielleicht zu spät ist.
Ich hab im Netz schon auf mehreren Seiten nach Krankheiten geschaut, aber ich kanns nicht zuordnen (Hab dieses Jahr das erste mal Tomaten gepflanzt).
Noch ne info: Ich hab die Pflanzen vor ca. 3 Wochen ein bisschen mit Blaukorn gedüngt. Ein Freund meinte, dass dadurch ein Kalium-Mangel verursacht worden sien konnte.

hier noch ein paar Bilder:




hier noch ein Foto einer gesunden Pflanze:


bin dankbar für jegliche Hilfe
Simon
-simon- ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 08.07.2007, 12:47   #2 (permalink)
 
Benutzerbild von tomatero
 
Registriert seit: 07.03.2007
Ort: region bern
Beiträge: 575
Standard AW: Tomatenkrankheit oder Nährstoffmangel?

Zitat:
Zitat von -simon- Beitrag anzeigen
Hallo liebe Tomatenfreunde,
hi simon und herzlich willkommen hier im forum

ich mach mir zur Zeit ziemlich sorgen um meine Tomaten.
aber nicht doch.....das "sich sorgen machen" hat noch nie geholfen...

Seit das Wetter ein bisschen kühler geworden ist, bekommen manche Blätter hellgelbe Flecken. Das hat vor ein bisschen über einer Woche angefangen und wird langsam mehr. Deshalb will ich jetzt irgendwas machen, bevors vielleicht zu spät ist.
es besteht wohl kein dringender handlungsbedarf....abgestorbenes blattwerk entfernen...

Ich hab im Netz schon auf mehreren Seiten nach Krankheiten geschaut
vorbildlich...das lob ich mir , aber ich kanns nicht zuordnen
ja, mach dir nichts draus.....es ist teilweise sehr schwierig bis gänzlich unmöglich mit sicherheit zu sagen, um was es sich handelt....die schadbilder ähneln sich zum teil derat, dass eine sichere bestimmung nicht möglich ist....das gilt insbesondere für den befall von pilzen, viren, bakterien... (Hab dieses Jahr das erste mal Tomaten gepflanzt).
in deinem fall glaube ich nicht an sowas

Noch ne info: Ich hab die Pflanzen vor ca. 3 Wochen ein bisschen mit Blaukorn gedüngt.
ich denke hier liegt des rätsels lösung

Ein Freund meinte, dass dadurch ein Kalium-Mangel verursacht worden sien konnte.
dieser zusammenhang ist durchaus gegeben....doch sieht es für mich eher nach magnesium mangel aus...
bei zu hohen kali- und stickstoffgaben (und stickstoff ist eben reichlich vorhanden im blaukorn....gibt ja auch noch verschiedene blaue körner...doch haben sie alle einen "hohen" stickstoffanteil) kann die magnesiumaufnahme der pflanze vermindert werden und so indirekt zu einem magnesium mangel führen...
ein weiterer grund wesswegen ich vom einsatz von blaukorn im haus und nutzgarten gänzlich abrate...



bin dankbar für jegliche Hilfe
Simon
herzliche grüsse
el tomatero
__________________
information schadet nur demjenigen, der sie nicht hat
tomatero ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.07.2007, 13:16   #3 (permalink)
 
Benutzerbild von -simon-
 
Registriert seit: 08.07.2007
Ort: Freising
Beiträge: 3
Standard AW: Tomatenkrankheit oder Nährstoffmangel?

besten Dank!

soll ichs vielleicht mal mit ein bisschen Magnesiumdünger versuchen? Oder lieber sein lassen?
-simon- ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.07.2007, 13:51   #4 (permalink)
 
Benutzerbild von tomatero
 
Registriert seit: 07.03.2007
Ort: region bern
Beiträge: 575
Standard AW: Tomatenkrankheit oder Nährstoffmangel?

hihi, simon
du bringst mich zum lachen

ja klar...magnasiummangel-erscheinung = ich hau mal noch was magnesium dazu...
ne, ist klar, einfache und logische schlussfolgerung, jedoch kaum mit dem gewünschten ergebnis...

dadurch vermindert sich der stickstoffanteil im boden leider nicht....

sei mir nicht böse, ich lache nicht über dich....ich lache weil ich "zu beginn" auch genau so gedacht habe...
bsp. blütenendfäule (ja, hatte ich auch... zum glück seit jahren nicht mehr)...
hab mir auch gedacht, okey, easy....kalziummangel, dann hau ich mal ne ordentliche dosis kalzium dazu....hat leider nicht zum erwünschten ergebniss geführt....damals..

nur kurz
bei ernährungsstörungen ist es oftmals so, dass das fehlende "element" eigentlich in genügender menge vorhanden wäre....leider eben nur nicht richtig aufgenommen werden kann oder wird.....da es leider nicht pflanzenverfügbar ist...ursachen sind verschiedene...

es ist leider bei fehlerhaften düngegaben im anschluss nicht ganz so einfach...

eine wichtige gegenfrage, bevor ich dir einen möglichen rat geben kann...oder allenfalls auch nicht geben kann...

stehen sie im boden oder im kübel?

herzliche grüsse
el tomatero

ps: und wie gesagt, mach dir nicht zu viele sorgen....sowas kann passieren...besonders beim ersten mal....das sind keine "echten" probleme...ist nur etwas unglücklich gelaufen...
__________________
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tomatero ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.07.2007, 16:04   #5 (permalink)
 
Benutzerbild von -simon-
 
Registriert seit: 08.07.2007
Ort: Freising
Beiträge: 3
Standard AW: Tomatenkrankheit oder Nährstoffmangel?

die stehen alle in Kübeln mit 38cm Durchmesser (hab ja leider nur nen Balkon )
-simon- ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.07.2007, 16:33   #6 (permalink)
 
Registriert seit: 27.04.2007
Ort: Oberpfalz
Beiträge: 402
Standard AW: Tomatenkrankheit oder Nährstoffmangel?

el tomatero,

vielleicht die Kübel ordentlich durchspülen und mit Rindenmulch mulchen, um den Stickstoff etwas zu binden?

Wahrscheinlich völliger Quatsch - nur so eine Idee...

LG
elbono
__________________
Wenn Du Dich nicht entscheidest, verlasse ich Dich — Deine Demokratie
elbono ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.07.2007, 17:43   #7 (permalink)
 
Benutzerbild von schtif
 
Registriert seit: 04.02.2007
Ort: OÖ
Beiträge: 366
Standard AW: Tomatenkrankheit oder Nährstoffmangel?

Zitat:
Zitat von elbono Beitrag anzeigen
vielleicht die Kübel ordentlich durchspülen und mit Rindenmulch mulchen, um den Stickstoff etwas zu binden?

Wahrscheinlich völliger Quatsch - nur so eine Idee...
Grundsätzlich ist die Idee mit dem Rindenmulch nicht schlecht, nur dauert der Prozeß mit der Entziehung von Stickstoff zu lange. Soweit ich weiß, und ich bitte euch mich zu korrigieren wenn es nicht stimmt, entzieht der Rindenmulch dem Boden bei der Zersetzung Stickstoff.
__________________
- schtif, der immer noch auf der Suche nach einer passenden Signatur ist -
schtif ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.07.2007, 18:37   #8 (permalink)
 
Benutzerbild von tomatero
 
Registriert seit: 07.03.2007
Ort: region bern
Beiträge: 575
Standard AW: Tomatenkrankheit oder Nährstoffmangel?

hallo
ich schliesse mich elbono an und würde den kübel richtig durchspülen...da die ja im kübel steht (der unten hoffentlich löcher hat), ist dies problemlos möglich und so wie's aussieht hat ja nur die eine möglicherweise etwas "zu viel" bekommen...

rindenmulch "verbraucht" stickstoff bei der zersetzung, ebenso wie stroh...
doch diese massnahme kann ich nicht empfehlen, aus den gründen die schtif erwähnt (zu langsamer prozess)
zudem ist noch nicht mal sicher geklärt ob denn überhaupt zu viel stickstoff im boden verantwortlich ist...ist auch nur spekulation...evtl. wars ja auch zu viel kali...
oder eine kombination...oder....

es ist immer sehr schwierig anhand eines fotos (es können auch mehrere sein) etwas konkretes zu sagen, da eben ein foto eine zeitaufnahme ist und keine entwicklung zeigt....die veränderung ist wichtig...in welcher zeit passieren diese veränderungen und wann haben sie eingesetzt und all die sachen...

anhand deiner bilder würde ich vorerst mal "entwarnung" geben und sagen, sieht zumindest für mich noch nicht nach ernsthaften problemen aus....
doch nehme ich auch für mich eine rund 2000jährige erkenntnis in anspruch...
errare humanum est

in diesem sinne weiterhin viel freude an den tomaten wünscht
el tomatero
__________________
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tomatero ist offline   Mit Zitat antworten


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