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02.06.2008, 18:56
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#1 (permalink)
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Registriert seit: 02.06.2008
Beiträge: 2
| HIILLFFE Unkraut
Hallo zusammen,
ich bin seit kurzer Zeit Eigentümer eines Gartens.
Wir haben direkt an der Terasse ein paar Rosen, welche unsere Vorgänger gepflanzt haben. NUn haben wir vor einiger Zeit diese vom Unkraut befreit und wieder neuen Mulch draufgetan.
Nun schlängert sich neuerdings ein neues Unkraut (siehe Foto) aus dem Mulch.
Das schlimme ist, die Wurzeln verzweigen sich so weit und tief, daß man sie nur abreißen kann....Ergebnis: nach max 5 Tagen ist das Unkraut trotz Mulch wieder da!!
Leider habe ich nicht die Zeit (und Lust) jede Woche das Unkraut zu entfernen....
Könnt Ihr mir sagen, welches Unkraut ich mir eingefangen habe und was ich dagegen tun kann???
Vielen vielen Dank
Sandra |
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02.06.2008, 19:07
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#2 (permalink)
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Registriert seit: 21.10.2007 Ort: MA-Feudenheim
Beiträge: 395
| AW: HIILLFFE Unkraut Hallo,
Dir bleibt nichts anderes übrig, als die Wurzeln aus zu graben, und jedes Stückchen von dem Unkraut (Ackerwinde) sorgfältig zu entfernen! Oder Garten abgeben!!!!! Mit Mulch, bei Rosen der Falsche, unterdrückt man nur kurzfristig das Unkraut. |
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02.06.2008, 21:27
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#3 (permalink)
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Registriert seit: 02.06.2008
Beiträge: 2
| AW: HIILLFFE Unkraut Hallo,
danke für die schnelle Antwort. Garten abgeben ist etwas schwierig, da gehört ein Haus dazu
Kann man mit irgendwelchen Unkrautvernichtern etwas erreichen? Rosen ausgraben ist etwas schwierig, da ich nicht weiß, ob sie wieder so gut anwachsen...
Viele Grüße
Sandra |
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03.06.2008, 00:22
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#4 (permalink)
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Registriert seit: 27.05.2008
Beiträge: 2
| AW: HIILLFFE Unkraut Hallo,
du mußt diesen Knöterich einfach immer wieder rausrupfen bis er irgenwann stark geschwächt ist. Ausgraben wäre Wahnsinn, weil Knöterich sehr tief wurzelt und kaum zu besiegen ist. Eine Wurzelkonkurrenz besteht kaum, da er sehr tief wurzelt. Da ich eine Biogärtnerei mit Raritätenpflanzen habe bin ich kein Fan von Unkrautvernichtungsmitteln.
Kannst dir ja mal meine Biosamen- und Pflanzenwelt.info anschauen. Ich habe ein sehr interessantes Sortiment an Würz-, Duft-, Heil- und Fruchtpflanzen aus aller Welt als Samen oder Pflanzen.
Tschüß vielleicht bis bald Alfred Härtl |
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03.06.2008, 00:27
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#5 (permalink)
| | Moderator
Registriert seit: 01.05.2006
Beiträge: 8.465
| AW: HIILLFFE Unkraut Knöterich?
Ich halte es auch für Ackerwinde!
Liebe GRüße
Petra, die sie ausgräbt
__________________ Wenn du eine weise Antwort verlangst, mußt du vernünftig fragen. Johann Wolfgang von Goethe |
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03.06.2008, 23:09
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#6 (permalink)
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Registriert seit: 22.05.2008 Ort: Fürstenfeldbruck, Nähe München
Beiträge: 130
| AW: HIILLFFE Unkraut |
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04.06.2008, 00:54
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#7 (permalink)
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Registriert seit: 25.05.2008 Ort: Lower Saxonia
Beiträge: 64
| AW: HIILLFFE Unkraut das ist Ackerwinde  - da bin ich mir sicher
welcome to the club
ohne unkrautvernichter hast Du keine Chance.
Ich habe auf dem am stärksten befallenen Beet ein Unkrautvlies ausgelegt, darauf Rindenmulch - selbst dort kommt sie noch durch. Unkrautvernichter mag ich auch nicht in meinem Garten, aber gegen Ackerwinde kommst du anders nicht wirklich an. Wenn Du soetwas in Deinem Garten anwenden magst, dann besorg Dir Zeug welches Du auf die Ackerwindenblätter streichen kannst, damit Du die Pflanzen-Nachbarn schonst.
Gutes Gelingen und es grüßt grün in die Runde
Vera, die vorher die "Ausgrabtechnik" erfolglos probiert hat 
__________________ Es ist ärgerlich, wie oft man manche Arbeit aufschieben muss, ehe man sie endgültig vergessen hat. |
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04.06.2008, 23:31
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#8 (permalink)
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Registriert seit: 25.05.2008 Ort: Lower Saxonia
Beiträge: 64
| AW: HIILLFFE Unkraut Nachtrag
mir ist aufgefallen das die A-Winde dort wo ich sie ständig nur auszupfe - also nicht nach den Wurzeln buddele und auch keine Chemie ausbringe  - von Mal zu Mal schwächer im Wuchs wird.
Bleibt abzuwarten wer gewinnt
VLG
Vera
__________________ Es ist ärgerlich, wie oft man manche Arbeit aufschieben muss, ehe man sie endgültig vergessen hat. |
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05.06.2008, 09:29
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#9 (permalink)
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Registriert seit: 12.10.2007
Beiträge: 358
| AW: HIILLFFE Unkraut Unser (Ösi) Gartenguru Karl, der Ploberger rät immer wieder unter das Mulchmaterial Kartons zu legen, da man damit zumindest für einige Zeit (Jahre?) Ruhe hat mit Wurzelunkraut. Die Kartons verrotten mit der Zeit. Ich möchte das auch gerne probieren, weil ich wirklich besseres zu tun habe, als immér wieder Unkraut zupfen. Aber ich merke auch, daß es weniger hochkommt, wenn man dahinter ist. Nur ist mir der Preis zu hoch. Mit Gift habe ich immer noch Probleme  , weil man nie genau weiß, wen man damit auch noch trifft!
greenheart - endlich Regen! |
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11.06.2008, 23:24
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#10 (permalink)
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Registriert seit: 13.02.2006
Beiträge: 14
| AW: HIILLFFE Unkraut Hallo alle zusammen,
in Sachen Ackerwinde bin ich zur Zeit am experimentieren. Da wir vor vier Jahren ein Haus gekauft haben und den verwilderten Garten erst wieder herrichten mußten, gab es auch bei uns Unmengen von Ackerwinde (so ca. 150 qm im Abstand von ca. 1 cm). Wir hatten zwei Jahre lang versucht, der Ackerwinde mittels tiefem Ausgraben mit der Grabgabel (nicht mit dem Spaten!) Herr zu werden. Das hat für ca. 1/4 Jahr gefruchtet und dann gings wieder los. Das gemeine bei dieser Pflanze ist, dass sie von unten in die Wurzelstöcke von den Stauden und Nutzpflanzen (Erdbeeren) wächst und man ihr dann kaum noch Herr wird, es sei denn, man gräbt auch seine Stauden dauernd mit aus.
Unsere sage und schreibe 10 Topinamburknollen konnten zwar die Ackerwinde stellenweise unterdrücken. Allerdings hatten wir nach einem Jahr das Problem - wohin mit dem Topinambur? Es fielen in zwei Jahren jeweils ca. 100 - 150 Kilo Knollen an. Mittlerweile muß ich auch noch diese Knolle bekämpfen.
Ein Bekannter gab mit den "Tip" Unkrautvernichter, wie z. B. Roundup, zu verwenden - dies sei totsicher. Da ich kein Freund von Chemie im Garten bin habe ich mir erstmal verschiedene Sorten Unkrautvernichter in Probiermengen besorgt und auf kleinen Testflächen, die nicht bebaut wurden, angewendet. Also das mit dem totsicher war wahrscheinlich auf die Bodenlebewesen oder ähnliches gemünzt - die Ackerwinde hat sich nicht sonderlich daran gestört. Nachdem sie oberirdisch abgestorben war kam sie kurz danach nebendran wieder hoch. Hier gibt man unnütz viel Geld aus und der Umwelt schadet es wahrscheinlich auch noch.
Ein weiterer Bekannter empfahl mir (den billigsten) Essigreiniger auf die Rosetten aufzutragen. Ist zwar ne ziemliche Fummelei aber, nun - hier kamen wir der Lösung doch schon einen sehr großen Schritt näher. Es sterben nicht nur die Rosetten ab. Auch die Wurzel quillt schaumstoffartig auf und stirbt ein ganzes Stück nach unten hin ab. Beim Nachgraben habe ich bis zu 30 cm messen können und die Winde braucht doch recht lange, bis sie wieder von unten hochtreibt. Allerdings ist ein Essigreiniger (biologisch abbaubar hin oder her) doch auch Chemie, die eigentlich nicht in den (Nutz)garten gehört.
Also habe ich überlegt, ob die Wirkung auf den Tensiden oder der Essigsäure basiert, da z. B. in den Unkrautvernichtern u. a. auch Säurevarianten enthalten waren.
Zur Zeit habe ich aus Essigessenz eine ca. 4 - 5 % Lösung (ca. die Stärke von normalem Haushaltsessig)hergestellt und auf die Rosetten aufgetragen (buschigen weichen Pinsel). Diese (die Blätter dort) sind schon nach nur 1 Tag verdorrt. Die Wurzel habe ich noch nicht überprüft, werde dies aber noch tun. Ich werde die Lösung weiter und weiter verdünnen um zu testen, bei welcher Verdünnung die Wirkung am längsten erhalten bleibt bzw. die Wurzel am besten abstirbt.
Da ich als Laie davon ausgehe, dass Essig ein reines Naturprodukt ist, und man ihn ja sogar gerne an Salaten ißt, denke ich, dass es im Garten in kleinen punktuellen Mengen ausgebracht keinen allzu großen Schaden (außer vielleicht an der Ackerwinde  ) anrichten dürfte bzw. der Essig sehr schnell abgebaut werden dürfte.
Über die Nachhaltigkeit der Wirkung werde ich noch berichten - kann aber noch etwas dauern.
Ein weiterer Vorteil bei dieser Behandlung wäre der, dass die bereits vorhandenen Blumenzwiebeln keinen Schaden nehmen, da deren Blätter bereits eingezogen sind und so den Stoff nicht an die Zwiebel weiterleiten können. Trotzdem kann ich die Ackerwinde in den Tulpen- und Narzissenhorsten bekämpfen ohne zu hacken (hatte beim Hacken bei den Zwiebeln schon einiges an Verlust). Bei den Stauden muss man halt sehr vorsichtig sein, dass man nicht versehentlich auch deren Blätter bekleckert.
Wir werden sehn, ob die Methode funktioniert. Bis dahin
herzliche Grüße
von blumenfee |
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05.07.2008, 22:04
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#11 (permalink)
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Registriert seit: 10.06.2008
Beiträge: 17
| AW: HIILLFFE Unkraut Mal hochschieb...
blumenfee, wie weit bist Du denn mit Deinen Studien? Bin nämlich auch so eine Ackerwinden-Geschädigte und deswegen interessiert.
Ich werde Essigessenz mal ausprobieren, aber wo ist denn bei Ackerwinde die Rosette, in die man laut Deinem Beitrag den Essig tupfen muß? Oder reicht es bei Winde, die Blätter zu betupfen?
LiGrü, Schnuppe |
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06.07.2008, 10:10
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#12 (permalink)
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Registriert seit: 25.05.2008 Ort: Lower Saxonia
Beiträge: 64
| AW: HIILLFFE Unkraut Hallo schnuppe,
die Ackerwinde bildet, wenn Du sie läßt, eine sehr hübsche rosettenartige Blüte, weiß bis zartrosa.
Liebe Grüße
die Kanne
__________________ Es ist ärgerlich, wie oft man manche Arbeit aufschieben muss, ehe man sie endgültig vergessen hat. |
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06.07.2008, 12:45
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#13 (permalink)
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Registriert seit: 06.04.2008 Ort: Bei Limburg an der Lahn
Beiträge: 279
| AW: HIILLFFE Unkraut Stimmt, Kanne,
ich hab mehrere Farben davon in meinem Garten, und ich finde mich an einigen Stellen einfach mit diesem Unkarut ab, da ich eh nicht nachkomme mit dem ausrupfen.
Ich hab sie in weiß, hellrosa und weiß mit rosa Streifen auf der Blüte. Machen sich echt hübsch im Rasen und an den Hochbeeten. 
Ich versuch dem Ganzen einfach etwas Positives abzugewinnen. Klappt ganz gut! 
Und man wird auch gelassener.
LG, Andrea |
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06.07.2008, 14:06
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#14 (permalink)
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Registriert seit: 10.06.2008
Beiträge: 17
| AW: HIILLFFE Unkraut @Kanne: Ach so, ich dachte, Du meintest eine Blattrosette.
Bin, Asche auf mein Haupt, heute dazu übergegangen, die Winde mit Round up zu bepinseln. Wir haben ein ca. 30m langes Beet, das nach 2 Jahren Brache neu angelegt wurde. In den 2 Jahren hat sich die Winde da wie zu Hause gefühlt. Und obwohl der Gärtner getan hat, was er konnte, sind natürlich jede Menge Wurzelteilchen im Boden geblieben. Ich hab jetzt einige Wochen lang versucht, die neu gewachsenen Triebe jeden 2. Tag auszureißen, aber dagegen komme ich nicht an. Will ja auch noch ein paar Tage in Urlaub fahren  . Außerdem sind schon Triebe in den Rasen gewachsen, da bekomme ich sie ja nie wieder raus. Ich hoffe, mittelfristig hilft wenigstens RU.
Ligrü, Schnuppe |
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