Willkommensgruss

Thema: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?

  1. #1

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    Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Hallo,

    ich bin neu hier und habe gleich ein Problem: Ich habe zwei Orangenbäume, die ich vor ein paar Jahren mal selbst aus Kernen gezogen habe. Der eine hat zu Beginn des Winters plötzlich angefangen, Blätter abzuwerfen und jetzt ist nur noch ein einziges Blatt übrig. Er stand die ganze Zeit neben dem anderen Baum, der kaum Blätter verloren hat.

    Ich hatte die beiden Bäume erst im kühlen Treppenhaus. Als das Abwerfen der Blätter losging, habe ich sie in ein unbeheiztes Zimmer an ein Südfenster gestellt, was aber auch nicht geholfen hat.

    Der Patient hat zwar schon eine ganze Menge neue Triebe, aber ich mache mir trotzdem Sorgen, dass er eingeht. Ursprünglich waren es nämlich mal drei Orangenbäume - beim Dritten lief es so: Alle Blätter abgefallen, viele neue Triebe zu sehen, die trieben aber nicht weiter aus, sondern wurden irgendwann schwarz und kurze Zeit danach war der Baum tot.

    Woran kann das liegen und was kann ich tun, um den Baum zu retten? Ich habe mit der Suchfunktion keine Beschreibung gefunden, die zu meinem Problem so richtig paßt.


    Vielen Dank!

    Dehenry

    •   Alt 

       

  2. #2
    Avatar von ilcricio
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    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Genau das gleiche Problem habe ich auch mit meinem Orangenb., mit meiner Bougainvillea u. mit einem selbstgezogenen Apfelbäumchen. Ich hoffe es meldet sich jemand, der uns helfen kann. VLG ilcricio

  3. #3
    Dr_Citrus
    Gast
    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Wenn so etwas passiert, sollte man bitte die Wurzeln überprüfen.
    Meistens stehen die Pflanzen in unzureichender Erde, stehen zu feucht, oder sonst etwas passt nicht.
    Abhilfe ist dann, daß Austauschen der Erde.

    Rindenkompost, Laubkompost zu gleichen Teilen mischen, mit Lavasplit und etwas Feinkies mischen, mit Organischem Dünger aufdressieren und mit Kalk den pH-Wert auf ca. 6.0 bis 6.5 einstellen. Fertig.
    Für alle, die mal nicht eben auf den Hof gehen können, um so eine Erde aus den Rohstoffen zu mischen:
    Aquarienkies ist ideal, gibt es in kleinen Beuteln in der Zoohandlung zu kaufen, ist Buntkies. Wußte ich so auch nicht, bis es mir jemand erzählt hat. Ich gleich guggen und siehe da, ich kann dort nicht nur die Kleinstmenge kaufen, sondern auch eine feinere oder gröbere Körnung erstehen. Herrlich!
    Man kann auch etwas Basaltsplitt nehmen, den gibt es beim örtlichen Baustoffhändler oder wenn man nett fragt, bei der Kommune als Unterbelag / Schüttung für Pflasterarbeiten.
    Laub- und Rindenkompost bekommt man eher selten. Hier reicht eine gute, torffreie Kübelpflanzenerde. Die gibt es inzwischen von vielen Herstellern und sind empfehlenswert. Man braucht keine Spezialerde, denn so speziell sind die Anforderungen der Pflanzen an den Boden nicht.
    Finger weg von Lehm und Torf, es bringt in unserem Klima Bereich nur Ärger. Da haben auch andere, die es erzählen deutlich Recht.
    Zudem sind Spezialerden nur unnötig teurer, als das eher allgemeinre Produkt und sind meist kein Stück besser.
    Gut ist eine neutrale Erde, wie eben Kokospressblocks, die man in Wasser auflösen kann.
    Gibt es von verschiedenen Herstellern, am bekanntesten ist Kokohum der Firma Neudorff.

    So einen Block kann man in Wasser auflösen, mit organischem Dünger anreichern, mit etwas kalk auf den pH-Wert einstellen und dann mit dem Kies zu einer runden und gut drainierten Mischung vermengen.


    Dann Pflanze raus, altes Substrat abspülen und die Wurzeln ansehen. Wichtig ist: Es sollten aktive Wurzeln zu erkennen sein. Diese sind meistens sehr hell in der Färbung, oft ist es auch nur die Spitze einer Wurzel, die da mit feinen Härchen und einer tollen, frischen jungfräulichen Färbung zu erkennen ist.
    Je weniger man davon entdecken kann, umso schlimmer sieht es für die Pflanzen aus.

    Dann in obige Mischung eintopfen und die Pflanze vom Topfballen her warm aufstellen. 22-25° C sollte es im Wurzelbereich haben, denn nur durch neues Wachstum kann die Pflanze Schäden ausgleichen und sich regenerieren.

    Sind die Schäden entsprechend schlimm, kann so eine Pflanze durchaus auch eingehen...

  4. #4

    Registriert seit
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    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort! Das klingt kompliziert - mal sehen, ob ich das hinbekomme. Mich wundert nur, dass der andere Baum genau die gleiche Erde hat und gut dasteht. Das Blätterabwerfen ging ziemlich plötzlich dann los, als ich die Bäume im Herbst reingeholt habe. Deswegen hätte ich vermutet, dass es an Licht, Temperatur etc. liegt. Kann es das auch sein?

  5. #5
    nico111
    Gast
    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Zitat Zitat von Dr_Citrus Beitrag anzeigen
    Wenn so etwas passiert, sollte man bitte die Wurzeln überprüfen.
    Meistens stehen die Pflanzen in unzureichender Erde, stehen zu feucht, oder sonst etwas passt nicht.
    Abhilfe ist dann, daß Austauschen der Erde.

    Rindenkompost, Laubkompost zu gleichen Teilen mischen, mit Lavasplit und etwas Feinkies mischen, mit Organischem Dünger aufdressieren und mit Kalk den pH-Wert auf ca. 6.0 bis 6.5 einstellen. Fertig.
    Für alle, die mal nicht eben auf den Hof gehen können, um so eine Erde aus den Rohstoffen zu mischen:
    Aquarienkies ist ideal, gibt es in kleinen Beuteln in der Zoohandlung zu kaufen, ist Buntkies. Wußte ich so auch nicht, bis es mir jemand erzählt hat. Ich gleich guggen und siehe da, ich kann dort nicht nur die Kleinstmenge kaufen, sondern auch eine feinere oder gröbere Körnung erstehen. Herrlich!
    Man kann auch etwas Basaltsplitt nehmen, den gibt es beim örtlichen Baustoffhändler oder wenn man nett fragt, bei der Kommune als Unterbelag / Schüttung für Pflasterarbeiten.
    Laub- und Rindenkompost bekommt man eher selten. Hier reicht eine gute, torffreie Kübelpflanzenerde. Die gibt es inzwischen von vielen Herstellern und sind empfehlenswert. Man braucht keine Spezialerde, denn so speziell sind die Anforderungen der Pflanzen an den Boden nicht.
    Finger weg von Lehm und Torf, es bringt in unserem Klima Bereich nur Ärger. Da haben auch andere, die es erzählen deutlich Recht.
    Zudem sind Spezialerden nur unnötig teurer, als das eher allgemeinre Produkt und sind meist kein Stück besser.
    Gut ist eine neutrale Erde, wie eben Kokospressblocks, die man in Wasser auflösen kann.
    Gibt es von verschiedenen Herstellern, am bekanntesten ist Kokohum der Firma Neudorff.

    So einen Block kann man in Wasser auflösen, mit organischem Dünger anreichern, mit etwas kalk auf den pH-Wert einstellen und dann mit dem Kies zu einer runden und gut drainierten Mischung vermengen.


    Dann Pflanze raus, altes Substrat abspülen und die Wurzeln ansehen. Wichtig ist: Es sollten aktive Wurzeln zu erkennen sein. Diese sind meistens sehr hell in der Färbung, oft ist es auch nur die Spitze einer Wurzel, die da mit feinen Härchen und einer tollen, frischen jungfräulichen Färbung zu erkennen ist.
    Je weniger man davon entdecken kann, umso schlimmer sieht es für die Pflanzen aus.

    Dann in obige Mischung eintopfen und die Pflanze vom Topfballen her warm aufstellen. 22-25° C sollte es im Wurzelbereich haben, denn nur durch neues Wachstum kann die Pflanze Schäden ausgleichen und sich regenerieren.

    Sind die Schäden entsprechend schlimm, kann so eine Pflanze durchaus auch eingehen...
    hallo dr !!

    Kann mann auch sand in die erde mischen oder ist das mumpitz ?
    Und mit basalt splitt meinst du das zeugs wo im strassenbau verwendet wird ?
    Wie ist zb gartenerde oder blumenerde aus dem baumarkt ? Das benutze ich eigentlich für meine citruse plus unten drinn noch ne drainage das das wasser sich nicht stauen kann !

    LG NICO

  6. #6
    Dr_Citrus
    Gast
    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Also NICO,
    man kann auch normalen Sand nehmen. Ich bevorzuge nur etwas gröberes. Denn sas Substrat darf ruhig etwas gröber und damit luftführender sein.
    Es muss nicht so grob wie ein Orchideen-Substrat sein, aber es sollte auf keinen Fall matschig wie manche Blumenerde werden.
    Denn viele Blumenerde bestehen aus Torf. Dieser zersetzt sich relativ schnell und die kleinen Torfstücke verdichten nun das Substrat, so daß es sich am Ende mit Wasser so voll saugt wie ein Badeschwamm.
    Die Erfolge sind dann, daß die Wurzeln der Zitruspflanzen, die doch gern etwas mehr Luft haben möchten, hier nun unter Luftabschluss leben.
    Da kommen dann rasch Schwefelbakterien dazu, so daß nun Fäulnisprozesse anlaufen, die dann meist die Wurzeln schädigen. Diese kleinen Schäden sind dann Angriffflächen für parasitäre Sekundärinfektionen, wie z.B. Phytophthora
    Phytophthora kennt der Gärtner als Kraut- und Braunfäule von den Tomaten und weiß, wie hartnäckig diese Pilzzeug ist. Bei Zitrus ist das nicht anders, und es kann schlimmste Schäden anrichten, wenn man da nicht aufpasst. Das geht echt schnell.
    Daher nehme ich lieber ein Erde aus Holzfaser und Laubkompost. Da gibt es tolle Produkte in der Zwischenzeit.
    Das tollste Produkt ist die Gabi Zitruserde. diese enthält zwar auch Torf, hat aber soviel grobe Faseranteile, da ist ein Verschlämmen und verdichten kaum möglich. Die anderen Erden, wie Substral oder Neudorff sind ohne torf, aber eben auch sehr gut.
    Und nun mischt man etwas gröberes am Besten unter, was sich eben nicht so rasch zersetzen könnte, wie eben etwas Feinkies. Das ist so körngröße zwischen 2 bis 6 mm Durchmesser. Sind also zum Teil auch kleinere Steinchen dabei. Passt sehr gut. Man kann auch Grobsand nehmen, der ist so um die 1 bis 2 mm Korngröße, also Spielkastensand ohne Feinanteile.
    Das ist dann je nach Pflanzgröße mehr oder minder wichtig.
    Bei einem großen Versailer Kübel mit bis zu 2 Kubimeter Volumen, nunja, da nimmt man dann doch eher den Feinkies, aber auch etwas Splitt um eine Erde locker und luftig zu bekommen. Mischen tut man das dann mit der üblichen vom Bau bekannten elektrischen Betonmischmaschine, sonst wird das nix.
    Für den kleinen Topf reicht ein Tischfach oder einer der üblichen Eimer und die Pflanzkelle. Ja und das nimmt man dann Grobsand für die kleineren Töpfe oder Feinkies für die größeren Kübel... Schöne homogene Mischung anrühren und gut einsetzen.


    Yes, ich meine mit Splitt das Zeug vom Strassebau: Blau-Grau-Schwarz, recht scharf und grobkörnig.
    Das gibt es aber auch als normalen Kies, also eine Mischung aus Quarziten, wie z.B. beim bekannten "Oberrheinkies". Also Flusskies ist so ein Zeug.
    Und die Bezeichnung Grobsand, Feinkies und Mittelkies (Splitt) sind dann für doe Korngrößen maßgeblich.

    Wenn also der GaLa Bauer Trittsteine legen soll, muss er auch daraunter eine Tragschicht machen. für eine große Fläche nimmt man sogenannten Mineralbeton, eine ungesiebte Mischung von meist Basalt oder Granitbruch bis ungefähr 6 cm große (Bruch-)Steine. Das verdichtet man, darauf kommt dann Splitt, oder Mittelkies und schon kann man seine Platte einlegen. Soll das echt stabil werden, nimmt man Feinkies mit etwas Zement und verdichtet den Trittstein gut.
    Und schon daher gibt es verschiedene Sand und Kiessortierungen, und die kann man auch kaufen...

    Daher für kleinere Töpfe eher den Grobsand, für größere Kübel eher den Feinkies.

    Blumenerde aus dem Baumarkt finde ich wie gesagt nicht klasse, was nahezu reiner Torf. Muss nicht sein, braucht mir persönlich gerade in der kühlen Jahreszeit zuviel an Gefühl beim Gießen.
    Kriegste nicht gebacken.
    Dann lieber ein weniger Wasserhaltendes Substrat, dafür im Sommer zweimal am Tag gießen, aber im Winter keine Probleme, weil es gut drainiert und somit mehr Luft an die Wurzeln läßt und nicht so rasch verdichtet....

    Klar geworden?

    Wenn du aber mit Blumenerde klar kommst, okay... ich persönlich habe da nichts gegen, es muss ja jeder selbst wissen

  7. #7
    nico111
    Gast
    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Zitat Zitat von Dr_Citrus Beitrag anzeigen
    Also NICO,
    man kann auch normalen Sand nehmen. Ich bevorzuge nur etwas gröberes. Denn sas Substrat darf ruhig etwas gröber und damit luftführender sein.
    Es muss nicht so grob wie ein Orchideen-Substrat sein, aber es sollte auf keinen Fall matschig wie manche Blumenerde werden.
    Denn viele Blumenerde bestehen aus Torf. Dieser zersetzt sich relativ schnell und die kleinen Torfstücke verdichten nun das Substrat, so daß es sich am Ende mit Wasser so voll saugt wie ein Badeschwamm.
    Die Erfolge sind dann, daß die Wurzeln der Zitruspflanzen, die doch gern etwas mehr Luft haben möchten, hier nun unter Luftabschluss leben.
    Da kommen dann rasch Schwefelbakterien dazu, so daß nun Fäulnisprozesse anlaufen, die dann meist die Wurzeln schädigen. Diese kleinen Schäden sind dann Angriffflächen für parasitäre Sekundärinfektionen, wie z.B. Phytophthora
    Phytophthora kennt der Gärtner als Kraut- und Braunfäule von den Tomaten und weiß, wie hartnäckig diese Pilzzeug ist. Bei Zitrus ist das nicht anders, und es kann schlimmste Schäden anrichten, wenn man da nicht aufpasst. Das geht echt schnell.
    Daher nehme ich lieber ein Erde aus Holzfaser und Laubkompost. Da gibt es tolle Produkte in der Zwischenzeit.
    Das tollste Produkt ist die Gabi Zitruserde. diese enthält zwar auch Torf, hat aber soviel grobe Faseranteile, da ist ein Verschlämmen und verdichten kaum möglich. Die anderen Erden, wie Substral oder Neudorff sind ohne torf, aber eben auch sehr gut.
    Und nun mischt man etwas gröberes am Besten unter, was sich eben nicht so rasch zersetzen könnte, wie eben etwas Feinkies. Das ist so körngröße zwischen 2 bis 6 mm Durchmesser. Sind also zum Teil auch kleinere Steinchen dabei. Passt sehr gut. Man kann auch Grobsand nehmen, der ist so um die 1 bis 2 mm Korngröße, also Spielkastensand ohne Feinanteile.
    Das ist dann je nach Pflanzgröße mehr oder minder wichtig.
    Bei einem großen Versailer Kübel mit bis zu 2 Kubimeter Volumen, nunja, da nimmt man dann doch eher den Feinkies, aber auch etwas Splitt um eine Erde locker und luftig zu bekommen. Mischen tut man das dann mit der üblichen vom Bau bekannten elektrischen Betonmischmaschine, sonst wird das nix.
    Für den kleinen Topf reicht ein Tischfach oder einer der üblichen Eimer und die Pflanzkelle. Ja und das nimmt man dann Grobsand für die kleineren Töpfe oder Feinkies für die größeren Kübel... Schöne homogene Mischung anrühren und gut einsetzen.


    Yes, ich meine mit Splitt das Zeug vom Strassebau: Blau-Grau-Schwarz, recht scharf und grobkörnig.
    Das gibt es aber auch als normalen Kies, also eine Mischung aus Quarziten, wie z.B. beim bekannten "Oberrheinkies". Also Flusskies ist so ein Zeug.
    Und die Bezeichnung Grobsand, Feinkies und Mittelkies (Splitt) sind dann für doe Korngrößen maßgeblich.

    Wenn also der GaLa Bauer Trittsteine legen soll, muss er auch daraunter eine Tragschicht machen. für eine große Fläche nimmt man sogenannten Mineralbeton, eine ungesiebte Mischung von meist Basalt oder Granitbruch bis ungefähr 6 cm große (Bruch-)Steine. Das verdichtet man, darauf kommt dann Splitt, oder Mittelkies und schon kann man seine Platte einlegen. Soll das echt stabil werden, nimmt man Feinkies mit etwas Zement und verdichtet den Trittstein gut.
    Und schon daher gibt es verschiedene Sand und Kiessortierungen, und die kann man auch kaufen...

    Daher für kleinere Töpfe eher den Grobsand, für größere Kübel eher den Feinkies.

    Blumenerde aus dem Baumarkt finde ich wie gesagt nicht klasse, was nahezu reiner Torf. Muss nicht sein, braucht mir persönlich gerade in der kühlen Jahreszeit zuviel an Gefühl beim Gießen.
    Kriegste nicht gebacken.
    Dann lieber ein weniger Wasserhaltendes Substrat, dafür im Sommer zweimal am Tag gießen, aber im Winter keine Probleme, weil es gut drainiert und somit mehr Luft an die Wurzeln läßt und nicht so rasch verdichtet....

    Klar geworden?

    Wenn du aber mit Blumenerde klar kommst, okay... ich persönlich habe da nichts gegen, es muss ja jeder selbst wissen

    ja soweit alles in ordnung , habe nämlich ne menge umzutopfen !! Habe mir heute im aldi eine chinotto und eine zitrone gekauft , bin gleich hinn als sie aufmachten und hatte freie auswahl , wirklich zwei ganz tolle exemplare !!
    Wie siehts eigentlich mit zb buchespäne in der erde aus , ich habe die tage holz gemacht und ne menge richtig schöner buchenspäne !? Mögen das citrusse ?


    NICO

  8. #8
    Dr_Citrus
    Gast
    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Zitat Zitat von bbh Beitrag anzeigen
    richtig schöner buchenspäne !? Mögen das citrusse ?
    Die müssen vorkompostiert werden.
    Sonst beginnen diese in der Pflanzerde zu kompostieren, und entziehen damit Unmengen an Nährstoffe, zudem wirken diese wie Magneten auf Zersetzungspilze und andere Stoffe, die einfach die Buchenspäne zersetzen wollen.

    Also, Buchenspäne am Besten vorkompostieren, dann ist das Prima. Mit Kokosfasern vermengt, ist das ein Grundstoff mehr, für eine eigene Erdmischung.

  9. #9
    nico111
    Gast
    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Zitat Zitat von Dr_Citrus Beitrag anzeigen
    Die müssen vorkompostiert werden.
    Sonst beginnen diese in der Pflanzerde zu kompostieren, und entziehen damit Unmengen an Nährstoffe, zudem wirken diese wie Magneten auf Zersetzungspilze und andere Stoffe, die einfach die Buchenspäne zersetzen wollen.

    Also, Buchenspäne am Besten vorkompostieren, dann ist das Prima. Mit Kokosfasern vermengt, ist das ein Grundstoff mehr, für eine eigene Erdmischung.

    spitzenmässig erklärt danke dr !! Aber ich lass das lieber , habe kein komposter !! Dann mach ich lieber die wohnung damit warm !!

  10. #10

    Registriert seit
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    20
    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Kurz meine Meinung zum Thema: so wie du es beschrieben hast kann es nicht ur die Erde sein, sondern auch die Zitrusspitzendürre. Von Buchenspänen würde ich dir dringend abraten!
    Georg

  11. #11
    Moderatorin Avatar von pere
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    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Zitat Zitat von Dehenry Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort! Das klingt kompliziert - mal sehen, ob ich das hinbekomme. Mich wundert nur, dass der andere Baum genau die gleiche Erde hat und gut dasteht. Das Blätterabwerfen ging ziemlich plötzlich dann los, als ich die Bäume im Herbst reingeholt habe. Deswegen hätte ich vermutet, dass es an Licht, Temperatur etc. liegt. Kann es das auch sein?
    Es kann auch einfach nur Streß sein, durch den Standortwechsel, die eine Pflanze steckt das weg, die andere zickt rum.

    Überprüf die Wurzel, wenn ok, wars der Stress.

    Liebe Grüße
    Petra, die das so einfach sieht

  12. #12
    nico111
    Gast
    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Zitat Zitat von citrusfan Beitrag anzeigen
    Kurz meine Meinung zum Thema: so wie du es beschrieben hast kann es nicht ur die Erde sein, sondern auch die Zitrusspitzendürre. Von Buchenspänen würde ich dir dringend abraten!
    Georg
    HALLO GEORG

    Welche beschreibung meinst du jetzt ?
    Das mit den spänen habe ich ja schon verworfen , ich dachte nur das ich sie nehmen kann !! Aber dr sagte die müssen vorkompostiert werden und da ich keinen komposter habe verheize ich sie lieber !

    NICO

  13. #13
    Moderatorin Avatar von pere
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    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    seid bloß nicht so zimperlich mit den Zitrussen, die sind sowas von robust!!!!

    Liebe Grüße
    Petra, die nie was mit denen macht, außer mal ne Düngergabe

  14. #14
    Dr_Citrus
    Gast
    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Zitat Zitat von citrusfan Beitrag anzeigen
    ...sondern auch die Zitrusspitzendürre....
    Woaha.... wo haste denn das ausgegraben?
    Zitruspsitzendürre, auch Mal Secco bekannt. Bevor man hier mit so einem Ding rumwirft, und diese Mutmaßung in den Raum wirft, hätte ich gern erfahren, wie denn der Zyklus der Krankheit aussieht. Also welcher Erreger, wie befällt er die Pflanze, wie verbreitet er sich und so einen Kram.
    Es gibt nämlich bücher, die schreiben auch so einen Scheiss und alle Welt glaubt es, kann aber Mal Secco dann nicht mal von Botrytis unterscheiden, oder Mal Secco von Phytophthora....

    Also Georg, bevor Du mit solchen Krankheiten kommst, und dies hier einbringst, muss das Fachwissen sitzen, um überhaupt davor warnen zu können. Die meisten können nicht mal einen Salzschaden von Eisenchlorose unterscheiden und schreiben bei gelben Blätter was von Eisenmangel... Hallo?
    Warum immer gleich das große Gespenst im Munde führen, wenn man nur eine Kellerassel gesehen hat?

    Übrignes: Laut Richtlinien 92/34/EU und 93/48/EU wäre ein Inverkehrbringen von Pflanzen mit einer Infektion der Zitrusspitzendürre verboten und damit macht sich der Verkäufer, Spediteur, Zwischenhändler und der Erzeuger strafbar. Und dabei verstehen die EU Behörden Null Spaß. Das geht dann rasch in einige 100 TEuro.

    Also, vor nicht warnen was man nicht kennt, denn auch verschiedene Viren könnten die gleichen Symptome auslösen... doch man hat es nur dann nötig, diese zu nennen, wenn man diese auch sauber bestimmen kann.

  15. #15
    nico111
    Gast
    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Wie schauts aus mit reiner kokos erde oder soll da noch was dazu , wenn ja was !! Will morgen in den gartencenter , ich möchte alle meine citrusse umtopfen bzw substrat wechsel !! Die ausm aldi ganz dringend , die stehen in einem lehmsumpf das es nicht mehr schön ist !! Das grenzt an Vergewaltigung


    lg nico

  16. #16
    Dr_Citrus
    Gast
    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Hallo,
    klar ginge auch reine Kokoserde. Muss kein Sand dabei. Ich habe diesen nur gern dabei, wegen der 'mineralischen' Anteile.
    Das muss aber nicht sein, ich find's gut.

    Wichtig: Die meisten dieser Kokospressblocks sind nicht gedüngt. Daher muss man, nachdem der Block durch Quellen mit heißem Wasser (geht dann schneller - das quellen) zu krümeliger Erde 'gemacht' wurde, sollte man daher einen organischen Volldünger zumischen. Welcher ist egal, Dosierung nach Angaben auf der Dünger Packung.
    Ich habe einen 25 Kilo Sack FertoFit von Neudorff für solche Mischungen. Andere nehmen Terragon/Hümix oder Cuxin. Auch Oscorna Animalin ginge, nur muss man hier wieder extra Kalum zudosieren, daher nehme ich den FertoFit, weil alles drinne, und auch die Zusammensetzung ist recht passend für Zitruspflanzen.

    Dazu einen normalen Gartenkalk, wegen dem pH-Wert. Das muss sein, ohne Kalk sackt sonst der pH-Wert rasch in Richtung sauer und zu sauer führt zu Salzschäden an Wurzeln und Blättern. Also, pro Liter rund einen Esslöffel Gartenkalk beimischen, als Puffer.

    Also: Kokosblock, organischer Volldünger, etwas Gartenkalk.. damit beginnt der Baukasten "Gute Kübelpflanzen-Erde - selbst gemacht"

    Weitere Zuschlagstoffe, nach Gusto sind: Feinkies oder Grobsand, Seramis oder etwas Splitt.
    Vorkompostiertes Rindenschrot oder vorkompostierte Sägespäne gehen auch als Zuschlagstoff.

  17. #17

    Registriert seit
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    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Ich habe meine Citrus-Pflanzen in ein Substratgemisch aus 7 Litern Kokuhum, 4 Litern Blähton und 7 Esslöffeln Gartenkalk getopft (angelehnt an Wiki Sicherung zum Online Forum Limette Online). Dazu bekam jede Pflanze 2-4 Compo Düngestäbchen, die (laut Packung) auf für Zitruspflanzen geeignet sind.
    Ich hoffe, in diesem Substrat ergeht es meinen Pflanzen gut. Reichen die Düngestäbchen als Dünger aus, oder braucht es unbedingt einen organischen Dünger?
    Geändert von Gecko (07.03.2010 um 15:28 Uhr) Grund: Werbung

  18. #18

    Registriert seit
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    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Zitat Zitat von Dr_Citrus Beitrag anzeigen
    Woaha.... wo haste denn das ausgegraben?
    Zitruspsitzendürre, auch Mal Secco bekannt. Bevor man hier mit so einem Ding rumwirft, und diese Mutmaßung in den Raum wirft, hätte ich gern erfahren, wie denn der Zyklus der Krankheit aussieht. Also welcher Erreger, wie befällt er die Pflanze, wie verbreitet er sich und so einen Kram.
    Es gibt nämlich bücher, die schreiben auch so einen Scheiss und alle Welt glaubt es, kann aber Mal Secco dann nicht mal von Botrytis unterscheiden, oder Mal Secco von Phytophthora....

    Also Georg, bevor Du mit solchen Krankheiten kommst, und dies hier einbringst, muss das Fachwissen sitzen, um überhaupt davor warnen zu können. Die meisten können nicht mal einen Salzschaden von Eisenchlorose unterscheiden und schreiben bei gelben Blätter was von Eisenmangel... Hallo?
    Warum immer gleich das große Gespenst im Munde führen, wenn man nur eine Kellerassel gesehen hat?

    Übrignes: Laut Richtlinien 92/34/EU und 93/48/EU wäre ein Inverkehrbringen von Pflanzen mit einer Infektion der Zitrusspitzendürre verboten und damit macht sich der Verkäufer, Spediteur, Zwischenhändler und der Erzeuger strafbar. Und dabei verstehen die EU Behörden Null Spaß. Das geht dann rasch in einige 100 TEuro.

    Also, vor nicht warnen was man nicht kennt, denn auch verschiedene Viren könnten die gleichen Symptome auslösen... doch man hat es nur dann nötig, diese zu nennen, wenn man diese auch sauber bestimmen kann.
    Hallo Citrusdoktor!

    Soll dein Name schon darauf hinweisen das nur du das Wissen hast? Ich habe schon gehört, dass in manchen Foren sich Leute Produzieren und ewig lange Beiträge schreiben um sich schön darzustellen.
    Ich habe nur eine Vermutung geäußert und hatte schon selbst die Spitzendürre vor Jahren an einigen Pflanzen. Die Syptome die beschrieben wurden, treffen auch auf die Spitzendürre zu, die auch wirklich nicht selten ist. Jeder der länger Zitruspflanzen hat, hat irgendwann mit diesem Problem eventuell zu kämpfen. Ich habe mit diesem Problem mal mit Herrn Tintori gesprochen, dessen Fachkompetenz du ja wohl nicht anzweifelt und erhat mir geholfen die Diagnose zu stellen. Ich muss deshalb aber nicht die genaue Definition dieser Krankheit kennen, für mich sind meine Citrus eine Fruede und Hobby und ich möchte mich nicht si anmachen lassen von solchen Beiträgen wie deinen. Bist du vielleicht der Steffen Reichelt, der hinter Citrusdoktor steckt, dann wäre der Beitrag nicht verwunderlich.
    Salut
    Georg

    Übrigens habe ich nicht vor der Krankheit gewarnt, sondern nur als Gedankenanregung in das Posting geschrieben.

  19. #19
    Dr_Citrus
    Gast
    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Soso.. mit Hr. Tintori
    Fachkompetenz, aus einem Zitrusanbaugebiet.. na klar, weil in der Toskana ja auch so viele Zitruspflanzen draussen stehen dürfen.

    Weißte, bevor jemand schreit: Zitrusspitzendürre, sollte er wissen, welche Pflanzen befallen werden können und wie schlimm das werden kann.

    Es ist schon toll, daß Hr. Tintori etwas in seinem Buch publiziert hat und dann auch noch Leute, die nicht den Hauch Ahnung haben, sofort eine Diagnose stellen oder eine Diagnose in den Raum werfen, ohne näheres über diese Krankheit zu kennen.

    Und natürlich: Du möchtest Dich doch auch publizieren, oder warum führst Du Krankheiten wie Mal Secco, wie die Spitzendürre international genannt wird, so frei im Munde?
    Soll das wichtig klingen, lieber Georg?

    Sollte jemand Fragen haben, kann ich ein wenig über diese Krankheit und deren Verlauf erzählen.

    Und ich bin dafür, bevor man eine Krankheit nennt oder ausspricht, also ein Gespenst in den Raum schmeißt, sollte man in der Lage sein, es zu diagnostizieren.
    Denn schau Dir bitte mal Citrus Tristeza Virus an und versuche das mal auseinander zu halten!
    Ich glaube, keiner von uns hier wäre wirklich in der Lage, Unterschiede zu diagnostizieren.
    Und mein lieber Georg: Schön das Hr. Tintori Dir geholfen hat. Wenn nur eine seiner Pflanzen von diesem Erreger, also Mal Secco, befallen sein sollte, ich würde höchst persönlich Hr. Tintori bei der italienischen Agrarbehörde anzeigen!!!!
    Denn er würde damit eindeutig gegen geltendes EU Recht verstoßen und Brüssel kennt da keinen Spaß.

    Wir können daher davon ausgehen, daß Pflanzen, die wir im Handel erstehen, sauber und gesund sind.
    Also ist dein Einwand und Einwurf eine Sache, die ich persönlich mit Wichtigtuerei betiteln würde, wenn mein Respekt vor Dir dies nicht verbieten würde.

    Den dies ist vortäuschen von Fachkompetenz, denn man wirft nichts in Rennen, was man nicht kennt.

    Achja: Bei Apfelsinen tritt selbst im kommerziellen Anbau im mediterranen Anbaugebiet unter absoluten Druckbedingungen des Erregers kaum ein Befall bei Apfelsinen auf.
    Es ist eher bei Zitronen, Bergamotte und Zitronat ein großes Problem, bei einigen Tangelos und Mandarinen ist der Befall sichtbar, aber nicht schlimm, und am wenigsten auffällig, oder überhaupt sichtbar bei Grapefruit und Apfelsine...

    Das zum Thema Wichtigtuerei, was ich als persönlichen Angriff werte. :-[

    Übrigens: Was Hr. Tinori Dir nicht verraten hat, ist das Mal Secco weder in der Toscana noch in Deutschland endemisch ist.
    Er kann also bei uns Pflanzen nicht befallen - der Erreger kommt bei uns nicht vor!!!!

    Daher interessiert sich z.B. in Brasilien und der USA kaum jemand für Mal Secco.

    Es ist witzig, daß Tintori es in seinem Buch erwähnt, weil auch in der Toskana der Erreger bisher nicht endemisch ist. Wer könnte diesen eingeschleppt haben?
    Geändert von Dr_Citrus (06.03.2010 um 12:12 Uhr)

  20. #20
    nico111
    Gast
    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    so ich hol mir erstmal ne tüte chips und mach mir ein leckeres bierchen auf !!


    Mensch nehmt doch die sache nicht immer so bierernst , freunde !!

  21. #21
    Dr_Citrus
    Gast
    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Zitat Zitat von bbh Beitrag anzeigen
    Mensch nehmt doch die sache nicht immer so bierernst , freunde !!
    Sorry, fällt mir schwer.

    Wenn demnächst jemand vom Blattfall schreibt, denke ich mir was hübsches Lateinisches aus, deklariere es als furchtbare Krankheit.. Warum?
    Es merkt eh keiner, denn wer macht sich schon schlau.
    Besser ist, ich gugg eher nach, welche schlimme Krankheit so bekannt und dokumentiert ist, und die, die dichte ich dann der Pflanze an.
    Aber eben so ein Ding, wo man die Pflanze dann in den Schredder packen muss und danach verbrennt...

    Übrigens: Mal Secco ist unheilbar. Im mediterranen Raum werden viele Pflanzen gerodet, weil diese mit Mal Secco infiziert sind und dann kollabieren. Von einer 'Spitzendürre' kann keine Rede sein und schon daher habe ich herzhaft mich geärgert, daß Tintori in seinem Buch davon schreibt, weil es nichts mit der Zierpflanze zu tun hat. Da hätte er eine andere Krankheit auch anführen können, die man auch im Kübel 'erlangen' kann und weltweit endemisch ist.

    Sorry, aber ich bin nun einmal so.

  22. #22

    Registriert seit
    05.03.2010
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    20
    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Zitat Zitat von bbh Beitrag anzeigen
    so ich hol mir erstmal ne tüte chips und mach mir ein leckeres bierchen auf !!


    Mensch nehmt doch die sache nicht immer so bierernst , freunde !!
    Da hast du recht! Ich werde mich vom Forum wieder abmelden, denn diese Arroganz des "Citrusdoktors" nervt. Er ist wirklich auf Schlaumeierei aus und nicht an einem positiven Dialog interessiert!Schade, dass mein jetziges Zitrusforum schließt! Da hat ein solch Wichtigtuer und Verletzer keine Chance gehabt!
    Salut Georg

  23. #23

    Registriert seit
    05.03.2010
    Beiträge
    20
    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Zitat Zitat von Dr_Citrus Beitrag anzeigen
    Sorry, fällt mir schwer.

    Wenn demnächst jemand vom Blattfall schreibt, denke ich mir was hübsches Lateinisches aus, deklariere es als furchtbare Krankheit.. Warum?
    Es merkt eh keiner, denn wer macht sich schon schlau.
    Besser ist, ich gugg eher nach, welche schlimme Krankheit so bekannt und dokumentiert ist, und die, die dichte ich dann der Pflanze an.
    Aber eben so ein Ding, wo man die Pflanze dann in den Schredder packen muss und danach verbrennt...

    Übrigens: Mal Secco ist unheilbar. Im mediterranen Raum werden viele Pflanzen gerodet, weil diese mit Mal Secco infiziert sind und dann kollabieren. Von einer 'Spitzendürre' kann keine Rede sein und schon daher habe ich herzhaft mich geärgert, daß Tintori in seinem Buch davon schreibt, weil es nichts mit der Zierpflanze zu tun hat. Da hätte er eine andere Krankheit auch anführen können, die man auch im Kübel 'erlangen' kann und weltweit endemisch ist.

    Sorry, aber ich bin nun einmal so.
    Du bist einfach nur super arrogant!

  24. #24

    Registriert seit
    06.03.2009
    Beiträge
    145
    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Ich für meinen Teil freue mich über jeden Beitrag von Dr. Citrus und bin in gewisser Hinsicht beruhigt, dass wir in diesem Forum so einen Experten haben. Dr. Citrus gibt wirklich unermüdlich und umfangreich Antwort. Das kann man für arrogant und besserwisserisch halten, ich nehme das Wissen jedoch sehr gern auf.

  25. #25
    Dr_Citrus
    Gast
    AW: Wie kann ich meinen Orangenbaum retten?
    Zitat Zitat von citrusfan Beitrag anzeigen
    Da hast du recht! Ich werde mich vom Forum wieder abmelden, denn diese Arroganz des "Citrusdoktors" nervt. Er ist wirklich auf Schlaumeierei aus und nicht an einem positiven Dialog interessiert!Schade, dass mein jetziges Zitrusforum schließt! Da hat ein solch Wichtigtuer und Verletzer keine Chance gehabt!
    Salut Georg
    Sorry Georg,
    dann beweise doch, daß Du auch an einer Diskussion interessiert bist.
    Du wirfst etwas in den Raum. Meine Klinge zuckt und trifft eine ungedeckte Stelle, treibt Dich in die Defensive.
    Natürlich darfst Du den Gedanken an Zitrusspitzendürre äussern. Doch überlege, welches Gespenst du da herauf beschwörst.
    Du gehst nach einem Angriff sofort in die Defensive, zitierst Oscar Tintori. Schön, große Ehre für Dich.
    Doch sage mir: Bist Du in der Lage, ausser es zu äussern, auch die Diagnose zu stellen, vom dem Gespenst, welches Du anmerkst, daß es die Ursache sein könnte?
    Nein, scheinbar nicht.

    Egal wo man auftaucht, egal wie oft man andere Foren besucht. Kaum stellt man Leute, die solche Gespenster heraufbeschwören zur Rede, sucht und möchte antworten, sind Sie des Duells nicht fähig. Statt dann Argumente, kommen persönliche Angriffe.
    Ich finde es nicht fair.

    Natürlich ist das Erkennen und Umdenken und das Lernen ein schwerer Prozess. Das nicht alles so einfach ist, wie deutsche Bücher es beschreiben, yes indeed.
    Immer noch schauen selbst Fachleute auf Zitrusblätter und meinen bei gelben Blättern einen Eisenmangel erkennen zu können. Noch immer schauen Experten auf eine traurige Pflanze, die Laub verliert, und meinen es sei das Licht.
    Warum ist dann der Blick in das Forum so schwer? Weil dort eben die Leute Blattfall im Winter nicht unbedingt als Lichtmangel abtun? Weil dort die Leute eine Sprache sprechen, die dem Deutschen ein Greul ist, weil dort Leute sind, die bei gelben Blätter nicht nach Eisen schreien?
    Weil dort Leute sind, die Zitrus in Kunststoffchips und Kokoschis halten, anstelle die teure deutsche Kübelerde zu kaufen?
    Man kann sich Wissen von Leuten hier abholen, doch schaut man, wo diese Ihr wissen her haben, es ist so einfach... Sie holten es sich auch nur von anderen... und selbst die wenigen Experten, die dort mitlesen, die dort Wissen abholen... warum publizieren diese es nicht auch hier?
    Und warum lassen sich Leute wie Du, so schwer überzeugen?
    Wenn's der Hr. Tintori schreibt, muss es stimmen, wenn's der Gärtner aus Weikersheim schreibt, zweifelt alles...
    Warum nur ist der Gärtner von Bad Homburg angefressen, nur weil einer seiner Stämme Phytophthora hat und man Ihn mit der Nase darauf stößt?
    Will man diesen angreifen? Nein, man möchte, daß er seine Pflanzen erhält, sie weiter hegen kann... Warum also nimmt er mies gelaunt einen Schwamm und etwas Seife und wischt es ab, um zu belegen, daß es nichts ist?
    Was hat er gelernt oder ist willig zu lernen?

    Daher bot ich an, etwas über die Krankheit zu erzählen, deren Verlauf und Verbreitung man ebenso im Internet erfragen kann... man kann also auch Tintori hinterfragen, als auch was ich hier von mir gebe, hinterfragen.
    Die einen lehnen es ab, deren gutes Recht, die anderen akzeptieren es... nur: Ablehnen, ohne hinterfragen, ist wie immer noch glauben, daß Spinat mehr Eisen enthält, als ein Rumpsteak...

    Zitat Zitat von citrusfan Beitrag anzeigen
    Bist du vielleicht der Steffen Reichelt, der hinter Citrusdoktor steckt, dann wäre der Beitrag nicht verwunderlich. Salut Georg ...
    Danke für die Blumen.
    Der eine schätzt die Anonymität, der andere nicht. Der eine ist verkannt, der andere Arrogant.
    Ob wer er ist, oder er wer ist, spielt es eine Rolle?
    Was sind Namen?

    Niemand fragt danach, denn auch andere haben Arroganz bewiesen und zählten zuden größten des Landes. Andere stapeln her tief, und kamen weiter.
    Und nur weil ich etwas schreibe und sage was ich vertrete, kommt ein Name in den Raum, der ehrt... danke Dir.

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