Aufsitzmäher / Rasentraktor

(gebrauchter) Aufsitzmäher / Rasentraktor Sie besitzen ein großes Gelände oder haben schwieriges Terrain, meterhohes Gras, Gestrüpp und Unkraut zu mähen? Vielleicht auch eine kleine Obstanlage, einen Weinberg oder einen kleinen Forst, oder ganz einfach nur eine große Rasenfläche. Dann ist ein Aufsitzmäher oder auch Rasentraktor genau das Richtige. Er schafft einfach mehr als die herkömmlichen Rasenmäher.

Beim Kauf eines Aufsitzmähers sollte man jedoch auf die verschiedensten Dinge achten, sonst ist die Enttäuschung groß und der Geldbeutel leer. Denn ganz billig ist diese Investition nicht.
Überlegt man im Vorfeld jedoch ganz genau für welchen Zweck, welchen Einsatz

man den Rasentraktor benötigt, so ist ein Fehlkauf eigentlich ausgeschlossen. Wenn Sie ein schwer begehbares Gelände besitzen, schwieriges Terrain, so sollten Sie unbedingt darauf achten, i wieweit der Aufsitzmäher geländefähig ist. Bei welcher Steigung er noch arbeiten kann, ohne umzukippen du wie gut die Wendigkeit und die Steigfähigkeit sind. Schließlich soll er ja nicht auf halber Höhe stehen bleiben oder umkippen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig die Radabstände zu beachten. Je schmäler der Radabstand, je schlechter die Gewichtsverlagerung und je ungünstiger für das Gelände. Als kleiner Anhaltspunkt, bei einer Steigung von bis zu fünfundsechzig Prozent genügt ein Radstand von dreiunddreißig vorne und vierundvierzig hinten. Jedoch nur in Kombination mit dem entsprechenden Gewicht, einer optimalen Gewichtsverteilung, an
welchem Platz der tiefste Schwerpunkt ist und einer flachen Bauweise. Diese Angaben sind nur als Richtwert für sehr gute Funktionsmerkmale zu betrachten.

Weiter ist es wichtig sich über die Schnittbreite Gedanken zu machen. Ist sie sehr schmal ist der Arbeits- und Zeitaufwand enorm. Eine Schnittbreite um die einhundert Zentimeter ist wieder ein gutes Maß. Diese sollte natürlich mit der entsprechenden Motorleistung kombiniert sein und vierzehn Kilowatt, das entspricht ungefähr achtzehn PS, umgesetzt in einen Zweizylindermotor vier-Takt-Motor ist schon eine gute Investition. Im Schnitt kann man dann von einer Leistung von etwas mehr als fünftausend Quadratmeter gängigem Gelände ausgehen.

Wichtig ist auch wenn der Aufsitzrasenmäher über ein hydraulisches Getriebe verfügt, eine Differentialsperre (sie ermöglicht kräftiges Mähen auch bei langsamer Motorleistung) und bequem einer stufenlosen Geschwindigkeitsregelung. Dies zusammen ist eine gute Basis für sicheres und kraftvolles Arbeiten.
Für bequemes und sauberes Arbeiten sind noch folgende Daten wichtig: verstellbarer und gefederter Sitz, zentral verstellbare Schnitthöhenverstellung, verstellbares Lenkrad, Rammschutz, pendelnd gelagerte Vorderachse, Zahnradlenkung, große und luftbereifte Räder mit großem Profil, einen großen Tank (fünfzehn Liter) und einer Tankanzeige die auch eine Reservemitteilung bietet. Zuletzt noch günstige Ersatzteile mit einer langen Nachkaufgarantie seitens des Herstellers.
Professionelle Geräteausstattung macht sich bei einem Aufsitzmäher in jedem Fall bezahlt.

von Gabriele Sinzig-Freese
Rasentraktor