Benzin Laubsauger, Benzinlaubsauger

Benzin Laubsauger

Laut & stark: Benzinlaubsauger haben ein berüchtigtes Image - wie hilfreich sind Sie?Um Laubblätter im Herbst aus dem Garten zu entfernen, kann man einen Benzinlaubsauger verwenden. Der Laubsauger hat eine Turbine, die durch den Motor angetrieben wird. Durch das schnelle Routieren der Turbine werden Luft und Laub angesaugt.

Funktionsweise & Leistung von Benzin-Laubsaugern

Am Ende des Saugkopfes tritt die angesaugte Luft wieder aus und das Laub landet in einem Fangbehälter oder Fangsack. Laubsauger, bei denen kein Fangsack installiert ist, blasen das Laub nach hinten weg,

sodass dieses auf einem Haufen zusammenkommt.

Die Leistung eines Benzinlaubsaugers liegt bei ein bis zehn PS. Dabei beträgt die Geschwindigkeit des Gebläses rund 200 bis 350 km/h. Im Gegensatz zu einem Elektrolaubsauger, für den man immer einen elektrischen Anschluss haben muss, kann man mit dem Benzinlaubsauger frei und an allen Stellen im Garten und auf Wegen arbeiten. Die hochwertigeren Benzin-Laubsauger sind mit einer Rückentrage ausgestattet. Einige Benzin-Laubsauger erhält man auch mit einem Fahrgestell, sodass ein bequemer Transport gewährleistet ist. Ein weiterer Vorteil des Benzinlaubsaugers gegenüber dem Elektrolaubsauger ist der stärkere Motor, der somit ein effektiveres Laubsaugen ermöglicht.

Preislich liegt ein Benzin-Laubsauger zwischen 200 und 500 Euro. Benzinlaubsauger, die meist von Bauhöfen der Stadtwerke eingesetzt werden und einer größeren Arbeitsleistung standhalten müssen, kosten zwischen 1000 und 2000 Euro.

Benzin-Laubsauger können die Gartenarbeit enorm erleichtern. Vor allem Gärten, in denen viel Laub anfällt, sind mit einem Laubsauger hervorragend sauber zu halten. Man hat die Wahl zwischen einem Elektro-Laubsauger und benzinbetriebenen Geräten. Letztere haben in der Regel eine höhere Saugleistung. Günstig an Laubsaugern ist, dass man sie auch zu einer Blasvorrichtung umbauen kann. Man macht also aus dem Gerät ein Gebläse, mit welchem man auch gröberen Schmutz weg- oder zusammenblasen kann.

Einige Laubsauger verfügen zusätzlich über einen Häcksler. Dieser zerkleinert die aufgesaugten Blätter, bevor sie in den Fangsack transportiert werden. Damit ist dieser nicht so schnell voll. Allerdings bringt der Zerkleinerer mehr Gewicht mit und das Laub, das durch ihn mehr in den Sack passt, wiegt auch. So kommen schnell 15 bis 20 Kilogramm zusammen. Die wollen bewegt werden!

Nachteile eines Benzin-Laubsaugers
  • Abgase riechen oft sehr unangenehm
  • hohe Lärmbelastung
  • Leergewicht etwa 7 kg
  • hoher Wartungsaufwand
  • häufig reparaturanfällig
  • für Zweitaktmotoren muss Benzin-Öl-Gemisch selbst angemischt werden
Laubsauger helfen dabei, große Laubmengen zu bewegen <div align=
- eine deutliche Erleichterung" src="http://www.hausgarten.net/images/stories/laubsauger2_fl.jpg" height="270" width="181" />Vorteile eines Benzin-Laubsaugers
  • Saugleistung
  • Blasleistung
  • Häckselleistung
  • unabhängig vom Stromanschluss oder Akku
Modelle von Benzin-Laubsaugern

Man unterscheidet drei Modelle:

  1. Zum Tragen in der Hand (Einhell BG-PL 26-1) Ein Benzin-Laubsauger im mittleren Preissegment (etwa 120 Euro). Vorteilhaft sind der große Fangsack (55 Liter), der Wahlschalter Saugen/ Blasen, der arretierbare Gashebel und die abnehmbare Saugdüse. Die Saugleistung ist mit 650 Kubikmetern pro Stunde recht hoch. Sein Leergewicht allerdings auch. Durch den eingebauten Häcksler liegt es bei über 10 Kilogramm. Das Gerät verfügt auch über einen Schultergurt.

  2. Zum Tragen mittels Schultergurt (VARO PROFI Benzin Laubbläser) Blasen, Saugen und Schreddern in einem Gerät. Mittleres Preissegment (etwa 160 Euro). 2 Takt-Motor; Schallleistung 108 dB (A), Leergewicht 8,6 kg. Andere Geräte kann man auf dem Rücken tragen. Sie behindern nicht bei der Arbeit.

  3. Geräte

    zum Schieben (AL-KO Hurricane 75 B). Die Belastung durch das Tragen der Geräte und des vollen Laubsackes entfällt vollständig. Allerdings ist dieser Laubsauger nicht sehr flexibel im Terrain. Stufen und Treppen sind unmöglich, ebenso der Einsatz im Beet oder Gebüsch. Für gerades Gelände ist er aber ideal. Leistungsstark und im Vergleich recht leise, leistet das Gerät gute Arbeit. Es hat kaum Probleme mit feuchtem Laub. Die Arbeitsbreite von 75 cm ist gut, die Leistung von 2,2 kW sehr gut. Hervorzuheben wäre noch der Viertaktmotor und der große Fangsack. Nachteilig ist natürlich der Preis von etwa 450 Euro.

Zwei- oder Viertaktgerät?

Die Zweitakter sind meist einfach leichter und damit besser bzw. einfacher zu handhaben. Sie haben aber den Nachteil, dass das Benzin-Öl-Gemisch selbst hergestellt werden muss. An Tankstellen ist es nicht mehr erhältlich. Viertakt-Motoren sind sauberer, also besser für die Umwelt.

Worauf ist beim Kauf eines Benzin-Laubsaugers zu achten?
  • Wichtig ist die Leistung des Motors.
  • Traggeräte sollten schon etwa 1 PS Leistung haben!
  • Modelle zum Schieben haben meist eine deutlich höhere Leistung.
  • Drehzahl sollte stufenlos reguliert werden können!
  • Kraftvoller, aber laufruhiger Motor ist wichtig!
  • Möglichst geringer Treibstoffverbrauch!
Worauf muss man bei einem Benzin-Laubsauger achten?
  • Im laufenden Betrieb wird Öl benötigt. Ohne Öl kann es zu Motorschäden kommen.
  • Einige Modelle sind sehr laut. Nachbarn mögen so etwas meist nicht. Nach Möglichkeit ein leiseres Gerät auswählen!
  • Bei der Arbeit Ohren schützen!
Bei Wind und Wetter haben Laubsauger dieselben Schwächen wie der laubfegende GärtnerAlternative - ausleihen?

Wenn der Laubsauger nur selten genutzt wird, ist es sinnvoll, sich einen auszuleihen. Am besten wartet man, bis die Hauptmenge an Laub gefallen ist und macht dann einen großen Laubputztag. Für diesen kann man einen Benzin-Laubsauger ausleihen. Ohne Kabel ist man viel flexibler. Allubetriebene Modelle sind für solch große Aktionen nicht empfehlenswert. Der Akku hält nur etwa 15 Minuten und muss 3 Stunden aufgeladen werden.

Laubsauger und die Umwelt

Benzin-Laubsauger belasten die Umwelt. Vor allem ältere Geräte haben einen hohen Schadstoffausstoß. Dazu sind sie noch sehr laut. Neuere Geräte sind da aber schon besser. Was bleibt ist, dass viele Insekten und andere Kleinlebewesen aufgesaugt und getötet werden. Das passiert aber auch bei den elektrischen Geräten.

Fazit der Redaktion

Benzin-Laubsauger haben einige Vor- und Nachteile, je nach Modell verschieden. Viele der Geräte sind laut, zum Teil sehr laut und sie verpessten die Umwelt. Für große und unwegsame Gärten gibt es außer dem Laubrechen per Hand allerdings keine Alternative. Der Nachteil der Geräte ist ihr Gewicht. Allerdings ist es ebenso anstrengend, große Mengen Laub zusammenzurechen und mit den Händen in Säcke zu packen. Man muss abwegen, welche Anstrengung für sich selbst die geringere ist. Für kleinere Gärten ist der Elektro-Laubsauger meist die bessere Alternative. Diese sind nicht so laut, haben keine stinkenden Abgase, sind leichter und billiger.  Vor dem Kauf gilt es abzuwägen, welche Variante für den eigenen Garten die sinnvollste ist!