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Motorsäge
Gartengeräte - Benzinmotorgeräte

Motorsäge

Wer kennt das nicht? Jedes Jahr aufs Neue werden die Bäume im Garten ausgelichtet oder gar gefällt, in Wäldern müssen die gefällten Bäume zusätzlich noch in Stücken geschnitten werden. Früher waren dies schwere körperliche Arbeiten, heute hat sich dies deutlich geändert, sicher auch dank der Erfindung der Motorsägen oder Kettensägen.


Bereits im 19. Jahrhundert wurden die ersten Motorsägen erfunden, die die Arbeit der Wald- und Forstarbeiter deutlich erleichterten. Zwar waren die damals vorhandenen Geräte noch als Zwei-Mann-Sägen ausgelegt, aber eine Arbeitserleichterung war dennoch zu spüren. Erst in den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts begann der tatsächliche Fortschritt der Motorsägen. Bis in die 1950er wurden sie immer weiter entwickelt, dann stand endlich eine gebrauchsfähige Motorsäge auf dem Markt.

Heute kann man sich ein Leben ohne diese gar nicht mehr vorstellen. Es gehört schon zur Allgemeinbildung, dass man weiß, dass Motorsägen mit einem Benzinmotor angetrieben werden. Die Motorsägen von heute werden außerdem fast ausschließlich als Ein-Mann-Geräte hergestellt.

Dennoch darf bei diesen gefährlichen Geräten der richtige Schutz nicht fehlen. Da durch die Motorsäge leicht kleine Holzspäne und –Splitter aufgewirbelt werden, empfiehlt es sich, beim Gebrauch der Säge eine Schutzbrille zu tragen. Sonst können die abspringenden Späne zu leicht ins Auge gelangen. Auch der Rückstoß kann sehr gefährlich werden. Hierbei arbeitet die Säge mit ungeheuren Kräften, die auch von einem sonst kräftigen Führer kaum gehalten werden können. Bei diesem Rückstoß schwenkt die Motorsäge auch oft einfach aus. Deshalb sollten im Schwenkbereich einer Motorsäge nach Möglichkeit keinerlei Personen stehen, um unnötige Verletzungen zu vermeiden. Eine zweite Person sollte bei Arbeiten mit der Motorsäge immer mit anwesend sein, um im Notfall unverzüglich erste Hilfe leisten zu können.

Bei Baumfällarbeiten kann es zu einem Fallen des Baumes in die falsche Richtung kommen. Dies geschieht häufig bei ungeübten Anwendern der Motorsäge, weshalb auch eine spezielle Schulung empfehlenswert ist. Sollte der Baum dennoch aufgrund falscher Schnittführung oder anderweitiger Gründe in die falsche Richtung fallen, ist es wichtig bei der Arbeit einen Schutzhelm zu tragen.
 


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