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Schneefräse
Gartengeräte - Benzinmotorgeräte

Schneefräse

Die Schneefräse ist teilweise auch als Schneeschleuder bekannt und wird nicht nur im Schienenverkehr sondern auch im Straßenverkehr eingesetzt. Hierbei handelt es sich um ein Gerät, mit dem große Mengen von Schnee und Eis geräumt werden können. Früher gab es nur große Geräte, die über einen Verbrennungsmotor verfügten. Heute geht das Angebot von kleinen Schneefräsen, die ihren Antrieb aus der Steckdose beziehen, bis hin zu ein- und zweistufigen Maschinen mit unterschiedlichen Antriebsvarianten.

Die kleinen Schneefräsen sind einfach ausgestattet und in der Anschaffung recht preiswert. Sie sind für den Einsatz auf kleinen Flächen konstruiert und sind der ideale Einstieg ...
für geringe Schneemassen. Größere Maschinen gibt es mit einem Radantrieb oder als Raupenvariante mit unterschiedlichen Räumleistungen.

Im Vergleich zu einem einfachen Schneepflug hat die Schneefräse eine wesentlich höhere Leistung. Der Schnee wird bei der Räumung nicht nur zur Seite geschoben, wie es ein herkömmlicher Schneepflug macht, sondern Schnee und Eis werden über ein Schleuderrad gefräst, aufgenommen und in einem großen Bogen seitlich wieder ausgestoßen.

Grundsätzlich werden zwei Varianten der Schneefräse unterschieden. So gibt es zum einen Geräte mit einer Frästrommel und Geräte mit einem Schleuderrad. Bei der Frästrommel handelt es sich um eine Walze, die rotiert und vor dem Fahrzeug angebracht ist. Die Achse der Walze verläuft rechtwinklig zur Fahrzeugachse. Die Trommel geht dabei über die gesamte Fahrzeugbreite. Auf ihr sind Lamellen schneckenförmig angebracht, die drei Aufgaben zu erfüllen haben.

Zum Ersten fräsen sie, d.h. sie schaben den Schnee und sind hierzu mit einem Sägezahnprofil versehen. Ihre zweite Aufgabe besteht im Transport zum Schneeauswerfer. In der Regel verfügt eine Schneefräse über einen oder höchstens zwei Schneeauswerfer. Daher muss der Schnee von der gesamten Fahrzeugbreite zum Auswerfer gebracht werden. Befindet sich der Schneeauswerfer beispielsweise in der Mitte, dann ist die Schraube der Lamellen zweiteilig mit entgegengesetzter Chiralität. Beim Transport in die Horizontale wird das Rohr durch die Verkleidung der Trommel und dem abzufräsenden Schneeberg gebildet. Die dritte Aufgabe der Lamellen ist das Schleudern. Der Schnee wird aus dem Schneeauswerfer geschleudert und zwar an der Stelle, wo die Teilschnecken zusammenlaufen. Dort sammelt sich der Schnee in einer U-förmigen Schaufel. Durch die Zentrifugalkraft wird der Schnee nach außen geschleudert.

Die Geräte, die über ein Schleuderrad verfügen, sind meist Straßenfräsen. Hierbei wird der Schnee von einem waagerechten Schleuderrad aufgenommen. Bis zu 300 Tonnen Schnee können innerhalb von einer Stunde mit einer solchen Fräse bearbeitet werden.

Eine dritte Variante der Schneefräse sind kleinere Ausführungen, die unter die Gartengeräte fallen. Sie dienen überwiegend zum Räumen von Gehwegen und sind häufig nur für einen lockeren Pulverschnee geeignet. Bei nassem Schnee besteht sehr leicht die Gefahr, dass sie verstopfen.

 Ein sehr entscheidendes Kaufkriterium ist die Zuverlässigkeit, da Schneefräsen nur dann eingesetzt werden, wenn Schnee gefallen ist. Die meiste Zeit des Jahres stehen sie unbenutzt herum, müssen aber sofort einsatzbereit sein, wenn der Schnee fällt. Neben der Zuverlässigkeit sind ein leichter Start, die Handhabung und die Einsatzmöglichkeiten entscheidend für die Auswahl. Dem folgen die Räumleistung sowie der Verbrauch und der Komfort.

Aufgrund der vielfältigen Kriterien sind auch die Preise sehr unterschiedlich. Elektrische Schneefräsen sind ab 200 Euro erhältlich, während die Schneefräsen mit Benzinantrieb erst im Preissegment ab 600 Euro zu finden sind. In jedem Fall empfiehlt sich ein Beratungsgespräch bei einem Fachhändler in der Nähe. Er kennt sein Einzugsgebiet und kann garantiert die richtige Empfehlung aussprechen. Zudem ist er die erste Anlaufstelle für Ersatzteile, Reparaturen und notwendige Wartungsarbeiten.

Größere und leistungsstärkere Schneefräsen sind generell nur über einen Fachhändler zu erwerben, kleine Geräte hingegen, besonders die mit einem elektrischen Antrieb, können in Baumärkten gekauft werden.
 


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