Brunnenpumpe

Brunnenpumpe - was muss sie leisten können? Welche sind zu empfehlen?

Diese Frage sollte man jedoch anders formulieren, denn eine Brunnenpumpe gibt es mit unterschiedlichen Leistungsstärken. Die Frage sollte darum lauten, für welchen Zweck möchte ich mir eine Brunnenpumpe anschaffen?
Für dem kleinstmöglichen Fall, wenn man mit der Brunnenpumpe eine Gartenberegnung realisieren möchte dass reicht eine Brunnenpumpe mit einer geringeren Leistung, die jedoch ohne Probleme an das Stromnetz angeschlossen werden kann, völlig aus. Kleine Pumpen, deren Ansaugrohr bequem in einer ausreichenden Tiefe in dem Brunnen versenkt werden können sind ideal. Wichtig ist hier, dass die Pumpe störungsfrei auch

bei einer kleineren Abnahmemenge arbeiten kann. So kann man bequem von Blumenbeet zu Blumenbeet gehen ohne dass die Pumpe ständig ausgeht, weil keine ständigen An- du Abschaltungen der Pumpe stattfinden.

Möchte man nun sein Brunnenwasser zum Beispiel für die Waschmaschine oder die Toilettenspülung verwenden, benötigt man sicher eine leistungsstärkere Brunnenpumpe als wenn man nur den Garten bewässern möchte. Wichtig ist hier jedoch ein so genannter Membrandruckbehälter, ideal sind fünfzig Liter Volumen um unnötige Pumpenlaufzeiten zu verhindern. Kleineres Volumen würde bedeuten, dass die Brunnenpumpe öfter anspringen muss, um die ganze kleinere Wassermenge konstant zu
gewährleisten. Diese guten und kleinen Wasserversorgungsanlagen sind schon technisch gut ausgestattet, wenn sie einen Betriebsdruck von sechs bar bei eintausenddreihundertfünfzig Watt haben. Geräte darunter stoßen immer recht schnell an ihre Leistungsgrenzen.

Achten sollte man in jedem Falle auf eine integrierte Drucksteuerung, ein relativ kleines Gerät bei einem geräuscharmen Betrieb. In der Regel werden diese Brunnenpumpen nachträglich installiert und dann stellt sich immer die Frage, wohin mit dieser Maschine. Ist sie laut, stört sie das Leben im Haus oder auch das der Nachbarn, wann immer sie anläuft.

Achten sollte man jedoch unbedingt auf eine gleichmäßige Druckkonstanz. Intelligentere Brunnenpumpen verfügen über eine mehrstufige, selbstansaugende Pumpe, einem Trockengehschutz, eingebautem Motorschutz, eingebautes Rückschlagsventil, einem Pumpengehäuse aus Edelstahl. Auch ist die Bendienung einfach zu verstehen und die Bedienungselemente leicht zu handhaben. Wichtig ist eine ausreichende Fördermenge in der Stunde. Bei einer schwachen Leistung an diesem Punkt läuft die Pumpe fast dauernd und die Energiekosten steigen in schwindelnde Höhen. Praktisch ist auch, wenn die Anschlüsse schwenkbar sind, so lässt sich die Pumpe platzsparend aufstellen und auch anschließend an den vorhandenen Wasseranschlüssen. Auch korrosionsbeständige Pumpenteile sind wichtig, dies erhöht die Lebensdauer erheblich!

von Gabriele Sinzig-Freese