Elektropumpe - elektrische Gartenpumpe

Elektropumpe - elektrische Gartenpumpe

Die elektrische Gartenpumpe zählt mittlerweile zu den beliebtesten Gartenpumpen überhaupt. Der hohe Komfort, der damit im Gegensatz zu den manuell betriebenen Pumpen erreicht wird, macht den Preisunterschied schnell wieder wett.

tauchpumpe_flDennoch ist die Entscheidung für die richtige elektrische Gartenpumpe nicht ganz einfach, denn es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Modelle.

Deshalb sollten sich Interessenten erst einmal Gedanken darüber machen, wofür die Elektropumpe eingesetzt werden soll. Entscheidend sind hierbei die Förderhöhe, die in Metern angegeben wird, die Fördermenge, die in Litern pro Stunde

angegeben wird und die Ansaugtiefe der einzelnen Pumpen. Bei den meisten günstigen Elektropumpen ist entweder eine hohe Förderhöhe oder aber eine große Fördermenge von Wasser möglich. Wer beides benötigt, muss sich für sehr spezielle Elektropumpen entscheiden, die aber dann entsprechend teurer werden können.

Tauchpumpen vs. Gartenpumpen

Grundsätzlich lässt sich die elektrische Gartenpumpe in zwei große Gruppen unterteilen: Die Gartenpumpe und die Tauchpumpe. Die Gartenpumpe zeichnet sich dadurch aus, dass sie außerhalb eines Beckens, Bachlaufs und Co. steht. Das Wasser wird über den integrierten Ansaugschlauch angesaugt und anschließend über den Ablaufschlauch zutage gefördert. Die Tauchpumpen dagegen stehen direkt im Wasser, sie saugen selbiges von unten an.

Während Tauchpumpen sehr viel Wasser fördern können, sind Gartenpumpen eher dazu geeignet, wenig Wasser zu fördern. Dabei arbeiten Tauchpumpen mit einem vergleichsweise niedrigen Druck. Somit eignen sie sich kaum für die Betreibung eines Gartensprenklers oder aber um Höhenunterschiede zu bewältigen. Die Gartenpumpen können diese Aufgaben übernehmen, jedoch wird nur wenig Wasser gefördert. Außerdem unterscheiden sich Garten- und Tauchpumpen durch den Geräuschpegel.

Während die
Tauchpumpen im Betrieb nahezu lautlos arbeiten, entsteht ein recht hoher Geräuschpegel bei den Gartenpumpen. Sofern Tauchpumpen mit hohem Druck und hoher Fördermenge benötigt werden, muss man sich für eine spezielle Tauchdruckpumpe entscheiden. Sie vereint die beiden Fähigkeiten in sich, ist preislich aber deutlich höher angesiedelt.

Die wichtigsten Kriterien für die Kaufentscheidunggartenschlauch2_fl

Bei der Wahl einer elektrischen Gartenpumpe sollten vorab einige Punkte festgelegt werden, die diese erfüllen soll. Hierbei sind insbesondere die bereits erwähnten Fördermengen und Förderhöhen von Bedeutung. Die meisten Hersteller geben dabei die Maximalwerte an, so dass eine sehr hohe Fördermenge angegeben wird, dabei aber die Förderhöhe nahezu gegen Null geht und umgekehrt. Aus diesem Grund bringen die allgemeinen Angaben der Hersteller recht wenig, so dass sich die Käufer selbst über die Möglichkeiten informieren sollten.

Neben diesen Aspekten ist auch entscheidend, welche Art von Wasser mit der Elektropumpe gefördert werden soll. Klares Wasser kann mit sehr einfachen Pumpen gefördert werden. Sind im Wasser jedoch Verschmutzungen oder kleine Steinchen und ähnliches enthalten, bedarf es schon wieder einer ganz anderen elektrischen Gartenpumpe. In der Regel gibt es für die Förderung von Schmutzwasser, das mit Steinen und Co. versetzt ist, spezielle Schmutzwasserpumpen. Kleinere Unreinheiten, deren Durchmesser bis zu 30 Millimeter betragen kann, stellen für diese Pumpen kaum ein Problem dar.

Weiterhin ist die Wassertemperatur entscheidend. Denn nicht alle Pumpen sind für jede Temperatur geeignet. In der Regel werden die Standard-Elektropumpen so ausgelegt, dass sie Wassertemperaturen zwischen 30 und 35 Grad Celsius problemlos bewältigen können. Bei höheren Temperaturen können

die Dichtungen der elektrischen Gartenpumpen recht schnell in Mitleidenschaft gezogen werden, so dass man sie sehr zeitnah wieder austauschen muss. Hier lohnt sich dann die Investition in eine spezielle Elektropumpe, die auch höhere Temperaturen verkraften kann.

Außerdem ist der Betrieb der Pumpen zu bedenken. Elektrische Gartenpumpen, die beispielsweise einen Bachlauf im Fluss halten sollen, müssen nahezu ununterbrochen betrieben werden. Hierbei sollte besonderer Wert auf die Wattzahl der Pumpen gelegt werden. Denn ein Unterschied von nur wenigen Watt kann sich in einer deutlich erhöhten Stromrechnung bemerkbar machen.