Benzinlaubsauger

Benzinlaubsauger

Jedes Jahr im Herbst ist das Laubfegen eine der größten Herausforderungen. Dabei gilt es häufig nicht nur den inneren Schweinehund, sondern auch den Wind zu überlisten. Dieser kann das Laubrechen zu einer schier unlösbaren Aufgabe mutieren lassen. Mit einem Benzinlaubsauger löst man allerdings gleich  mehrere Probleme auf einmal.

Zum einen muss man nicht gegen den Wind kämpfen und zum anderen werden die Blätter gleich gehäckselt. Damit umgeht man auch ein wichtiges Platzproblem. Würde man das Laub nämlich einfach so in Säcke verfrachten oder auf den Kompost geben, würde es eine

Menge Platz wegnehmen, zu dem es in einer offenen Kompostkiste schnell wieder breitgeweht werden könnte, sodass man die Arbeiten von vorn beginnen muss. Ein Benzinlaubsauger hat in der Regel auch kein Problem damit, feuchtes Laub von Gehwegplatten zu saugen. Mit dem Besen kann das schon ein wahres Problem darstellen, da das Laub schmiert und regelrecht am Boden klebt.

Ebenfalls ein wichtiger Aspekt ist die enorme Zeitersparnis, die ein Benzinlaubsauger mit sich bringt. Desweiteren besteht bei vielen Geräten die Möglichkeit, den Saugbetrieb umzukehren. Damit wird der Laubsauger zum Laubbläser umfunktioniert, der vor allem für den Bereich vor dem eigenen Haus interessant ist. Beim Betrieb eines Benzinlaubsaugers gilt es in der Regel, jedoch einiges zu beachten. Viele Modelle sollten nur mit einem
entsprechenden Hörschutz betrieben werden, da sie recht laut arbeiten. Desweiteren ist stets dafür zu sorgen, dass der Laubfang nicht zu voll wird, da dies zu Betriebsproblemen führen kann. Im eigenen Garten sollte man einen Benzinlaubsauger zudem nur dort einsetzen, wo möglichst wenig Kleinstlebewesen ihr Zuhause haben, da diese sonst ebenfalls vernichtet werden. Gerade hier kann auch die Blasfunktion von Nutzen sein, da hierbei die Lebewesen noch aus dem Gefahrenbereich entkommen können.

Wer sich dafür entscheidet, einen Benzinlaubsauger in seinem Garten einzusetzen, sollte auf einige Leistungsmerkmale achten. Ein wichtiger Punkt ist dabei das Gewicht, da man den Benzinlaubsauger über den gesamten Arbeitsgang hinweg tragen muss. Gute Hilfsmittel sind hierbei komfortable Tragegurte, die im Lieferumfang enthalten sein sollten. Auch die Größe des Fangsacks spielt eine Rolle und sollte der eigenen Gartenfläche angepasst sein. Wer also nur ein kleines Stück der Gartenfläche von Laub befreien muss, benötigt kein großes Auffangbehältnis.

Damit der Benzinlaubsauger nicht vorzeitig kaputt geht, sollte er entsprechend gewartet werden. Dazu gehört auch eine regelmäßige Überprüfung der Zündkerzen. Dazu kommt, dass man die richtige Kraftstoffmischung beachten sollte, um den Motor nicht zu beschädigen. In der Regel sollte das Verhältnis 40:1 sein. Ebenso wichtig ist die regelmäßige Reinigung des Saugrohrs, um Verstopfungen zu vermeiden. Nach Benutzung des Benzinlaubsaugers sollte man außerdem Sorge dafür tragen, dass der Laubsack ordentlich trocknen kann.

Auf diese Weise verhindert man, dass sich Schimmelpilze ansiedeln und der Sack spröde wird. Außerdem sollte man den Benzinlaubsauger von Kindern unbedingt fernhalten und während des Betankens auf offenes Feuer unbedingt verzichten. Um bei Reparaturen keinen Fehler zu machen, empfiehlt es sich, die Hilfe eines Fachmanns in Anspruch zu nehmen. Wer seiner Umwelt einen Gefallen tun möchte, wählt ein Modell mit einem leistungsfähigen Schalldämpfer, da diese Geräte mitunter einen Schalldruck von bis zu 100dB verursachen können. Wer seinen Laubsauger jedoch pfleglich behandelt, kann sich einer optimalen Unterstützung bei

der leidigen Gartenarbeit sicher sein.