Lenkmäher

Rasenflächen sind nicht immer quadratisch angelegt. Einen Rasenmäher um die kurvigen Kanten eines geschwungenen Pfades herum zu bugsieren, ist je nach Gerät ein regelrechter Kraftakt, zumindest aber zeitaufwendig.

Normalerweise kann man ...



für die Rundungen eine Motorsense nehmen, die jedoch ebenfalls kostet und zusätzlichen Platz in der Gartenhütte benötigt. Eine Alternative haben Hersteller wie Gardena oder Wolf mit lenkbaren Rasenmähern, auch kurz Lenkmäher genannt, im Programm.

Lenkmäher gibt es mit Benzin- und Elektromotor, oft auch mit Radantrieb, der besonders bei Steigungen willkommene Hilfe leistet. Elektrisch betriebene Modelle, abgesehen von denen, die mit Akkus betrieben sind, haben den Nachteil der Kabelbindung, zusammen mit dem Risiko, dieses beim Mähen zu überfahren und zu durchtrennen - auch wenn 230V nicht notwendigerweise tödlich sein müssen, ist es dennoch reichlich unangenehm, einen solchen Schlag zu bekommen. Demgegenüber ist der allerdings der Wartungsaufwand, Gestank und Lärm von benzingetriebenen Rasenmähern größer.

Lenkbare Rasenmäher gibt es sie mit verschiedenen Schneidwerken, vorwiegend aber als Sichel- oder Balkenmäher. Einige recht teure Modelle sind so genannte Mulchmäher, welche die abgeschnittenen Halme in ihrem Schneidwerk zu einem Mulch zermahlen, welcher den Rasen düngen soll.

Die Lenkachse ist bei den meisten Mähern ...



vorne, nur bei recht billigen Modellen hinten. Der Griff entspricht einem Lenkrad und ist häufig ähnlich geformt. Der Umgang mit Lenkmähern ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, doch normalerweise findet man sich schnell zurecht.

Den größten Vorteil, den Lenkmäher gegenüber der klassischen Kombination aus Motorsense und Rasenmäher ausspielen können, ist die gleich bleibende Schnitthöhe, die mit der Motorsense nur mit einer ruhigen Hand und viel Übung zu erreichen ist. Leider sind Lenkmäher immer noch recht teuer, so dass die Mehrzahl der Gartenbesitzer immer noch eher zur klassischen Kombination greifen wird.

Wer keine Geldsorgen hat, kann natürlich auch gleich zum Rasentraktor greifen, auch wenn der Lenkmäher durch sein geringeres Gewicht wesentlich schonender für den Rasen sein dürfte.



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