Baumsäge als Teleskop

Baumsäge als Teleskop

Als Besitzer eines Gartens ist es früher oder später erforderlich, dass man an Bäumen oder Sträuchern einen Schnitt vornimmt. Wo Garten- und Heckenschere nicht mehr rankommen, könnte eine Baumsäge als Teleskop Rettung versprechen.

baumschnitt2_flDiese Art von Säge gibt es für den manuellen Betrieb, mit Elektroantrieb und mit Akku-Betrieb.

Nicht jede ist als Teleskop erhältlich. Dieser Zusatz sagt aus, dass die Säge längenverstellbar ist. Der Aktionsradius bewegt sich zumeist zwischen zwei bis drei Metern. Damit sind Schnittarbeiten an Ästen in diesen Höhen kein Problem

mehr.

Vor- und Nachteile der verschiedenen Sägenarten

Wie bei jedem Gerät, von dem es mehrere Ausführungen gibt, unterscheiden sich auch die Arten der Baumsäge als Teleskop. Grundsätzlich besitzt jede Baumsäge einen langen Stiel. Sie ist dafür konzipiert, vom Boden aus Holzarbeiten bis zu einer gewissen Höhe auszuführen. Mit dem Teleskopstiel wird eine Erweiterung der Arbeitshöhe erreicht.

Soll es also nun eine Baumsäge als Teleskop sein, ist die günstigste Ausführung die manuelle Baumsäge. Sie besitzt keinen Antrieb und wird mit reiner Muskelkraft des Menschen eingesetzt. Diese Varianten sind ab etwa zwanzig Euro zu bekommen. Der Vorteil liegt hier eindeutig im Preis. Der Nachteil ist, dass man mit dieser Säge keine allzu präzisen Schnitte machen kann.

Zudem ist ein wesentlich höherer Kraftaufwand erforderlich, um ein Ergebnis zu erzielen. Versucht man sich mit einer derartigen Säge an einem dickeren Ast, kann alles zur Zufriedenheit ausfallen, es kann aber auch in Kapitulation enden. Oft quält man sich, die Säge rutscht ab und stellenweise wird es gar gefährlich.
Die handbetriebene Baumsäge hat dementsprechend nur ein eingeschränktes Einsatzgebiet.

Die Baumsäge als Teleskop mit Elektroantrieb oder Akku-Betrieb hat in dieser Hinsicht einiges mehr zu bieten. Obgleich sie etwas teurer sind – die Preise beginnen bei etwa sechzig Euro -, sind sie nicht unbedingt kostenintensiv. Hier kommt es darauf an, welchem Modell man den Vorzug geben möchte. Man kann durchaus auch eine elektrische Baumsäge mit Teleskopstiel für mehr als tausend Euro erwerben. Die Entscheidung wird von den auszuführenden Arbeiten abhängig sein.

Baumsägen mit Elektroantrieb sind in den verschiedensten Varianten im Angebot. Allen gemein ist der Betrieb mit elektrischem Strom, wodurch ein Kabel am Gerät notwendig ist. Dieses empfinden manche wiederum als störend, weshalb sie auf die Säge mit Akku-Betrieb schwören.schnitt-baum_fl

Die elektrische Baumsäge ist kinderleicht zu bedienen und erfordert keinen Kraftaufwand. Ein Verbrauchsmaterial ist Haftöl, welches zum Schmieren der Kette benötigt wird. Es muss ab und an nachgekauft werden. Ferner ist eventuell ein Schärfen der Kette notwendig. Ansonsten ist beim Kauf der elektrischen Baumsäge bereits alles im Lieferumfang enthalten, was man zum Betrieb braucht.

Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit der Baumsäge

Jede Art von Säge beinhaltet beim Gebrauch ein gewisses Risiko. Bedenkt man, dass sie mühelos Holz zersägen können, kann man sich gut vorstellen, was mit der Haut und mit Knochen beim Kontakt mit einer Säge passieren kann. Die Verwendung einer Säge sollte daher immer mit größter Vorsicht erfolgen.

Benutzt man eine Baumsäge als Teleskop geht nicht nur von der Säge Gefahr aus. Man arbeitet mit ihr kopfüber und schneidet Äste

in mehr oder weniger großen Höhen ab. Deshalb sollte man bei diesen Arbeiten einen Sicherheitshelm tragen. Daneben kann man mit dem Sägeblatt vom Holz abrutschen. Baumsägen mit elektrischem Antrieb sind daher mit einem Sicherheitsschalter versehen.

Lässt man den Griff los, geht die Säge sofort aus. Außerdem ist der Griff für einen besseren Halt gummiert. Bei Nichtgebrauch wird stets die sogenannte Schwertschutzbrille angebracht. Sie schützt vor Verletzungen und vor Rost.