Blumenschere

Blumenschere Zum Blumen schneiden ist eine leicht koordinierbare Schere hilfreich Sucht man unter dem Schlagwort "Blumenschere", so findet man eine sehr große Fülle an verschiedenen Gartenscheren unterschiedlichster Formen, Farben und Bauarten. Fragt man Kleingärtner, so hat jeder seine ganz persönliche Lieblings-Blumenschere, die bei ihm besonders gut in der Hand liegt und mit der man besonders gut Blumen, kleine Äste, Grünzeug und ähnliches schneiden kann.

Die Blumenschere - nützliches Schneidwerkzeug nicht nur für Blumen

Beim Besuch im Baumarkt oder Gartencenter erfreuen sich Blumen- und Gartenscheren immer

großer Beliebtheit, da der Gartenfreund immer auf der Suche nach einer noch besseren Schere ist. Damit wäre auch schon der Hauptanwendungsbereich dieses Gartenhelfers genannt: Die Blumenschere ist eine kleine, handliche Schere, mit der man dem Namen nach mit der einen Hand die Blumen hält, während man sie mit der anderen bequem in der gewünschten Länge abschneiden kann. Daher ist es besonders bei diesem Gartengerät empfehlenswert, vor dem Kauf eigenhändig zu prüfen.

Gärten mit mehreren Nutzern beherbergen in der Regel auch mehrere Blumenscheren, da die Gebrauchsqualität stark von der Passform abhängig ist.
Scheren werden generell in verschiedenen Ausführungen produziert. Gelenkscheren bieten zwei bewegliche Messer, die über ein Gelenk miteinander verbunden sind. Bei der Blumenschere wird das Öffnen der Schere durch einen Federmechanismus erleichtert. Jedoch ist der Kraftaufwand bei einer Gelenkschere höher als bei einer Amboss-Schere. Bei dieser ist das untere Blatt unbeweglich, wodurch weniger Kraftaufwand nötig ist. Generelles Merkmal bei allen Blumenscheren ist der Verschluss, der oft mit der gleichen Hand problemlos zu bedienen ist. Mittels dieser Vorrichtung werden die Blätter arretiert, so dass die Schere gefahrlos verwahrt werden kann.

Blumenscheren kaufen - worauf achten?

Wie bei vielen anderen Gartengeräten auch, sind die Hersteller sehr zahlreich. Vor allem Baumärkte bieten günstige Hausmarken als Alternative an. Exemplarisch seien hier einige Fabrikate genannt:
  • Master
  • Felco
  • Barnel
  • VARO
Scheren werden in der Regel aus einem Stück geschmiedet. Die erhältlichen Blumenschere unterscheiden sich aber teilweise stark in ihrer Bauart. Neben den schon genannten Unterschieden zwischen Gelenk-  und Amboss-Schere gibt es noch verschiedene Bauarten der Griffe, der Scherblätter
und des Verschlusses.

Grundsätzlich lassen sich die einzelnen Vorteile nur beim Gebrauch feststellen. Die simple Bedienbarkeit kann man aber schon ganz gut im Fachgeschäft prüfen. Liegt die Schere gut in der Hand, hat sie genug Spannung, damit sich die Blätter allein wieder öffnen. Kann man den Verschluß leicht mit dem Daumen einrasten oder benötigt man für diesen Vorgang die zweite Hand. In diesem Fall sollte man zu einem anderen Modell greifen, da die Schere dann ungeeignet ist.
  • Bei den Griffen gibt es prinzipiell Unterschiede in der Ergonomie, hier ist das persönliche Empfinden ausschlaggebend.
  • Darüberhinaus ist die Schlankheit der Griffe und deren Länge nicht unerheblich für die Hebelwirkung.
Prüfen Sie Blumenscheren ruhig vor dem Kauf - stimmt die Ergonomie?Schneidet man "nur" Blumen und Kräuter, ist dieser Umstand sicher nebensächlich. Möchte man die Schere aber auch zum Zerkleinern von Astwerk nutzen, wird man ergonomische Nachteile schnell in schmerzenden Handgelenken spüren.
  • Die Griffe werden mit Hartplastik ummantelt, es gibt aber auch Varianten mit eher gummiartigem Überzug

    oder Holzgriffen.
Gleiches gilt für die Scheren an sich: Gerade Scheren sind eher für das Schneiden von Küchenkräutern und Blumen gedacht, gebogene bieten mehr Kraft und können zum Beispiel für den Rosenschnitt verwendet werden. Nach diesen Anwendungsgebieten kann man wählen. Besonders bedenkenswert sind auch die Vor- und Nachteile der zwei verschiedenen Scherenformen:
  • Die Gelenk-Blumenschere benötigt zwar mehr Kraftaufwand, dafür bietet sie zwei bewegliche, scharfe Klingen. Das Schnittgut wird in der Regel nicht gequetscht und die Schere bleibt länger scharf.
  • Die Amboss-Blumenschere kann mit weniger Kraftaufwand härteres Schnittgut trennen. Bei weicherem Material besteht aber die Gefahr, dass eher gequetscht als geschnitten wird. Da nur ein Blatt schneidet, verschleißt dieses auch eher.
Daher nutzen Hobbygärtner verschiedene Blumenschere für die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten im Garten. Preislich gibt es starke Unterschiede.Eine Einsteiger-Blumenschere ist bereits für unter 10 Euro erhältlich. Ergonomisch geformte Profi-Geräte kosten im Fachhandel 20 bis 50 Euro. Nach oben sind wie immer fast keine Grenzen gesetzt.

Wissenswertes zu Blumenscheren in Kürze

  • Die meisten Blumenscheren sind ein hochwertig gefertigtes Gartengerät und werden beim Umtopfen, bei Arbeiten im Hochbeet und auf dem Balkon bzw. der Terrasse eingesetzt.
  • Blumenscheren sind sehr vielfältig einsetzbar und haben eine asymmetrische Form. So können selbst in dichtbewachsenen Beeten zielsicher einzelne Stängel erreicht und mit den rasiermesserscharfen Schneiden mühelos durchtrennt werden.

  • Die Klingen bestehen meist aus Stahl und sind mit Teflon beschichtet und daher rostfrei. Die Griffe verfügen in der Regel über einen rutschfesten Kunststoffüberzug und haben eine Verriegelung zum Feststellen der Blumenschere, wenn diese nicht benutzt wird.
  • Die Schneidenlänge beträgt oft 60 Millimeter, bei einer Gesamtlänge von 200 Millimetern und einem Gewicht von 150 Gramm.

  • Mit einer scharfen und qualitativ hochwertigen Blumenschere kann man Zweige, Äste und Stängel mit einer geringstmöglichen Verletzung der Faserstruktur bearbeiten.
  • Es gibt auch Blumenscheren, die über einen verlängerten Griff verfügen, sodass Arbeiten ohne bücken und Recken möglich ist. Meist sind die Verlängerungen ungefähr 70 Zentimeter lang. Diese Blumenscheren haben einen Haltemechanismus, mit dem das abgeschnittene Pflanzenteil festgehalten werden kann.