Entaster

Entaster Um Gehölze im Garten zu zerkleinern, sind Entaster hilfreiche mechanische HelferDie Entaster sind eine gute Hilfe in ihrem Einsatzgebiet. Überwiegend werden die Entaster in der Forstwirtschaft eingesetzt, doch auch bei großen Grundstücken ist der Einsatz hilfreich. Ein kleiner Garten mit großen Bäumen kann ebenfalls den Einsatz eines Hoch-Entasters nötig machen.

Entaster - Helfer bei der Baumstutzung

Entaster gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die Produktpalette reicht hier von einfachen Geräten für die Beseitigung von dünnen Gehölzen bis hin zur professionellen Kettensäge. Egal ob es sich

um Gehölze in Bodennähe handelt oder um Baumkronen, die einige Meter über dem Boden zu bearbeiten sind. Mit Zubehörteilen wie etwa Verlängerungsarmen bzw. Stielen können alle zur Bearbeitung vorgesehenen Stellen ohne Weiteres und ohne Probleme mühelos erreicht werden.

Varianten von Entastern

Der Entaster ist in vielen unterschiedlichen Bauarten bzw. Varianten erhältlich. Sowohl als Handgerät oder Hochentaster, als auch mit Elektro- oder Benzinmotor ist der Entaster zu haben. Die Frage, welcher der richtige ist, hängt ganz davon ab, was man mit ihm bearbeiten muss. Das Handgerät, welches klein und handlich ist, eignet sich vor allem für den Einsatz im Bereich des Zurechtschneidens von Sträuchern und Hecken, die in der Regel über nicht sehr dicke Äste bzw. Ableger verfügen. Ein manueller Hochentaster, also ohne Motor, ist ebenfalls dort einzusetzen, wo die zu entfernenden Äste nicht sehr dick sind, jedoch die Arbeiten über Kopf ausgeführt werden müssen.

Die motorisierten Entaster bieten sich vor allem dort an, wo Überkopfarbeiten durchgeführt werden müssen und die zu bearbeitenden Gehölze dicker im Durchmesser sind. Hier ist die Variante mit Elektromotor gerade dort vorteilhaft, wo die Stromversorgung gewährleistet werden kann. Der Benzinmotor bietet für die nicht vorhandene Stromversorgung eine gute Alternative. Allerdings ist die Geräuschentwicklung hier um einiges höher als bei dem Elektromotor. Für große Rodungen bzw. Astarbeiten in Wälder sind sogar Varianten erhältlich, die auf Arbeitsmaschinen wie etwa Traktoren montiert werden.

Aufbauten:
  • Handentaster - manuell betrieben, klein und handlich für kleinere Arbeiten
  • Hochentaster - manuell, mit Benzin- oder Elektromotor für den Einsatz bei
    Bäumen mit Überkopfarbeiten
Materialien:
  • Die Sägeblätter bzw. bei den professionellen Geräten die Ketten und Stiele sind in der Regel aus Edelstahl, die Haltegriffe aus Kunststoff gefertigt.
  • Dies führt dazu, dass das Gerät über ein geringes Gewicht verfügt, was die Arbeit über einen längeren Zeitraum hinweg erleichtert. Auch bei der Bauweise der Motoren ist auf leichte Materialien geachtet worden.
Hersteller und Preise von Entastern

In der Regel werden Entaster von allen namhaften Herstellern für Gartengeräte oder auch Sägewerkzeugen hergestellt. Aber auch Eigenmarken von großen Baumärkten oder sonstigen Ketten bieten dieses Werkzeug an. Die bekanntesten Hersteller für diese Werkzeuge sind unter anderem Bosch, Mannesmann, Einhell und Stihl, um nur einige Beispiele der Hersteller zu nennen.

Die Preise für dieses Werkzeug variieren sehr stark. Dies ist allerdings darauf zurückzuführen, dass sie auch von der jeweiligen Variante und dem eigentlichen Einsatzgebiet abhängen. So muss man für einen Handentaster ohne Motor mit Kosten zwischen 40 Euro und 100 Euro rechnen. Bei einem Elektroentaster fallen hingegen schon Kosten an, die im Bereich zwischen 80 und 450 Euro liegen. Weitaus teurer hingegen sind die

Geräte, die mit einem Benzinmotor ausgestattet sind. Hier fangen die Preise bei etwa 90 Euro an, können aber bei Spitzenprodukten auch schon einmal bei 800 Euro und mehr liegen.

Vorteile
Der Vorteil, den ein solches Gerät bietet, liegt auf der Hand. Einfache Baumarbeiten aber auch notwendige Stutzungen können ganz einfach auch von einem Hobbygärtner durchgeführt werden. Gerade die etwas professionelleren Geräte zeichnen sich durch ihre Leistungsfähigkeit und Bedienerfreundlichkeit aus. Des Weiteren sind sie in der Regel auch sehr langlebig und verfügen über eine große Auswahl an Zubehörteilen sowie eine lange Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Es bietet sich jedoch an, sein Gerät für den individuellen Bedarf auszuwählen. Eine Maschine für mehrere hundert Euro für eine kleine Hecke ist eher nicht zu empfehlen.

Nachteile
Da es sich bei einem Entaster um ein Gerät handelt, welches aufgrund seiner Nutzungsart über scharfe Sägezähne verfügt, sollte man unbedingt darauf achten, dass das Werkzeug sicher aufbewahrt wird. Gerade dort, wo Kinder zugegen sind, birgt es bei unsachgemäßer bzw. leichtsinniger Lagerung und Handhabung ein enorm großes Verletzungsrisiko.

Wissenswertes zu Entastern in Kürze
  • Für einen einmaligen Gebrauch ist es sinnvoll, sich ein entsprechendes Gerät auszuleihen, denn die Anschaffungskosten sind mitunter recht hoch.
  • Durch den Einsatz eines Hoch-Entasters kann die Baumpflege direkt vom Boden aus erfolgen. Dabei kann in Höhen von bis zu 5 Metern gearbeitet werden.
  • Gerade für die lärmsensiblen Zonen in der Nähe von Häusern empfiehlt sich der Einsatz eines Entasters mit Elektroantrieb, die zudem abgasfrei sind.
  • Die meisten der Geräte sind mit einem Softgriff und einer Kabelzugentlastung ausgestattet. Entaster, die im gewerblichen Bereich oder in der Forstwirtschaft eingesetzt werden, haben zumeist einen Antrieb mit einem Benzin-Öl-Gemisch.
  • Alle Geräte weisen in der Regel einen praktischen Teleskopschacht auf, so dass die Arbeitshöhe individuell eingestellt werden kann. Mit einem Entaster ist die Pflege von Bäumen komfortabel und sicher vom Boden aus auszuführen.