Dunggabel - ein Gartenwerkzeug

Dunggabel Mit Dunggabeln lässt sich oft besser arbeiten als mit SchaufelnBei der Dung- oder auch Mistgabel handelt es sich um ein Gartengerät, welches ursprünglich hauptsächlich zum Umlagern von Stallmist verwendet wurde. Daher sind handelsübliche Dunggabeln in der Regel ca. 170 cm lang. An dem sehr langen Holzstiel sind über eine Federzwinge vier bis fünf Zinken befestigt.

Die Zinken sind aufgrund ihrer Länge (30 bis 40 cm) nicht nur zum Greifen und Schaufeln von Mist geeignet, sondern dringen auch leicht in festes Material. Die

Dunggabel wird im Kleingarten oft zum Umschichten von Kompost verwendet.

Welche Arten von Dunggabeln gibt es?

Der Begriff Dunggabel bezieht sich im heutigen allgemeinen Sprachgebrauch nicht nur auf Gartengeräte. Da man zum Beispiel auch im Reitsport und in der Viehhaltung Gerätschaften benötigt, um die Ausscheidungen der Vierbeiner wegzuschaffen, werden auch Dunggabel, die speziell für den Stallgebrauch geformt sind und große Gabeln als Anbauten an Traktoren produziert. In diesem Beitrag geht es uns allerdings nur um die Dunggabel für den Gebrauch im eigenen Kleingarten.

Die heute angebotenen Mistgabeln unterscheiden sich prinzipiell kaum. Preislich kann man, wie bei anderen Geräten auch, jedoch starke Unterschiede feststellen. Man sollte also für sich festlegen, wie oft das Gerät zum Einsatz kommen soll. So kann man selbst entscheiden, ob man sich erstmal mit einem Einsteigergerät zufrieden geben möchte, oder ob es gleich die "Profi"-Dunggabel sein soll. Hersteller gibt es viele, vor allem in Baumärkten findet man bekanntlich starke Hausmarken. Exemplarisch eine kurze Liste bekannter Hersteller:
  • Windhager
  • Fiskars
  • Victoria
  • Kerbl
Besondere Merkmale von Dunggabeln

Grundlegendes Merkmal einer Dunggabel ist die Schlankheit der Zinken und der im Verhältnis dazu recht lange Stiel. Der Großteil der gebräuchlichen Gabeln wird mit einem Eschenholzstiel von 135 cm Länge angeboten. Durch diese "Bauweise" sollte ursprünglich eine leichte Umlagerung des Dungs vom Stallboden in die Schubkarre oder vom Haufen auf eine Ladefläche ermöglicht werden. Der größte Teil des Gewichtes der Gabel liegt vorn. Da aufgrund der Stiellänge also ein ungünstiges Moment entstehen würde, wiegen Dunggabeln handelsüblich weniger als 2 kg.

Vor dem Kauf sollte auf den späteren Einsatzzweck geachtet werden. Möchte man regelmäßig
href="http://www.hausgarten.net/kompost-und-abfall.html">Kompost oder anderen "Stoffe" umschichten, sollte man das Augenmerk vor allem auf die Befestigung des Stieles legen. In den meisten Fällen wird hierzu eine so genannte Zwinge verwendet. Die Unterschiede sind jedoch groß. Je länger der Teil des Stiels, der mit der Zwinge verbunden ist, umso stabiler wird die ganze Angelegenheit. Hier kann man schon im Fachhandel ganz einfach prüfen, ob man der Verbindung trauen kann.

Wenn der Kompost umgesetzt werden kann, sind Dunggabeln ein praktisches Gerät Klassisch wird der Stiel in die Zwinge eingeführt und an mehreren Öffnungen zusätzlich "genagelt". Vertrauenswürdig, möchte man meinen, aber man sollte den Werkstoff Holz, wenn er erst einmal arbeitet, nicht unterschätzen. Alternativ bietet zum Beispiel Fiskars einen Stiel mit Kunststoffüberzug, der also vor Witterungseinflüssen geschützt sein sollte.

Die eigentlichen Gabel sind aus einem Stück geschmiedet, gehärtet und oft noch lackiert. Relativ große Unterschiede gibt es in der Gestaltung des "Gabelblattes". Handelsüblich sind Gabel

mit drei bis fünf Zinken. Neben der Stiellänge und dem Gewicht spielt also auch die Blattgröße der Dunggabel eine wichtige Rolle. Für die Handhabbarkeit ist ausschlaggebend, ob man vollbeladene 20 x 26 cm oder 23 x 31 cm heben muss. Vor dem Kauf sollte man also ruhig prüfen, welche Dunggabel gut in der Hand liegt. Auch unbeladen lassen sich Unterschiede erkennen und ein "Fehlkauf" vermeiden.

Generell gilt:
  • Für das Umlagern von Kompost kann man ruhig auf eine breitere Gabel mit langem Stiel zurückgreifen. Vorausgesetzt, man hat am Kompost auch genügend Arbeitsraum.
  • Möchte man die Dunggabel auch als Gartengerät einsetzen, sollte man eine Variante mit kürzerem Stiel und einem Extragriff wählen. Ein Griff ist vor allem bei Grabearbeiten wesentlich handlicher als ein einfacher Holzstiel.
  • Neben dem Arbeitszweck spielt auch die "Statur" des Gärtners eine Rolle. Nichts ist unnützer, als wenn die Gartengeräte zu voluminös sind.
  • Faktor Kosten: Auch hier gibt es starke Unterschiede. Einsteiger-Forken gibt es bereits für rund 10 Euro. Nach oben sind wie immer keine Grenzen gesetzt. Bessere, stabilere und langlebigere Gerät kosten durchaus 80 Euro und mehr.
Wissenswertes zur Dunggabel in Kürze
  • Die Dunggabel, die man auch unter dem Begriff Mistgabel kennt, wird vor allem im landwirtschaftlichen Bereich eingesetzt. Ihr Stiel besteht in der Regel aus Eschenholz oder Buchenholz, weil diese Holzart am stabilsten für die Arbeit mit der Dunggabel ist.
  • Am Stielende hat die Dunggabel eine Gabel mit leicht gebogenen Zinken, die jeweils ca. 30 cm lang sind. Die Zinken sind aus Stahl gefertigt, damit sie bei der Verwendung stabil genug sind.
  • Die Verwendung von Eichenholz, Buchenholz und Stahl bei der Herstellung der Dunggabel gewährleistet eine lange Haltbarkeit dieses landwirtschaftlichen Gerätes.

  • In der Regel wird die Dunggabel, wie es der Name schon sagt, zum Ausmisten von Ställen genutzt. Dies ist vor allem notwendig, wenn man Ställe von Nutztieren reinigen muss, da die Zinken der Dunggabel tief in das Stroh dringen können.
  • Auch zum Abkratzen des Bodens sind Dunggabeln geeignet. Die breite Anordnung der Zinken ermöglicht dem Benutzer, mit dem Fuß nachzutreten, wenn er die Dunggabel in das Einstreu steckt.
  • Ein weiteres Gebiet, auf dem die Dunggabel zum Einsatz kommt, die das Mistbeet. Dort wird mit Hilfe der Dunggabel Düngmittel auf die Beete gestreut.
  • Nützlich ist die Dunggabel auch in Feuerwehreinsätzen. Dort wird mittels dieses stabilen Gerätes Brandgut auseinandergezogen oder gelockert.