Ein Erdsieb ist niemals überflüssig - Erdsiebe, Rundsiebe

Ein Erdsieb ist niemals überflüssig

Wenn man im Garten oder auf dem Friedhof Erde auffüllen möchte, ist es sinnvoll diese im Vorfeld mithilfe eines Erdsiebs zu sieben. Je nachdem, wo man die Erde herbekommen hat, können in der Erde noch Wurzeln und ganze Pflanzen vorhanden sein.

Um zu verhindern, dass die Wurzeln an anderen Orten Fuß fassen und sich die Pflanzen dann rasant ausbreiten, ist es sinnvoll ein Erdsieb zu leihen oder aber selbst eins zu kaufen und die Erde dann mit dessen Hilfe von den Pflanzen, Wurzeln und anderen enthaltenen Dingen zu

befreien. Gerade, wenn sich hartnäckige Unkrautpflanzen in der Erde verbergen, ist es sehr ärgerlich, wenn sich diese dann durch die Erde im ganzen Garten ausbreiten.

Ein Erdsieb ist jedoch auch dann hilfreich, wenn man selbst einen Komposter betreibt. Im Komposter werden organische Abfallprodukte in Erde umgewandelt. Es ist jedoch nachvollziehbar, dass härtere Pflanzenreste länger brauchen als Blätter und weiche Pflanzenbestandteile. Damit die Erde jedoch davon befreit werden kann, sollte man unbedingt ein Erdsieb verwenden. Auf diese Weise kann man sicher gehen, dass unerwünschte Bestandteile der Erde gar nicht erst ausgebracht werden. Ein weiterer Vorteil ist der, dass auch andere Verunreinigungen auf diese Weise aus der Erde gesiebt werden können.

Wenn man die Erde zum Beispiel von einem Bauplatz bekommen hat, können dort auch Steine oder Abbruchreste enthalten sein. Das sind Dinge, die man nicht auf Flächen ausbringen möchte, die später bearbeitet werden sollen.

Auch in industriellen Erdaufbereitungsanlagen werden Erdsiebe eingesetzt, um die Erde von den Bestandteilen zu befreien, die darin nichts zu suchen haben. Denn auch in dieser Erde können sich
Rückstände von Kunststofffolien und anderen Verpackungen befinden. Wann immer also Erde gekauft wird oder von einem Ort an einen anderen eingebracht werden soll, empfiehlt es sich, die Erde zu sieben, um sie von Verunreinigungen und Pflanzen oder Pflanzenresten zu befreien. Außerdem kann es vorkommen, dass die Erde gesiebt werden muss, um Klumpen zu zerstören. Dabei geht es in der Regel nicht um kleine Klümpchen sondern viel mehr um Klumpen, die man auch mit der Schaufel oder dem Spaten nicht mehr reinigen kann. Ein Erdsieb kann man sich sowohl kaufen als auch ausleihen. Allerdings sollte man sich vor dem Ausleihen darüber informieren, wie die jeweiligen Modalitäten sind. Je nachdem, welche Erdmengen man sieben möchte, empfiehlt es sich außerdem, die Größe des Siebes zu überdenken.

Auch Sand kann über ein Erdsieb gesiebt und damit gereinigt werden. Wenn man Erde oder Sand lagert, ohne sie vorher abzudecken, ist es häufig nur eine Frage der Zeit bis sich auf Sand und Erde Samen von Bäumen und Unkrautpflanzen ablegen. Je nachdem, wie viel Zeit den Pflanzen dann zum Wachsen bleibt, können sie ausgerupft werden. Dennoch empfiehlt es sich, auch die Wurzeln zu entfernen, da viele Pflanzen in der Lage sind, sich einzig über die Wurzeln fortzupflanzen und zu vermehren. Vor allem Quecken sind Pflanzen dieser unangenehmen Sorte. Hat man diese Pflanzen einmal im Garten, ist es oft sehr schwierig, ihrer wieder Herr zu werden. Sie breiten sich schnell aus und nehmen anderen Pflanzen die wichtigen Nährstoffe weg. Wer also Erde gelagert hat oder aber von jemandem erworben und sicher gehen möchte, dass sich

darin keine Pflanzenreste mehr befinden, die sich später unangenehm bemerkbar machen, sollte die Erde in jedem Fall durchsieben. Auch wenn die Erde sehr klumpig ist, ist dies angebracht, da feinere Erde wesentlich besser atmet.