Ratschenschere

Ratschenschere

Insbesondere wenn man im Garten Zweige und Äste schneidet, bedeutet dies in aller Regel eine enorme Kraftanstrengung für Muskeln und Gelenke. Arthritis in den Händen ist dabei eine Erkrankung, die schon so manchen Hobbygärtner dazu gezwungen hat, entweder auf sein Hobby zu verzichten oder aber die Arbeit von fremden Dritten machen zu lassen.

Unter der Zuhilfenahme einer Ratschenschere werden jedoch Muskeln und Gelenke eher geschont. Als Handwerkzeug eines Hobbygärtners ist die Ratschenschere daher heute gar nicht mehr wegzudenken.

Auf Grund der Hebelkraftübersetzung der Ratschenschere hat der Verwender unter Umständen eine

Kraftersparnis von bis zu 30 Prozent. Geeignet ist die Ratschenschere dabei insbesondere zum Schneiden von Zweigen und Ästen mit einer Stärke von bis zu 25 mm. Unter diese Kategorie fallen dabei auch Rosen- und Obststräucher, aber auch andere Gehölze. Eine Ratschenschere schneidet dabei hartes Holz genauso gut wie saftiges oder aber auch bereits trockenes Holz.

Die Ratschenschere ist damit unter den Gartenscheren ein echtes Allroundtalent. Dünnere Äste schneidet sie dabei in einem Schnitt. Eine Ratschenschere ist sehr gut handhabbar. Sie verfügt über ergonomische Griffe und liegt dabei sowohl Rechts- als auch Linkshändern in der Regel gut in der Hand.

Unter den zahlreichen Modellen gibt es auch Modelle,
deren Stahlklinge auswechselbar ist. Eben diese Stahlklinge verfügt auch über eine Teflonbeschichtung. Die Fingerbügel an den Griffen bieten dem Nutzer Schutz beim Schneiden.

Der Mechanismus einer Ratschenschere ist dabei sehr einfach: Durch die Ratschenfunktion, auch Ratschsystem genannt, wird  Stück für Stück die Klinge in das zuschneidende Objekt gedrückt. Bei dauerhaftem Einsatz ist ein Verschleiß der Klinge dabei ganz normal. Ersatzklingen gibt es im Handel zu kaufen und zwar in der Regel in einem so genannten Komplettset mit Klingen, Schrauben und Imbusschlüssel, der zum Lösen der Verschraubung an der Ratschenschere benötigt wird, damit man die alte Klinge herauslösen kann und zum Wiederverschrauben der neuen Klingen. In der Regel aber verfügen die Klingen über eine lange Lebensdauer.

Mit Hilfe einer Ratschenschere ist es auch älteren Menschen oder Menschen mit Muskel- und Gelenkproblemen möglich, ihrem Hobby, der Gartenarbeit, nachzugehen. Sie brauchen damit Tätigkeiten, wie das Nachschneiden von Bäumen und Sträuchern nicht Fremden zu überlassen oder gar ihr Hobby gänzlich aufzugeben. Im Allgemeinen gilt die Ratschenschere nämlich als ein Gartenwerkzeug, mit dem man ausdauernd arbeiten kann, ohne dass nach kurzer Zeit das Handgelenk schmerzt.

Aus dem Alltag eines Profigärtners ist die Ratschenschere ebenfalls heute nicht mehr wegzudenken.

Erhältlich ist die Ratschenschere vorwiegend im Fachhandel, wie zum Beispiel in Bau- oder Gartenmärkten, aber auch - je nach Angebotsumfang - in der Non-Food-Abteilung von Discountern und Supermärkten, die nicht über eine extra Gartenabteilung verfügen.