Reisigbesen - traditionell und gut

Reisigbesen - traditionell und gut

In vielen Ställen schwört man nach wie vor auf diese Art von Besen und auch im Privatbereich ist er häufig anzutreffen. Die Rede ist vom Reisigbesen, der ohne Zweifel mit den Attributen traditionell und gut belegt werden kann.

Seit Jahrhunderten ist er ein treuer Begleiter des Menschen, sorgt überall für Sauberkeit. Der Reisigbesen liegt gut in der Hand, ist gründlich, kostet nicht viel oder kann sogar selber gemacht werden.

Woher kennt man den Reisigbesen?

Den Reisigbesen kennt wirklich jedes Kind. Vielleicht nicht unter seinem richtigen Namen, aber gesehen hat

ihn jeder schon einmal. Das liegt an seiner großen Bekanntheit und Vielfältigkeit.

Mit einem Reisigbesen kehrt man nämlich nicht nur, man fliegt auch mit ihm durch die Lüfte, zumindest wenn man Harry Potter oder Pippi Langstrumpf oder Bibi Blocksberg heißt. Für alle Hexen und Zauberer ist der Reisigbesen als Fortbewegungsmittel unersetzlich. Selbst der Fortschritt konnte dem Reisigbesen in dieser Hinsicht nichts anhaben.

Die Bodenständigen unter uns, die nicht an Hexen und Hokuspokus glauben, verlassen sich lieber auf seine Gründlichkeit und Zuverlässigkeit, die man besonders im Außenbereich zu schätzen weiß.

Der Aufbau eines Reisigbesens und wie man seinen Reisigbesen selber herstellen kann

Der Reisigbesen besteht aus einem herkömmlichen (Besen)Stiel, den man problemlos im Handel erwerben kann. Man kann natürlich ebenfalls einen Stiel von einem alten Besen oder Gartengerät nehmen und daraus einen neuen Reisigbesen fertigen.

Der untere Teil des Reisigbesens heißt Reisigbesen. Darauf sollte man unbedingt beim Kauf achten, denn es ist nicht gesagt, dass man einen ganzen Besen bekommt. Vielfach wird nur das Unterteil des Besens als Reisigbesen verkauft.
Man muss sich dann selbst um einen Stiel und der Befestigung des Besens darauf kümmern. Das stellt aber in der Regel kein Problem dar.

Entscheidet man sich zum Selberbinden, was selbst Ungeübte vor keine nennenswerten Schwierigkeiten stellen dürfte, benötigt man Reisig. Das kann man selber schneiden – Birke eignet sich sehr gut – oder man kauft es. Das Schneiden sollte nur an eigenen Bäumen oder nach Absprache mit einem Förster im Wald erfolgen.

Auf keinen Fall darf man losziehen und an wilden Bäumen umherschneiden. Die beste Zeit zum Reisig schneiden, ist der Winter. Dann befindet sich kein Saft in den Ästen und diese trocknen schneller. Das Reisig für den Reisigbesen muss immer komplett trocken sein. Hat man das Reisig beisammen, braucht man weiterhin verschiedenes Werkzeug.

Hier nun aufzuführen, wie man einen Reisigbesen bindet, wurde den Rahmen sprengen. Es gibt unterschiedliche Arten, wie man zu einem haltbaren Reisigbesen kommt. Die Herstellung von einem Reisigbesen ist nicht leicht.

Im Internet kann man sich zahlreiche Videos und Anleitungen zum Besenbinden anschauen und diese Schritt für Schritt nachmachen, um einen selbstgemachten Reisigbesen schließlich sein Eigen zu nennen.

Wer nicht die Zeit aufwenden möchte oder kann, der kann einen Reisigbesen käuflich erwerben. Die Kosten für einen Reisigbesen beginnen bei ungefähr 4 Euro. Man kann aber auch auf hochwertigere Modelle zurückgreifen, die über 20 Euro kosten.

Das Internet bietet sich für die Suche nach einem Reisigbesen geradezu an. Man kann Preise und Qualität auf einem Blick vergleichen und in Ruhe eine Entscheidung treffen. Im Bau- und Gartencenter um die

Ecke kann man Reisigbesen ebenfalls erwerben.

Ferner sind sie bei Anbietern für Stallzubehör zu bekommen. Im Stall und auf dem Hof kommen Reisigbesen traditionell seit Jahrhunderten zum Einsatz. Das hat sich bis heute nicht geändert. Durch ihre Härte kann man mit den Reisigbesen festhaftenden Schmutz leicht entfernen und Stroh bzw. Heu bleibt am Reisig hängen und lässt sich einfach zusammenfegen.