Parkbank als Ruhepunkt im Garten

Parkbank als Ruhepunkt im Garten 


Ein Plätzchen zum Verschnaufen, die Gelegenheit für einen anregenden Plausch oder ein Ort zum Zurückziehen, das alles kann eine Parkbank im eigenen Garten sein. Ob als Stellplatz der Eingangsbereich oder eine verträumte Ecke im Grünen den Vorzug erhält, unterliegt dem persönlichen Geschmack.

senioren-park-bank_flEine Parkbank im Vorgarten mit freiem Blick zur Straße hin wirkt sich garantiert positiv auf eine gute Nachbarschaft aus. Die Einladung zu einem kurzen Verweilen bietet die beste Gelegenheit zum Pflegen von Kontakten. Zudem stellt eine Parkbank

als Ruhepunkt einen Kontrast zur hektischen Betriebsamkeit der Straße dar.

Einsatzmöglichkeiten

Soll die Bank eher als persönlicher Rückzugsort im Garten genutzt werden, empfiehlt sich ein abgeschiedener Platz zwischen Bäumen, Sträuchern oder Blumen.

Jede Parkbank braucht auf alle Fälle einen ansprechenden Rahmen. Steht sie im Eingangsbereich auf einem befestigten Untergrund, sollte ein attraktiv bestückter Pflanzenkübel als begleitender Blickpunkt nicht fehlen. Romantik pur versprechen Kletterrosen, die neben der Parkbank emporranken, wenn für die Sitzgelegenheit ein Platz innerhalb des Gartenbereichs auserkoren wurde.

Um eine optimale Standfestigkeit zu garantieren, werden Parkbänke, die nicht über eine ausreichende Schwere  verfügen, mit dem Untergrund verankert. 

Materialien für Parkbänke

Für die nötige Stabilität sorgt oftmals ein Gestell in gerader oder geschwungener Ausführung aus Gusseisen oder Metall mit Pulverbeschichtung in der gewünschten Farbe. Typisch sind auch Füße aus Beton bei einer Parkbank.

Das Holz für die Beplankung muss extrem witterungsbeständig sein, deshalb eignet sich Teak, Eiche, Esche oder Douglasie. Mit verhältnismäßig schmalen Latten ausgestattet, wird eine Bank im Freien zum größten Teil vom Regen gereinigt, so dass eine aufwendige Pflege nahezu überflüssig wird. Das betrifft vor allem das Frühjahr, wenn sich durch den verstärkten Pollenflug auf der Sitzfläche Blütenstaub ansammelt. 

Äußerst rustikal erscheinen Parkbänke, die aus halbierten Baumstämmen bestehen. Durch das hohe Eigengewicht muss eine solche Sitzgelegenheit nicht befestigt werden. Wer es lieber romantisch mag, kann sich für eine Parkbank komplett aus Metall mit verspielten Verzierungen und Armlehnen entscheiden. 

Vorteile

Parkbänke im heimischen Garten setzen nicht nur als Dekorationselemente Akzente, sie laden ohne Worte zu einer kurzen Rast zwischendurch ein. Die Momente der Erholung dienen letztendlich der Gesundheit. Weitere Vorzüge im
Einzelnen:
  • Aufgrund der stabilen Ausführung trotzt eine Parkbank jeder Witterung, auch im Winter. Aufwendiges Umräumen im Herbst und im Frühjahr entfällt. Die Langlebigkeit ist ein besonderes Plus.
  • Sind die Holzplanken der Parkbank wetterfest lackiert oder besteht sie komplett aus Metall, bedarf es nach einem Regenguss nur ein kurzes Abtrocknen und schon kann Platz genommen werden. 
  • Parkbänke aus feuerverzinktem Stahl mit Pulverbeschichtung benötigen die geringste Pflege.
  • Im Gegensatz zu Gartenstühlen punktet eine Parkbank als Ruhepunkt im Garten mit extremer Belastbarkeit. Nichts kippelt, nichts verrutscht, eine Parkbank ist aufgrund ihrer Stabilität extrem hart im Nehmen.
gartenbank_flNachteile

Verschiedene Materialien bedürfen unterschiedlicher Pflege. Zudem kommt es auf den Einsatzzweck an, ob sich eine Parkbank als Ruhepunkt im Garten oder eine Sitzgruppe besser eignet. Nachstehend einige Kriterien, die bei genauer Betrachtung eher einen negativen Effekt haben können:
  • Unlackierte Parkbänke aus Holz benötigen außer der gewöhnlichen Reinigung weitere Maßnahmen zur Instandhaltung. Mit speziellen Holzpflegemitteln bzw. Holzölen behält der Naturstoff seine ursprüngliche Schönheit. Harthölzer sind extrem widerstandsfähig und müssen nicht zwingend eingelassen werden, jedoch bildet sich auf der Oberfläche mit der Zeit aufgrund der Niederschläge und vorhandener Schmutzpartikeln aus der Luft ein Schmierfilm. Mit einer starken Bürste und Seifenwasser in Richtung der Maserung geschrubbt, lässt er sich entfernen. 
  • Holzplanken, die nicht lackiert sind, nehmen Feuchtigkeit auf. Das Holz muss somit trocken sein, damit die Kleidung nicht verschmutzt. 
  • Eine Parkbank ist in der Regel mit keinem Tisch bestückt, somit fehlt die Möglichkeit, Gläser, Tassen und Teller abzustellen. 
  • Wer gerne weich sitzt, braucht ein Sitzkissen als Unterlage. 
  • Aufgrund der Schwere lässt sich eine Parkbank nur mit Mühe an einen anderen Platz stellen. 
Preise für eine Parkbank

Je nach Ausführung variieren die Kosten zwischen 100 Euro und über 1.000 Euro. Zu dem niedrigen Preis ist eine 3-Sitzer-Bank mit pulverbeschichtetem Gusseisengestell und einer Fichtenbeplankung erhältlich. Für höherwertige Ausführungen in Hartholz liegen die Preise bei etwa 500 bis 1000 Euro. Eine Parkbank mit Betonfüßen kostet etwa 400 Euro. Bei Anlieferung kommen noch die Versandkosten dazu, die aufgrund des Gewichtes höher ausfallen können. 

Parkbank – Händler

Selbstabholer erhalten ihre Parkbank im Garten- oder Baumarkt wie
  • Baywa
  • OBI
  • Toom
  • Globus oder
  • Hagebaumarkt bzw.
  • im Fachhandel.
Auf Bestellung liefern
  • www.kompan.de
  • www.edingershops.de
  • www.poetschke-ambiente.de
  • www.neckermann.de
  • und zahlreiche weitere Internet-Shops. 

Fazit

Als feststehendes Element bietet eine stabile Parkbank eine wunderbare Möglichkeit für Verschnaufpausen mit oder ohne Gesprächspartner. Allerdings gebührt jeder Parkbank ein passender Stellplatz vor dem Haus oder im Hof- bzw. Gartenbereich. 

Tipp zur Standortwahl einer Parkbank

  1. Wege, die im Nichts bzw. am Gartenzaun enden, beeinflussen die Harmonie eines Gartens eher negativ.
  2. Wesentlich abgerundeter wirkt dagegen eine Gartenarchitektur, deren Wege zu einem Ziel hinführen, zum Beispiel zu einer Parkbank als Ruhepunkt im Garten.

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