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Mit einer Funkwetterstation kann man seine eigene Wetterprognose erstellen. Die eigene Wetterstation liefert genaue Wetterdaten für den eigenen Standort. Mit 75 %iger Sicherheit weiß man, ob es in 12 bis 24 Stunden schönes, veränderliches oder schlechtes Wetter geben wird. Dies gilt im Umkreis von 50 Kilometern. Für Hobbymeteorologen werden gleichzeitig Uhrzeit, Datum, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit, Windstärke, Regenmenge, Raumklima, Luftdrucktendenz angezeigt. Kostenintensivere Geräte zeigen noch Mondphasen, Sonnenauf- und Sonnenuntergangszeiten, Luftdrucktendenzen, Windgeschwindigkeit und die Windchill-Temperatur(auf der Haut empfundene Temperatur) an.
Funkwetterstation - der Aufbau Eine Funkwetterstation besteht aus mindestens zwei Teilen, der Basisstation und einem oder mehreren Außensensoren.
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Die Temperatursensoren bringt man im Freien an – bis zu 25 Meter von der Basisstation. So kann die Temperatur exakt gemessen werden, nicht an der wärmeren Fensterscheibe oder Außenwand. Man kann die Sensoren auch im Wintergarten, im Gewächshaus oder im Weinkeller anbringen und so von einer zentralen Stelle aus alle Temperaturen überwachen. In den Sensoren befindet sich ein Thermometer, ein Hygrometer, ein Regenmesser, ein Windmesser, eine Funkuhr und je nach Gerät ein Mondphasenmesser. An aufwändigere Geräte kann man sogar eine Webcam anschließen, um Bewölkung und Strahlungsbilanz aufzeichnen zu können. Viele Geräte sind erweiterbar auf bis zu neun externe Funk-Temperatur- und Feuchte-Sensoren. Die meisten Außensensoren sind batteriebetrieben, es gibt aber auch solarbetriebene Geräte.
Die Basisstation empfängt die Daten per Funk und wertet sie aus. Sie werden über ein übersichtliches LC Display angezeigt und können auch gespeichert werden. So kann man sie bei Bedarf erneut abrufen. Die Symbole sind meist einheitlich und auch für Laien leicht verständlich. Es gibt Geräte, die bieten einige Extras, wie zum Beispiel eine Ansagefunktion(nur mit Netzadapter). Durch Drücken einer Taste oder zu einer vorher eingestellten Zeit, werden Uhrzeit, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wettervorhersage angesagt. Über ein Textrollband kann man sich aktuelle Meldungen zu Hitze, UV, Wetterwarnung und Wettervorhersage anzeigen lassen.
Funkwetterstation - die Vorteile Ein Vorteil der eigenen Funkwetterstation ist, dass sie das Wetter am richtigen Ort anzeigt, genauer als bei den weitläufigen Wetterprognosen. Des Weiteren kann man alles innen ablesen und muss sich nicht den „Naturgewalten“ aussetzen. Übertragungsfehler kommen so gut wie nie vor. Die Messungen sind sehr genau. Die Daten lassen sich speichern und jederzeit abrufen. Die Geräte sind leicht zu montieren und verfügen nicht über störende Kabel.
Natürlich gibt es auch Nachteile. Der Funkempfang kann durch örtliche Gegebenheiten eingeschränkt sein. Eine starke Einschränkung kann durch Mauerwerk, Stahlbeton, Metallfenster und Nebel auftreten. Überlagernde Funkwellen können den Empfang beeinflussen. Das Signal kann verloren gehen, wenn Zeitscheiben von Sender und Empfänger auseinander laufen. Ein kleiner Nachteil ist, dass die meisten Geräte mit Batterien betrieben werden, die regelmäßig getauscht werden müssen. Bei Außensensoren bewähren sich da solarbetrieben Geräte.
Die Wartung ist relativ einfach. Man muss dafür sorgen, dass die Sensoren nicht verschmutzen. Ganz einfache Wetterstationen bekommt man schon ab 10 Euro. Es gibt aber auch Profigeräte für Hundert Euro und mehr. Vor dem Kauf sollte man sich deshalb genauestens informieren.
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