Rosenbogen aus Holz


Rosenbogen aus Holz 

Für Romantiker und Liebhaber der Königin der Blumen sind Rosenbögen unverzichtbar. Wird als Material Holz ausgewählt, passt sich dieser Naturstoff überaus vorteilhaft einer naturnahen Umgebung an. In einem Bauerngärten erfüllt ein Rosenbogen aus Holz das Bedürfnis nach nostalgischen Details. Ein mit Kletterrosen bestückter Rahmen als Eingangselement begrüßt jeden Gast aufs Herzlichste und lädt zum Hindurchgehen ein. 

rosenbogen_flMit Rosenbögen aus Holz und entsprechender Bepflanzung lässt sich ein Garten prima in verschiedene Bereiche einteilen. Der Rosenbogen dient als exzellenter Durchgang von einem Areal ins nächste.

Mehrere hintereinander stehende Bögen bilden einen Rosengang und lassen das Märchen von Dornröschen Wirklichkeit werden.

Rosenbogen aus Holz im Detail

Die ca.-Maße für einen Rosenbogen betragen 120 cm in der Breite, 240 cm in der Höhe und etwa 50 cm in der Tiefe. Da ein Rosenbogen stets der Witterung ausgesetzt ist, sollte es sich um unempfindliches Hartholz wie zum Beispiel Lärche, Douglasie oder Teak handeln. Wird Nadelholz verwendet, verhilft eine Druckimprägnierung, bei der Holzschutzmittel tief in die Poren eingebracht werden, zu einer längeren Haltbarkeit. Das Spalier zum Hindurchgehen ist in gebogener Ausführung erhältlich, oftmals ist jedoch in der Holzvariante ein gerader oberer Abschluss mit seitlichen Kanten üblich. Sprossen wie bei einer Leiter geben den Pflanzentrieben Halt. Die Latten können auch diagonal verlaufen. Der verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten sind praktisch keinerlei Grenzen gesetzt. 

Ein Rosenbogen aus Holz kann natürlich auch farblich gestaltet sein. Ein weißer Anstrich mit einem UV-beständigen Lack wirkt besonders edel. Für ein Haus mit Garten im Friesenstil eignet sich ein entsprechendes Blau. Wichtig ist noch die sichere Verankerung im Erdreich, damit ein Rosenbogen bei heftigem Sturm nicht umfällt, zum Beispiel per Einschlag-Anker oder mittels Pfostenträger. 

Bepflanzung für einen Rosenbogen aus Holz 

Weichtriebige und auslaufende Kletterrosen lassen sich leichter um einen Rosenbogen binden. Außerdem sollten die Pflanzen nicht verkahlen, sondern durchweg mit üppiger Blütenpracht bestückt sein. Spezielle Sorten sind für den Einsatz an Rosenbögen geeignet, wie zum Beispiel Ramblerrosen, die in England sehr beliebt sind. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts brachten Züchtungen mit chinesischen Rosen diese Blühwunder hervor. Sie wachsen überaus schnell und erklimmen mit ihren biegsamen Trieben jede Rankhilfe fast von ganz alleine. 

Natürlich muss
ein Rosenbogen aus Holz nicht zwingend mit Rosen bepflanzt sein. Alle Clematisarten schlingen sich gleichfalls an der gebotenen Stütze empor und erschaffen somit ein optisches Highlight für jeden Garten. Trompetenblumen, Geißblatt, Pfeifenblatt oder Efeu eignen sich auch.

Vorteile

Ein Rosenbogen bietet nicht nur dem Auge einen optischen Genuss, sondern auch dem Geruchssinn, wenn die rankenden Rosen ihren betörenden Duft ausströmen. Weitere Vorzüge eines Rosenbogens aus Holz sind:
  • Der Naturstoff Holz ist mit seiner zeitlosen Eleganz für jede Art von Garten geeignet.
  • Ein Rosenbogen aus Holz ist wesentlich günstiger in der Anschaffung als ein Element aus Gusseisen oder Edelstahl.
  • Für Heimwerker lassen sich Rosenbögen aus Holz relativ einfach selbst herstellen. So sind auch höhere und breitere Ausführungen möglich. 
rosenbogen2_flNachteile

Gegenüber einem Rankgerüst aus Metall hat die Ausführung in Holz auch nachteilige Attribute zu verzeichnen:
  • Ein Rosenbogen aus Holz ist oftmals nicht so stabil wie ein Element aus Metall.
  • Im Laufe der

    Jahre setzt die Witterung dem Naturstoff Holz zu. Ein Rosenbogen aus Metall ist im Vergleich zu Holz langlebiger. 
  • Holz, das sich im Freien befindet, muss normalerweise von Zeit zu Zeit gegen Witterungseinflüsse eingelassen werden. Bei einem berankten Rosenbogen ist diese Maßnahme nur schwierig oder gar nicht durchführbar. Das gleiche gilt für lackierte Rosenbögen, bei denen die Farbe abblättert. 
Rosenbogen aus Holz – Preise

Ein Bausatz für einen Rosenbogen aus kesseldruckimprägniertem Nadelholz in den Abmaßen 160 x 72 x 210 cm wird bereits ab 33 Euro angeboten. Mit integriertem Tor aus Holz und einem Durchgang von 2 m Breite kommt ein Rosenbogen auf etwa 150 Euro. Ausführungen in Douglasie oder Lärche sind teurer. Bei einem einfachen Rosenbogen aus Douglasie muss man mit mindestens 160 Euro rechnen und ein Rosenbogen aus Lärche kostet etwa 350 Euro. 

Händler

Die Möglichkeiten zum Erwerb eines Rosenbogens aus Holz sind überaus mannigfaltig.
Auf jeden Fall bieten Garten- und Baumärkte zahlreiche Modelle an.
Auch Fachbetriebe in Sachen Garten- und Landschaftsbau verfügen über entsprechende Produkte.
Für das bequeme Ordern zur Lieferung direkt ins Haus stehen etliche Internet-Shops zur Verfügung, wie zum Beispiel:
  • www.hagebau.de
  • www. edlingershops.de
  • www.otto.de
  • www.amazon.de
  • www.schwab.de
  • und ebay.
  • Ramblerrosen hat www.baldur-garten.de im Angebot. 
Resümee

Rosenbögen, umrankt mit farbenprächtigen Blüten, stellen für jeden Garten exquisite Hingucker dar, egal ob als einladende Pforte, als Elemente zum Abgrenzen von verschiedenen Bereichen oder mit mehreren Bögen als bezaubernde Rosenarkade. Die Anschaffungskosten halten sich in Grenzen.

Tipp für den sicheren Stand eines Rosenbogens

  1. Für einen betonierten Untergrund der Pfosten eignen sich PVC-Rohre mit mindestens 200 mm Durchmesser.
  2. Sie werden in 50 cm Länge ins Erdreich gebracht, mit erdfeuchtem Beton gefüllt, verdichtet und oben mit einer Mauerkelle glatt gestrichen.
  3. Je nach Art werden die Pfostenträger integriert oder auf dem getrockneten Beton fest verankert.

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