Gartentruhen und Gartenboxen zur Aufbewahrung nutzen

Gartentruhen und Gartenboxen zur Aufbewahrung nutzen 

Gartenmöbel sind meist nur mit weichen Polstern und Auflagen wirklich bequem. Ihr großer Nachteil: Polster dürfen nicht nass werden, weder vom Regen noch vom Tau am Morgen. Jede Art von Feuchtigkeit bekommt ihnen gar nicht gut. Das Inlet verklumpt sonst oder fängt an zu schimmeln. Zudem bekommt der Überzug Flecken. Wo also hin mit den Polstern, wenn man sie nicht vor jedem Regen und jeden Abend ins Haus tragen möchte? Gartentruhen und Gartenboxen sind die Lösung des Problems. 

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Gartenboxen
werden vorwiegend in Holzausführung angeboten. Wegen der höheren Witterungsbeständigkeit finden vor allem Harthölzer wie Teak, andere tropische Hölzer oder Akazie Verwendung.

Da der Deckel einer Holzbox nicht gerade leicht ist, sollte mit Federn oder Scharnieren sichergestellt sein, dass der Deckel nicht zuschlagen kann. Die Finger werden sich dafür bedanken. Zudem ist es einfacher, wenn der Deckel beim Ein- oder Ausräumen nicht mit einer Hand aufgehalten werden muss. Manche Gartenboxen sind in verschiedene Zonen eingeteilt, damit der Inhalt nicht komplett durcheinandergerät.

Kunststoff trotzt jedem Regenguss, so dass sich dieses Material bevorzugt für Gartentruhen und Gartenboxen zur Aufbewahrung verschiedener Dinge eignet. Kunststoff präsentiert sich dabei zum Teil sehr farbenfroh. So kann sich die Box farblich an vorhandenen Polsterauflagen und Sonnenschirmen orientieren. Rattan erfreut sich im Garten großer Beliebtheit, weshalb Gartentruhen aus Kunststoff auch oftmals diesem Material nachempfunden sind. Weitaus seltener sieht man Gartenboxen aus Aluminium, und wenn, dann sind sie meist größer oder mit Rollladenverschluss ausgestattet, so dass sie von der Seite her bestückt werden können und sogar einem Rasenmäher Unterschlupf gewähren.

Verwendungszweck


Außer Möbelauflagen kann eine Gartentruhe natürlich noch diverse andere Dinge in sich aufnehmen. So lassen sich prima Spielsachen darin verstauen, aber auch kleinere Gartengeräte wie Handschaufel, Handhacke und Gartenschere. Wer möchte, kann seine kompletten Gärtnerutensilien, wie Erde und Sämereien darin unterbringen. Tischdecken, Bestecke, Servietten und was noch
alles für das Essen im Freien gebraucht wird, finden ebenfalls in einer Gartentruhe Platz. Mit einer ca.-Größe von 120x60x60 cm passt in eine Gartenbox ziemlich viel hinein. Ein angebrachtes Schloss verhindert, dass sich Unbefugte am Inhalt bedienen.

Vorteile

Sicherlich besitzt jeder im Garten- und Terrassenbereich diverse Gegenstände, die zwar ständig gebraucht werden aber auch nicht offen herum liegen sollen. In einer Gartentruhe kann alles rasch verschwinden. Weitere Vorteile im Überblick, vor allem die verschiedenen Materialien betreffend:
  • Gartentruhen und Gartenboxen aus Holz passen sich optimal der natürlichen Umgebung im Garten an. 
  • Holz garantiert als Naturstoff immer noch einen minimalen Luftaustausch, so dass feucht gewordene Auflagen in einer Holzgartenbox nicht sofort das Schimmeln anfangen. Viel besser ist es jedoch, wenn nasse Auflagen an der Luft getrocknet werden. 
  • Kunststoff hat als Ausgangsmaterial für eine Gartenbox den Vorteil, dass es absolut wasserundurchlässig ist. 
  • Gartentruhen aus Holz sind so solide gebaut, dass sie als zusätzliche Sitzgelegenheit dienen.
Nachteile 

Was das Material betrifft, sollte man sich vor dem Kauf Gedanken darüber machen, für welchen genauen Einsatzzweck die Gartenbox dienen soll und ob sie überdacht stehen wird oder total im Freien. Nachstehendes gibt es zu beachten:
  • Gartentruhen aus Holz nehmen vom Erdboden Feuchtigkeit auf und bekommen Spritzwasser ab. Als Unterlage empfehlen sich deshalb Steinplatten. 
  • Kunststoff schließt luftdicht ab, deshalb dürfen in Gartenboxen aus diesem Material auf keinen Fall feuchte Gegenstände deponiert werden, die Schimmelgefahr wäre zu groß.
  • Gartentruhen sind, vor allem wenn Sie aus Holz bestehen, sehr schwer. Manche Hersteller haben das erkannt und bieten deshalb auch Truhen mit Rollen an. 
  • Wie alle Gartenmöbel aus Holz brauchen auch Gartenboxen von Zeit zu Zeit eine Pflege mit Holzöl, damit sie ihr Aussehen bewahren. 
Gartentruhen und Gartenboxen – Preise 

Einfache Gartenboxen aus Kunststoff können bereits zu etwa 50,-- erworben werden. Für eine schönere Optik muss man jedoch mit mindestens 100,-- rechnen. In Teakholzausführung liegen die Preise höher und zwar um die 150,-- Euro und weit darüber hinaus. 

Gartentruhen und Gartenboxen – Händler 

  • Es lohnt durchaus, sich zunächst einen Überblick über eine günstige Einkaufsgelegenheit zu verschaffen, denn Gartenboxen werden von Baumärkten, Gartencentern und vielen anderen Verkaufsstätten angeboten. Vielleicht ist ja ein Schnäppchen zu ergattern.
  • Für die bequeme Einkaufsmöglichkeit per Bestellung stehen unzählige Internet-Shops und Versandhäuser zur Verfügung, unter anderem auch Neckermann, OBI, Praktiker oder Westfalia.
Übrigens:

Gartentruhen eignen sich auch prima zum Einsatz jenseits des Gartens

  1. für eine staubfreie Aufbewahrung von Kleidung oder Geschirr im Keller oder Speicher
  2. im Flur für Schuhe, Stiefel oder Inliner mit gleichzeitiger Sitzgelegenheit zum Anziehen
  3. im Kinderzimmer zur Unterbringung von jeder Menge Spielzeug.

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