Fischräucherofen - Fische räuchern

Fischräucherofen - Fische räuchern

Geräucherter Fisch ist absolut lecker und, was wichtig ist, haltbarer, als normaler Fisch. Zwar kann man Räucherfisch auch kaufen, aber es ist sicher interessant, es auch mal selbst zu versuchen.

grillen-fisch_flGerade Hobbyangler nutzen diese Zubereitungsart gern und häufig. Es gibt Fischräucheröfen fertig im Handel zu kaufen, man kann sich seinen aber auch selbst bauen. Wer viel Fisch zu räuchern hat, kann auch einen Räucherschrank nutzen. Sie sind einfach größer, es passt mehr Fisch hinein. Praktisch sind auch Räuchertonnen.

Materialien und Zubehör

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Fischräucheröfen gibt es aus Edelstahl, Stahl, verzinktem Stahlblech und anderen Materialien. Sie sind in verschiedenen Größen zu haben, vom Tischräucherofen, bis zum Räucherschrank. Unterschiedlich ist auch, wie die Öfen betrieben werden. Es gibt welche, die werden mit Gas, andere mit Strom und dann noch solche, die mit Holz betrieben werden. Man kann kalt und heiß räuchern. Für den Geschmack wichtig ist Buchenholzräuchermehl.
                
Wie funktioniert ein Fischräucherofen?
  • Hobbyanglern genügt meist ein kleinerer Räucherofen für bis zu 6 Fische.  Sie haben einen 1,5 KW und 230 Volt Anschluss. Oft sind diese Öfen auch holzbetrieben.
  • Die Fische werden meist an Haken befestigt und im Inneren des Ofens aufgehängt. Sie müssen vorher ordentlich ausgenommen werden. Außerdem ist es gut, sie für 10 bis 12 Stunden in eine Salzlake zu legen. Die Fische müssen komplett in der Flüssigkeit liegen! So verteilt sich die Salzlösung gleichmäßig.
  • Danach muss der Fisch gründlich abgespült und abgetrocknet werden! Man lässt ihn abtropfen, bis sich eine pergamentartige Haut
    gebildet hat. Dann kommt er in den Ofen.
  • Innen im Ofen ist unterhalb des Abgasrohres eine Kondenstropfschale befestigt. Im unteren Bereich des Ofens befindet sich ein Auffangblech, für das abtropfende Fett. Darunter wiederum sitzt ein verstellbares Luftleitblech unter dem die Holzspäne platziert werden, die den Rauch entwickeln. Dort befindet sich auch die Frischluftzufuhr. 
  • Der Ofen wird auf entsprechende Temperatur gebracht, meist zwischen 50 und 80 ˚C, je nach Fischsorte. Die Holzspäne verbreiten ihren duftenden Rauch.
  • Das Räuchern dauert je nach Sorte und Menge im Ofen etwa 20 Minuten. Man kann auch mehrmals räuchern.
  • Größere Flammen bei Holzbefeuerung sollten gleich abgelöscht werden!
Hersteller und Händler

Man kann Fischräucheröfen im Anglershop kaufen. Oft sind sie auch im Baumarkt erhältlich. Die meiste Auswahl hat man allerdings im Internet. Hier hat man den Vorteil, alles genau vergleichen zu können. Bekannte Hersteller sind:
  • Smoki  
  • Räuchertechnik
  • Cormoran
  • Landmann
  • Behr
  • Peetz 
Preise

Einfache Räucheröfen aus Stahl sind schon ab 30 bis 40 Euro zu haben, Räuchertonnen schon ab 30 Euro. Edelstahlräucheröfen kosten ab dem doppelten Preis, können aber je nach Ausstattung und Größe auch deutlich über 100 Euro liegen.

Fazit

Geräucherter Fisch schmeckt gut und ist dreimal so lange haltbar, wie frischer Fisch. Die geräucherten Spezialitäten bringen Abwechslung auf den Speiseplan. Es gibt die verschiedensten Fischräucheröfen. Sie sind praktisch und benötigen keinen Schnickschnack. Eine Sichttür z.B. kann man sich sparen, denn der dichte Raum sorgt dafür, dass man nichts sieht und die Scheibe verschmutzt beim Räuchern so schnell. Sie lässt sich nur schwer reinigen.

Tipps der Redaktion

  1. Der Fisch darf nicht zu heiß geräuchert werden!
  2. Wird mehrmals geräuchert, ist es wichtig, einen Tag zwischen den Räuchergängen zu

    warten.
  3. Der Fisch ist fertig, wenn sich die Rückenflosse problemlos und ohne Rückstände aus dem Körper herausziehen lässt.
  4. Räucheröfen mit verzinkten Teilen sollte man nicht nutzen. Sie sind als gesundheitsgefährdend eingestuft. Manchmal können giftige Dämpfe aus den Verzinkungen austreten. Öfen aus China, Polen und Tschechien können davon betroffen sein.

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