Außensauna: Saunieren inmitten der Natur

Außensauna: Saunieren inmitten der Natur

Saunieren ist besonders im Winter, wenn es draußen richtig kalt ist, sehr angenehm. Es hat einen positiven Einfluss auf die Gesundheit und schützt vor Erkältungskrankheiten.

sauna3 flKurze Wege, um in diesen Genuss zu kommen, haben diejenigen, die sich eine kleine Außensauna mitten im eigenen Garten aufstellen.

Vorteile der Außensauna

Eine Sauna in einem Wellnesscenter zu besuchen, ist meist recht teuer. Für regelmäßige Saunagänger ist daher zu überlegen, ob die Anschaffung einer eigenen kleinen Sauna inmitten des eigenen Gartens

nicht sinnvoller ist. Daneben bietet eine eigene Außensauna aber noch weitere Vorteile.
  • Durch eine eigene Sauna im Garten erspart man sich die Fahrt zu einer öffentlichen Sauna. Besonders im Winter, wenn die Straßen vereist oder verschneit sind, ist dies von Vorteil.
  • Inmitten des eigenen Gartens ist die Privatsphäre optimal geschützt. Dort können auch Menschen, die sich ungern unbekleidet vor anderen Menschen zeigen, ein Saunabad ganz entspannt genießen.
  • Die private Sauna kann ganz nach den eigenen Vorstellungen gestaltet werden und steht im eigenen Garten inmitten der Natur, sodass neben dem gesundheitlichen Nutzen noch ein Wohlfühleffekt hinzukommt.
  • Die Temperatur kann individuell eingestellt werden und auch die Häufigkeit und Intensität des Aufgusses sowie die Aufgussmittel können frei gewählt werden.
  • Die Liegen werden nicht von Fremden benutzt, was sie sehr hygienisch macht.
  • Bei den Öfen kann zwischen einem Elektroofen und der Befeuerung mit Holz gewählt werden. Die nötige Heizleistung pro Kubikmeter Saunaraum beträgt 1 Kilowatt.
Nachteile der Gartensauna

Eine eigene Sauna inmitten der Natur ist mit hohen Kosten verbunden, für diese Summe kann eine öffentliche Sauna viele Male besucht werden. Dort muss sich außerdem kein Gast um die Wartung, Reinigung und Reparatur der Sauna kümmern.
  • Die Sauna nur für ein
    einziges Saunabad weniger Personen aufzuheizen, verbraucht viel Energie und ist daher wirtschaftlich nicht sinnvoll.
  • Die Aufstellung eines Tauchbeckens ist im Garten meist etwas schwierig. Außerdem werden hierfür schon bei einer kleinen Version 300 bis 400 Liter Wasser benötigt.
  • Saunasteine für den Ofen müssen etwa alle zwei Jahre ersetzt werden, weil ihr Volumen mit der Zeit abnimmt.
  • Um im Winter nicht nach draußen gehen zu müssen, kann eine Saunakabine genauso gut im Haus eingebaut werden.
Preise

Eine Außensauna für den Privatgebrauch gibt es zu Preisen ab etwa 3000 Euro. Eine Eindeckung fehlt bei den meisten Außensaunas, die Dachziegel müssen daher separat bestellt werden. Weitere Kosten entstehen durch das Zubehör wie Kübel, Aufgusskelle, Saunasteine, Thermometer und Sanduhr. Als laufende Ausgaben müssen noch die Energiekosten, Wasserkosten, Aufguss- und Reinigungsmittel hinzugerechnet werden.

Hersteller und Händler
  • Butenas Holzbauten verkauft Standardsaunen, stellt aber auch Maßanfertigungen her. Dort kann auch das nötige Zubehör für die Sauna bestellt werden.
  • Holzon produziert neben den Saunen, die das Aussehen eines Gartenhauses haben, auch Saunen, die wie ein Fass aussehen und die in jeder beliebigen Wunschgröße bis maximal 9 x 3 Meter bestellt werden können.
  • Außensaunen der Hersteller Weka und Karibu finden sich im Wellness Shop Edinger. Diese Modelle sind hauptsächlich für Heimwerker gedacht, die ihre Sauna selbst aufbauen möchten. Bei Bedarf kann aber auch ein Montageservice in Anspruch genommen werden.
sauna-zubehoer flFazit

Eine Außensauna inmitten der Natur im eigenen Garten ist eine verlockende Angelegenheit. Besonders in der kalten Jahreszeit kann dort der Kreislauf wieder richtig in Schwung gebracht werden, ohne dabei das Grundstück verlassen und lange Anfahrtswege in Kauf nehmen zu müssen. Für Personen, die nur hin und wieder mal in die Sauna gehen, ist allerdings zu überlegen, ob sich diese Investition wirklich lohnt.

Tipps der Redaktion

Vielleicht möchten Sie in Ihrer neuen Außensauna einmal eine der folgenden Aufgussarten ausprobieren:

  1. Für einen Honig-Aufguss reiben Sie Ihren gesamten Körper, nachdem er sich erwärmt hat, mit Honig ein. Der Honig reinigt und pflegt die Haut und duftet außerdem gut. Sie können gewöhnlichen Honig oder spezielle Honigpasten benutzen, die Sie im Fachhandel bekommen.
  2. Beim Salzaufguss reiben Sie die erwärmte Haut komplett mit Salz ein. Das Salz wirkt wie ein Peeling und fördert außerdem die Schweißbildung. Hierfür reicht gewöhnliches Kochsalz.


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