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Deckenventilator, Deckenventilatoren

Deckenventilatoren waren bis vor wenigen Jahren bei uns recht selten anzutreffen. Man kannte sie aus Filmen wie Jenseits von Afrika und aus öffentlichen Einrichtungen wie Museen. In den letzten Jahren hat der Bedarf an den Geräten aber deutlich zugenommen. ...



Ihr Aussehen ist recht modern geworden, waren sie doch ursprünglich recht altmodisch. Zusätzlich wurden an den Ventilatoren Lampen angebracht, so dass man nur noch ein Gerät für die Zimmerdecke benötigt. Besonders in Schlafzimmern sind sie sehr beliebt.

Deckenventilatoren sind nicht nur im Sommer einsetzbar um die Luft angenehm abzukühlen, sie sind auch im Winter von Nutzen, vor allem bei hohen Räumen. Je höher ein Raum ist, um so größer ist der Temperaturunterschied zwischen Boden und Decke. Je nach Raumhöhe kann er um die 10 Grad betragen. Der Deckenventilator verteilt die Luft und sorgt für ein angenehmes Raumklima.

Um sowohl im Sommer, als auch im Winter wirken zu können, benötigt der Ventilator einen Vor- und Rückwärtslauf, meist als Rechts-/Linkslauf bezeichnet. Im Sommer wird vorwärts gelaufen. Die Strömung geht nach unten und hat eine starke Wirkung. Der direkt nach unten gerichtete Luftstrom, der beim Vorwärtslauf erzeugt wird, sorgt für eine Verdunstungskühlung. Die Verdunstung von Feuchtigkeit auf der Haut entzieht dem ...



Körper Wärme. Je nachdem, in welcher Stufe der Ventilator eingestellt ist, wird es richtig kühl im Raum.

Im Winter läuft das Gerät rückwärts. Die warme Luft steht unter der Decke und ist dort nutzlos. Der Ventilator drückt, wenn er ganz langsam läuft, die Luft gegen die Decke. Dadurch entsteht ein Druck. Die warme Luft entweicht an den Wänden entlang nach unten und verteilt sich dort. So kann die Heizleistung bis zu 30 Prozent reduziert werden.

Deckenventilatoren gibt es mit einer verschiedenen Anzahl an Flügeln, meist zwei bis fünf. Diese Anzahl bestimmt die Luftleistung mit. Wichtig ist aber auch das Profil eines Flügels. Ein in sich gedrehter Flügel fördert mehr Luft als ein glatter Flügel. Fünf Flügel sind ziemlich ideal. Sie garantieren auch mehr Laufruhe.

Wichtig zur Bestimmung der Leistung eines Deckenventilators sind die Gesamtfläche aller Flügel, der Anstellwinkel der Flügel zur horizontalen Achse und die Drehzahl des Motors unter Last.  Alle Faktoren müssen aufeinander abgestimmt sein, damit ein ordentliches Ergebnis erzielt werden kann.

Die Preise richten sich nach der Größe des Ventilators, seiner Motorleistung, dem verwendeten Material und ob z.B. Lampen angebaut sind. Sie beginnen bei etwa 50 Euro, können aber auch deutlich höher liegen. Ein Deckenventilator für 500 bis 600 Euro ist keine Seltenheit. Es gibt auch noch teurere Modelle.



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