| Italienische Stilmöbel - aus Italien |
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Italienische StilmöbelStilmöbel stehen für Einrichtungsgegenstände aller Epochen zwischen 1780 bis 1920.Italien gehört zu den europäischen Ländern mit traditionell höchster Wohnkultur. Italienische Stilmöbel sind sehr formschön und überzeugen durch hochwertige Materialien und Verarbeitung. Sie passen in eine kleine Stadtwohnung, aber ebenso gut in eine schöne Villa auf dem Lande. Stilmöbel werden originalen Möbeln vergangener Epochen möglichst getreu nachgebildet. In Art und Verwendung werden sie heutigen Möbeln etwas angepasst. Besonderer Wert wird auf eine gute Holzqualität und fachmännische Verarbeitung gelegt. Die Stilmöbel werden meist aus Nussbaumholz gefertigt und sind Nachbauten toskanischer Möbel aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Das ...
verwendete Altholz sorgt für eine warme Ausstrahlung. Details sind blattvergoldete Reliefs, handgemalte Füllungen und andere raffinierte Verschönerungen.Von Italien aus ging die Epoche des Barock aus. Riesige Schlösser wurden gebaut und die mussten mit passenden Möbeln bestückt werden. Möbel erhielten repräsentative Bedeutung. Möbeltypen, wie Empfangszimmer, Konsolentische, Kommoden, Armlehnsessel und Schreibschränke spiegelten neue gesellschaftliche Umgangsformen wieder. Die bis dahin vorherrschende Truhe wurde durch Schrank und Kommode ersetzt. Bevorzugt wurde Ebenholz eingesetzt, aber auch Nussbaum und Palisander kamen zum Einsatz. Lackmalereien, Applikationen, Schnitzereien, Elfenbein, Perlmut und Schildplatt dienten der Beschmückung der Möbel. Etwas besonderes waren auch Elemente mit gezinkten Schubladen und sichtbaren Holznähten an den Türfronten. Stühle und Sessel nahmen andere Formen an. Die Beine enthielten gedrechselte Baluster, gewundene Säulen oder schwere Volute. Die Füße wurden durch Stege untereinander verbunden, in dessen Kreuzpunkt sich ein geschnitztes Emblem befand. Bei den Bezugsstoffen herrschten prunkvolle Modelle vor, Samt, Seide, Gobelin oder Leder wurden eingesetzt. Danach, in der Zeit des Rokoko, prägten neue Formen die Möbel. Alle Geraden waren abgeschweift, alle Ecken abgerundet. Ornamente wurden asymmetrisch angeordnet und klare Farben durch helle Mischtöne ersetzt. Kleine Möbel kamen in Mode, beispielsweise Tischchen mit vielen Schubladen und versenkbaren Fächern. Zierliche Verspieltheit war gefragt, nicht mehr die wuchtigen Möbel der vorangegangenen Zeitalter. Die Bequemlichkeit eines Möbelstücks rückte in den Vordergrund. Italienische Schreiner fertigen heute ihre Möbel gern aus Wurzelholz. Aufwendigen Schnitzereien und Fileteinlagearbeiten stechen hervor. Italienische Stilmöbel findet man bei einem Fachhändler, in speziellen Werkstätten oder im Internet. Dort kann man sich gut eine Übersicht über die Angebote verschaffen und Preise vergleichen. Wenn man sich mit italienischen Möbeln einrichten möchte, sollte man auch die Accessoires passend dazu verwenden, also Brücken, Lampen, Tapeten usw. Italienische Stilmöbel sind nicht billig, aber das sind handgefertigte Massivmöbel nie. Sie verbreiten aber ein wunderbares Flair in jedem Haus oder jeder Wohnung und man hat viele Jahre, vielleicht auch ein Leben lang Freude an ihnen. |
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