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Löwenkopf als Türklopfer Im Mittelalter und in der Renaissance waren Türklopfer in Form eines Löwenkopfes der Ausdruck für Reichtum, der gehobenen Bevölkerung. Besonders beliebt sind die Löwenklopfer als Türklopfer bis heute in Dublin. Hier gibt es sehr viele schöne alte Häuser, die fast alle einen Löwenkopf aus Messing, anstelle einer Klingel haben.
Auch in den bevorzugten Wohngegenden der Städte in Deutschland findet man immer mehr diesen Schmuck an den Haustüren. Bis heute steht ein Türklopfer für einen gewissen Reichtum, der damit perfekt zur Schau gestellt werden kann. Allerdings sind Türklopfer gar nicht teuer, sodass man sie an jeder
x-beliebigen Haustür anbringen kann.
Eine qualitativ hochwertige Ausführung bekommt man heute im Baumarkt oder auch in Onlineshops im Internet bereits ab 50 Euro. Die Grundform des Türklopfers Löwenkopf ist eigentlich immer der Gleiche. Gezeigt wird ein Löwenkopf, der einen Ring mit einer Kugel im Maul trägt. Diesen Ring schlägt man auf eine Platte, die sich hinter dem Löwenkopf befindet und es ertönt der „Klingelton“.
Bei einer anderen Variante verläuft der Klopfring einmal um den Löwenkopf herum. Teilweise sind diese Klopfringe dann sehr schön mit Ornamenten, oftmals mit typischen Jugendstilmustern, verziert. Unterschiedlich sind zudem die Größen und die Verzierungen. So gibt es kleine und große Türklopfer und solche, die über einen sehr schön verzierten und kunstvoll gearbeiteten Löwenkopf verfügen.
Angebracht wird ein Klopfring mit Schrauben, damit man ihn auch bei einem Umzug mitnehmen kann. Während früher die meisten Löwenköpfe aus Messing bestanden, gibt es heute auch Ausführungen aus Edelstahl oder Aluminium. Im Hinblick auf die Wetterbeständigkeit nehmen sich alle drei Materialien nichts und sind somit ein langlebiges Schmuckstück für die Haustür.
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