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Seidenblume, Seidenblumen |
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Gartenmöbel -
Kunstpflanzen & Textilpflanzen
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Seidenblume & Seidenblumen
Die Geschichte der Seidenblumen ist 3000 Jahre alt. Im Alten Testament werden sie erstmalig erwähnt, im Buch der alten Könige.
Im Mittelalter begannen dann Nonnen mit der Herstellung von Seidenblumen. Sie wollten die Kirchen auch im Winter mit Blumen schmücken. Es gab Bestimmungen, laut derer es nur Seiden- und Metallblumen als Altarschmuck geben durfte. In Norditalien entwickelte sich eine richtige Seidenblumenindustrie.
Erst im 18. Jahrhundert wurden Seidenblumen auch als Schmuck verwendet, ob als Verzierung an Kleidern, am Hut oder in den Haaren. Die Blumenherstellung ging in weltliche Hände über. Tonangebend im Geschäft waren
die Franzosen. Diese verbreiteten die Blumenmacherkunst. So kam sie nach Deutschland.
Vor etwa 100 Jahren kam es zu einem starken wirtschaftlichen Rückgang in der Kunstblumenindustrie. Die Mode hatte sich gewandelt. Alles wurde schlichter. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden die Geschäftsverbindungen mit den überwiegend jüdischen Firmen abgebrochen.
Seit den 70er Jahren werden Seidenblumen hauptsächlich in Asien hergestellt. Dort sind die Löhne niedriger und so können die Blumen preiswerter angeboten werden.
Seidenblumen sind dauerhafte Kunstwerke ohne viel Pflegeaufwand. Man kann sie häufig von natürlich gewachsenen Exemplaren kaum noch unterscheiden, was Form und Farbe betrifft. Seidenblumen zeichnen sich durch Detailtreue und gute Verarbeitung aus.
Preiswerte Exemplare aus Fernost können es häufig nicht mit den in Deutschland gefertigten Seidenblumenarrangements aufnehmen. Allerdings hat die höhere Qualität auch ihren Preis. Gute Seidenblumen werden ausschließlich aus natürlichen Materialien hergestellt, aus Seide, Samt, Baumvolle, Leinen, Kork, Etaminen, Leder, Fell und Federn.
Seidenblumenbukets sind ein Schmuck für jeden Raum, egal ob für den privaten oder geschäftlichen Bereich.
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