Quellsteine - nicht nur in japanischen Gärten gefragt

Quellsteine - nicht nur in japanischen Gärten gefragt

Nicht jeder hat einen eigenen Teich im Garten. Oft ist dies aus Platzgründen nicht möglich. Wer aber trotzdem Wasser im Garten fließen lassen möchte, für den bieten sich mehrere Möglichkeiten an. Ein Quellstein ist überall möglich, sogar auf dem Balkon und auf der Terrasse. Es kommt nur auf die Größe des Steins an.

steine-garten flIn einem japanischen Garten ist Wasser unabdingbar. Ein Quellstein ist dafür ideal, er symbolisiert das Element, ohne viel Platz zu

beanspruchen und aufwändig gebaut und installiert zu werden.Ein Quellstein ist in der Regel ein Naturstein, der ein Loch in der Mitte hat. Durch dieses wird Wasser aus einem unsichtbaren Behälter unter dem Stein nach oben gepumpt. Es fließt dann über den Stein wieder nach unten in den Behälter, wo der Kreislauf erneut beginnt.

Quellsteine gibt es aus verschiedenen Materialien und in unterschiedlichen Formen. Man kann sie naturbelassen nutzen oder aber in Form bringen, z.B. rund oder eckig. Als Materialien eignen sich normaler Granit, Feldstein, Sandstein oder so ausgefallene Steine wie Meteorgestein, Rosario, Bleistein und viele mehr. Felsbrocken, die viele Jahrhunderte durch die Natur zu einmaligen Skulpturen geformt wurden, verschönern jeden Garten.

Vorteile von Quellsteinen
  • bringen bewegtes Wasser auf kleinstem Raum zusammen- auch als große Modelle möglich, dann richtige Highlights im Garten
  • ihr Plätschern ist sehr angenehm und beruhigt
  • bei richtiger Installation geht kaum Wasser verloren, nur über Verdunstung
  • spritzt nicht
  • kein Wasser als Gefahrenquelle für Kinder
  • jeder Stein ist einzigartig
  • Natursteine sind witterungsresistent
Nachteile von Quellsteinen
  • Eine ungeeignete Pumpe kann den ganzen Spaß
    verderben
  • Wenn nicht regelmäßig Wasser nachgefüllt wird, kann es zu Defekten kommen. Abhilfe schafft eine Pumpe mit Schwimmerschalter. Dieser unterbricht den Stromkreis, wenn zu wenig Wasser vorhanden ist. So kann die Pumpe nicht trocken laufen und kaputt gehen.
Preise
  • Die Preise für Quellsteine richten sich nach dem verwendeten Material und der Größe bzw. dem Gewicht. Der Preis wird meist per Kilogramm gerechnet.
  • Die kleinsten Quellsteine sind etwa 15 cm lang und breit und 10 cm hoch. Aus Granit, in runder Form, kosten sie etwa 30 Euro.
  • Ein ungeschliffener Flusskiesel 30 x 30 x 20 cm kostet etwa 150 bis 200 Euro. 
  • Ein Basaltfindling 60 x 90 x 130 cm kostet an die 1.000 Euro. Er wiegt aber auch eine Menge. Nicht zu überschätzen ist sein Gewicht. Die Steine müssen angeliefert und meist auch gleich an Ort und Stelle gebracht werden, denn sie können kaum von Personen bewegt werden. Diese Anlieferung kann teuer werden. Da werden unter Umständen einige Hundert Euro fällig.
  • Grundsätzlich haben die unterschiedlichen Steinarten sehr verschiedene Preise. Man sollte sich beraten lassen und vergleichen. Angebote gibt es massenhaft. Natürlich kann man sich auch selbst auf die Suche nach passenden Findlingen machen. So lässt sich viel Geld sparen.Das ganze Equipment ringsherum, also Pumpe, Auffangbecken, Verkleidung kostet extra. Auch da kommt je nach Quellsteingröße eine entsprechende Summe zusammen. 
steine-wasser flHändler und Hersteller
  • Quellsteine bekommt man im Bau- und Gartenmarkt, beim Fachhändler, beim Steinmetz (bearbeitet), im Steinhandel, beim Brunnenbauer und in großer Menge im Internet. Im World Wide Web hat man die größte Auswahl.
  • Zubehör wie Pumpen und Becken bekommt man

    ebenfalls im Bau- und Gartenmarkt, aber am besten beim Fachhändler. Man sollte sich gut beraten lassen.
Fazit

Ein Quellstein ist eine Bereicherung in jedem Garten, nicht nur in Japanischen Gärten. Es gibt kleine, dezente Quellsteine, aber auch richtige Kolosse, einzigartig in Form und Farbe, eine Bereicherung in jedem Garten.

Tipps der Redaktion

  1. Wer das Loch selbst bohren möchte, muss immer auf der „schönen“ Seite beginnen, also auf der, die oben sein soll. Es kann passieren, dass der Rand des Bohrloches unten ausbricht.
  2. Vor dem Bohren mit einem spitzen Meißel eine kleine Vertiefung in den Stein schlagen. So kann der Bohrer nicht abrutschen.- Vorsicht beim Bohren, damit der Bohrer nicht überhitzt. Lieber immer mal eine Pause machen! Immer wieder Wasser in das Bohrloch träufeln!

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