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Gartenmöbel -
Brunnen und Wasser im Garten
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WasserspeierRein in optischer Hinsicht sind Wasserspeier zwar nicht immer sonderlich hübsch anzusehen, aber statt dessen sind sie mit einer sehr langen historischen Tradition behaftet, welche sich sogar bis zum 05. Jahrhundert vor Christus zurückverfolgen lässt.
Noch heute sind sie ein weit verbreitetes Detail im Bauwesen - besonders an den Fassaden alter Gebäude, Klöster und Kirchen findet man diese tier- oder dämonenähnlichen Gebilde, welche früher zum einen den Sinn und Zweck erfüllen sollten, das Regenwasser, das sich in den Rinnen und Wasserableitungen angesammelt hatte, von den jeweiligen Gebäuden abzuleiten. Auf diese Weise konnte nämlich verhindert werden, dass das
Wasser überhaupt ins Mauerwerk eindrang.
Auf der anderen Seite hatten die fratzenähnlichen Gebilde im Zusammenhang mit dem Anbringen an Kirchen und ähnlichen Bauwerken den mystischen Hintergrund, den Einfluss des Bösen auf diese Welt im Gegensatz zur Reinheit des himmlischen Universums darzustellen. Nicht umsonst wurden diese seinerzeit in tierähnlicher und oft gruseliger Form gestaltet, denn bedingt durch eben dieses unheimlich anmutende Äußere sollte den Dämonen eine Art „Spiegelbild“ vorgehalten und diese somit abgeschreckt und verscheucht werden.
Mit Hilfe dieser Vorgehensweise hofften die Menschen der damaligen Zeit, ihre Klöster und Kirchen gegen eventuelle teuflische Angriffe besser schützen zu können. Ganz im Gegensatz zu ihrer ursprünglichen Betrachtungsweise, werden diese Gargoyles - speziell in vielen Filmen oder auch in Büchern und Fabelgeschichten - als negativ und mit bösem Hintergrund beschrieben. Und das, obwohl sie gemäß ihrer früheren, eigentlichen Bedeutung doch eigentlich als beschützend, positiv und als „das Böse abwehrend“ gelten sollten.
Übrigens ist in der heutigen Zeit die folgende Tatsache weniger bekannt, dass die so genannten Gargoyles im spirituellen, mystischen Sinne - sofern man dem mythischen Erzählungen Glauben schenken mag - eine der ältesten Lebewesen der Erde sein sollen, übrigens eng mit dem Drachen verwandt. Blättert man aber in alten Geschichten und „verstaubten“ Büchern, so könnte man möglicherweise auf entsprechende Hinweise stoßen…
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