Brunnentröge aus Stein (Naturstein, Sandstein)

Brunnentröge aus Stein (Naturstein, Sandstein)

Wer das Glück hat, einen Brunnen sein Eigen zu nennen, der kann nicht nur von der Wasserförderung profitieren, sondern in seinem Garten ein optisches Highlight setzen. Dabei nimmt natürlich der Brunnentrog eine entscheidende Rolle ein.

Brunnentröge gibt es in allen erdenklichen Größen, Formen und Materialien. Besonders hübsch anzusehen sind Brunnentröge aus Stein, wobei hier klare Unterschiede zwischen den verschiedenen Steinarten zu machen sind.

Brunnentröge aus Naturstein – Vor- und Nachteile, Pflegehinweise

Naturstein ist die Bezeichnung für alle Steinarten, die in ihrer verwendeten Form in der Umwelt vorzufinden sind und

nicht künstlich hergestellt wurden. Am bekanntesten sind dabei ganz klar der Granit, der Marmor und der Schiefer, wobei auch Sandstein oder Kalksandstein zu den Natursteinen zählen. Genauso vielfältig und facettenreich wie die Natursteinarten selbst, sind auch die Brunnentröge, die aus Naturstein gemacht werden: farblich äußerst variabel und einzigartig.

Abgesehen vom Sandstein, der mit besonderen Charakteristiken behaftet ist, vereinen Brunnentröge aus Naturstein vor allem den Vorteil der ausgesprochenen Härte und Witterungsunanfälligkeit.

Gerade Marmor, Granit und Schiefer benötigen nur gelegentliche Reinigungen, um über lange Jahre ihre Schönheit zu behalten. Ansonsten kann man kaum Verwitterungsanzeichen bei Brunnentrögen aus Naturstein feststellen. An einem fachgerecht gepflegten Brunnentrog aus Naturstein hat man somit lange Jahre Freude.

Darüber hinaus ist Naturstein vor allem für Allergiker gut geeignet, was gerade bei Brunnentrögen eine wichtige Rolle spielt. Die große Abriebfestigkeit in Kombination mit der absoluten Umweltverträglichkeit macht das Vorteilsspektrum des Natursteins für einen Brunnentrog perfekt.

All diese positiven Aspekte müssen jedoch mit einem Aufpreis bezahlt werden. Brunnentröge aus Naturstein sind die mit Abstand kostenintensivsten Varianten in der gesamten Bandbreite der möglichen Materialien, was der größte Minuspunkt für die Entscheidung für einen
Brunnentrog aus Naturstein ist.

Das immense Gewicht der meisten Natursteine kommt zwar der Beständigkeit dieses Naturprodukts zu Gute, führt aber dazu, dass die Brunnentröge nur schwer transportiert oder umgelagert werden können.

Kann man sich nun über die Anschaffung eines Brunnentrogs aus Naturstein freuen, so sollte man gewisse Pflegehinweise beachten, um eine lange Lebensdauer des Produkts zu gewährleisten. Auch Naturstein ist vor Verfärbungen und Moosablagerungen nicht geschützt. Entsprechend ist eine regelmäßige Reinigung zwingend notwendig.

Dabei sollte man jedoch auf scharfe Reinigungsmittel verzichten und auf spezielle Steinpflegeprodukte zurückgreifen. Essig- oder Zitronensäure können dem Naturstein irreparabel schaden. Der Einsatz von Reinigungsmitteln erübrigt sich generell, wenn man die Brunnentröge aus Naturstein regelmäßig mit lauwarmem, klarem Wasser abwischt. Zwei Mal pro Jahr reicht ein solcher Einsatz aus, um den Naturstein dauerhaft ansehnlich zu erhalten.

Brunnentröge aus Sandstein – Vor- und Nachteile, Pflegehinweise

Obwohl es sich bei Sandstein ebenfalls um einen Naturstein handelt, muss dieser hinsichtlich der Vor- und Nachteile deutlich von Granit, Marmor und Co. abgegrenzt werden. Sandstein birgt gegenüber den anderen Natursteinen den Vorteil, dass er vom Gewicht her deutlich leichter und somit flexibler einsetzbar und leichter zu bearbeiten ist.

Der Brunnentrog kann also bequem einem Standortwechsel unterzogen werden und in alle erdenklichen Formen gebracht werden. Die farblichen Facetten sind beim Sandstein nicht so umfangreich, der typische rot-bräunliche Farbton passt  jedoch perfekt zu fast jeder Umgebung.

Der größte Vorteil liegt jedoch klar im Preis: Brunnentröge aus Sandstein sind deutlich günstiger als alle anderen Natursteinalternativen. Dies liegt jedoch in den Nachteilen begründet, die beim Sandstein nicht zu verachten sind.

Sandstein ist ein weiches Gestein und deshalb nicht vor „Auswaschung“ und Verwitterung sicher. Eine Imprägnierung ist nicht möglich, weshalb Brunnentröge aus Sandstein vermehrt Wasser in sich aufnehmen und dadurch beschleunigt ihre Form verlieren.

Von der Pflege her sind Brunnentröge aus Sandstein mit den anderen Natursteinen vergleichbar. Allerdings sollte die Reinigung mit lauwarmem Wasser mehrmals pro Jahr erfolgen.

Frisch aus der Redaktion