Grundlagen zur Pflanzenpflege

sind schnell gelernt.
Wer sich für Pflanzen interessiert und diese gerne in seinem persönlichen Lebensumfeld hat, der muss natürlich darauf achten, dass sie auch eine entsprechende Pflege bekommen, damit von einer schönen Pflanze am Ende nicht nur traurige Überreste bleiben. Pflanzen zu pflegen, erscheint auf den ersten Blick recht schwierig, ist aber eigentlich recht einfach, wenn man bestimmte Grundlagen zur Pflanzenpflege kennt und beachtet.

Ein wichtiger Punkt der Grundlagen zur Pflanzenpflege liegt ganz klar in der Bewässerung. So gut wie jede Pflanze benötigt Wasser, um

leben zu können, jedoch sollte man darauf achten, dass es auch die richtige Temperatur und Beschaffenheit aufweist. Als allgemeinen Grundsatz kann man aufstellen, dass man Leitungswasser niemals frisch aus dem Hahn gleich zum Gießen nutzen sollten, sondern dass dieses zunächst etwas absteht, um eine für Pflanzen angenehmere Temperatur zu erreichen. Noch besser ist natürlich Regenwasser auf Zimmertemperatur, weil dieses oft etwas mehr Säure enthält, was Pflanzen ebenfalls mögen. Neben dem normalen Gießen sollten viele Pflanzen hin und wieder auch einmal abgeduscht werden, da auch die Blätter Wasser aufnehmen können.

Damit eine Pflanze die für sie lebensnotwendige Photosynthese durchführen kann, benötigt sie
genug Licht. Bei manchen Pflanzen reicht auch im Winter ein Platz auf der Fensterbank und hin und wieder Sonnenschein, während andere Pflanzen damit noch lange nicht genug haben. Sehr anspruchsvolle Pflanzen sind in der Regel nicht günstig, weshalb man sich im Vorfeld Gedanken darüber machen sollte, ob man dieses Geld investieren mag.

Pflanzen stellen vor allem Ansprüche an Raumtemperatur, Lichtverhältnisse, Wassermenge, Düngung und auch an die Größe der Pflanzgefäße. Gerade der letzte Punkt ist nicht außer Acht zu lassen, da es schnell geschieht, dass die Wurzeln der Pflanze durch den Topfboden wachsen und der Pflanze dann recht bald die Möglichkeit der Ausdehnung fehlt. Daher ist es wichtig, die Pflanzen in regelmäßigen Abständen umzutopfen. Vor allem sollte man aber auch auf die Qualität der Blumenerde achten. Diese neigt recht schnell dazu, Schimmel anzusetzen und sollte dann ausgetauscht werden.

Viele Pflanzen vertragen zudem auch keine Staunässe. Wenn man also Übertöpfe verwendet, sollte man darauf achten, dass die Pflanzen trockene Füße haben. Stehen die Wurzeln zu lang im Wasser beginnen sie zu faulen. Eine Pflanze nimmt jedoch Wasser und Nährstoffe überwiegend über die Wurzeln auf, weshalb es wichtig ist, die Grundlagen zur Pflanzenpflege gerade in diesem Bereich zu beachten.  

Da es nicht möglich ist, die Grundlagen der Pflanzenpflege sofort zu beherrschen, ist es gut, dass die Pflanzen auf wesentliche Fehler in ihrer Haltung hinweisen. Bekommt eine Pflanze plötzlich weißliche Blätter, obgleich das nicht ihrer Art entspricht, kann das an Lichtmangel liegen. Pflanzen benötigen Sonne, um Chlorophyll, den grünen Blattfarbstoff, zu bilden. Wenn sich die Blätter der Zimmerpflanzen plötzlich aufrollen, kann das ein sicheres Zeichen für Schädlingsbefall sein. In der Regel kann man gegen die meisten Schädlinge etwas tun. Hat man Probleme mit Blattläusen, kann man sich in der nächsten Blumenhandlung oder auch im Internet über Abhilfe informieren. Viele Blattläuse sind sehr resistent gegen Hausmittel, dennoch sollte man die Pflanzen nicht gleich verloren

geben.