Pflanzenarten - die Welt der Pflanzen

Viele von uns kennen sich, wenn es um Pflanzen geht, gerade mal eben so in ihrem eigenen Garten aus. Da weiß man, was ins Frühbeet kommt und welche Blumen man pflanzen muss, damit der Garten auch noch im Herbst schön bunt ist. Mit genaueren Kenntnissen über die blühende Pracht können jedoch nur die Wenigsten aufwarten.

Dann gibt es noch die, die sich noch nicht einmal genau mit den Pflanzen auskennen, die sie sich in ihr Wohnzimmer stellen. Da werden die Topfpflanzen einfach passend zum Inventar ausgesucht oder es werden schlicht die Pflanzen

gekauft, auf deren Beschreibung besonders Pflegeleicht steht.

Dabei hört die Welt der Pflanzen mitnichten hinter dem eigenen Gartenzaun auf. Mutter Natur hat nämlich in der Pflanzenwelt für schier unendliche Vielfalt gesorgt. Neben den wohl bekannten Pflanzen, die man im eigenen Garten hat, gibt es noch so viel mehr zu entdecken.

Pflanzenarten im Überblick
Um die Vielfalt der Pflanzenarten etwas zu sortieren, teilt man diese am besten in Kategorien ein. Da wäre dann als erste Kategorie, die der Zierpflanzen zu nennen. Und damit wären wir auch schon wieder in heimischen Gärten und Wohnzimmern. Allerdings gibt es auch hier Unterschiede. Da gibt es nämlich zum einen die Duftpflanzen, die uns neben ihrer herrlichen Blütenpracht noch mit betörenden Düften verwöhnen. Beispiele hierfür sind Pfingstrosen, Wasserlilien, Stiefmütterchen, Lavendel oder die Flammenblume. Eine weitere Unterkategorie der Zierpflanzen, sind die Dauerblüher. Zu diesen Dauerblühern
zählen unter anderem das Heidekraut, der Winterjasmin, Hortensien, Herbstflieder, Rosen, das Geißblatt oder die Goldwaldreben. Die bekanntesten Dauerblüher für die Wohnung sind das Alpenveilchen, der Weihnachtsstern und die Begonien. Zu den Zierpflanzen zählen aber noch viel mehr Pflanzen, zum Beispiel auch Bodendeckende Pflanzen die für Schatten sorgen. Es zählen aber auch kleinere Bäume oder Sträucher zu der Kategorie Zierpflanzen.

Pflanzenarten der Region
Die heimische Pflanzenwelt besteht aber nicht nur aus Pflanzen, mit denen wir unsere Gärten und Wohnzimmer verschönern können. Es gibt auch Pflanzen, die einen Nutzen haben. Und schon sind wir bei der zweiten Pflanzenkategorie, der der Nutzpflanzen. Zu diesen Nutzpflanzen zählen all jene, die man essen kann. Also alle Obst- und Gemüsepflanzen. Also alles, angefangen bei A wie Apfel bis Z wie Zucchini, gehört im Grunde zu der Kategorie Nutzpflanze. Ebenfalls werden natürlich alle essbaren Kräuter und Wildkräuter zu den Nutzpflanzen gezählt. Dazu gehören unter anderem der Schnittlauch, Bärlauch, Dill, Estragon, Rosmarin, Safran und Hirtentäschelkraut. Eine besondere Bedeutung aber nehmen die Arzneipflanzen in der Nutzpflanzen-Kategorie ein. Zu diesen gehören zum Beispiel das Maiglöckchen, die Kamille, Küchenschellen, Butterblumen, Huflattich, Lavendel und Knoblauch. Aus diesen Pflanzen werden Arznei- oder Heilmittel hergestellt. Man sollte jedoch nicht ohne fundierte Kenntnisse versuchen, aus der einen oder anderen Arzneipflanze, selber ein Heilmittel herzustellen. Viele der Arzneipflanzen sind nämlich äußerst giftig.

Zur dritten, und letzten, Kategorie der Pflanzen kommen wir nun. Es handelt sich hier im Grunde um all jene, die bis jetzt vergessen worden sind. Die Pflanzen nämlich, die besonders geschützt werden müssen, weil sie entweder sehr selten sind oder gar auf der Liste der

vom Aussterben bedrohten Arten stehen. Zu diesen, unter Naturschutz stehenden Arten, zählen unter anderem Alpenastern, Ackerrittersporn, Sandstrohblumen, Schneeglöckchen, Sumpfschwertlilie, Märzenbächer, Osterglocken, wilde Tulpen und noch viele mehr. Auf diese Pflanzen sollten wir also besondere Rücksicht nehmen.

Es ist also unverkennbar, dass die Welt der Pflanzen nicht nur darauf beschränkt ist, uns mit ihrer blühenden Pracht zu erfreuen.