Tipps und Tricks zur Beetbepflanzung

Ein bunter Mix aus Gehölzen, Stauden und Blumen machen die Beete attraktiv. Man benötigt von allem etwas, zwar wenige Gehölze, aber Stauden und Blumen sind meist reichlich vorhanden.

pflanzen-setzen5_flAus finanziellen Gründen sind die Grundstücke heute meist nicht mehr so groß.

Sie haben oft nicht mehr als 500 m². Da hat man nicht allzu viel Spielraum. Dazu ist der Hausbau vorgeschrieben. Es muss ein kleinerer Vorgarten bleiben und hinter dem Haus dann der eigentliche Garten. All die Vorschriften engen ein, aber es gibt trotzdem

für jedes Problem eine Lösung.

Vorgarten

In den Vorgarten gehört nach Möglichkeit ein Hausbaum. Der sollte nicht zu üppig werden. Kugelbäume sind dafür ideal. Sie wachsen überschaubar, werden nicht zu groß und machen nicht übermäßig viel Arbeit. Als Abgrenzung zur Straße wählen viele einen kleinen Zaun oder eine flache Hecke, z.B. aus Buchs. In die Beete müssen Pflanzen, die mit den oft recht schattigen Vorgärten zurecht kommen. Es gibt zahlreiche Bodendecker, die hübsch blühen und ansonsten gut durchhalten, werden sie sich selbst überlassen. Dazwischen kann man Frühjahrsblüher stecken, die kommen auch gut ohne Pflege klar und vermehren sich von selbst. Man sollte so pflanzen, dass entweder zu jeder Jahreszeit etwa blüht oder dann eben im Winter immergrüne Gewächse den Blick auf sich ziehen. Ein total grauer Vorgarten im Winter ist kein schöner Anblick. Es muss immer etwas Leben vorhanden sein.

Garten

Bei kleinen Gärten und in solchen, wo der Nachbargarten mit Haus sehr nah ist, sollte man keine Bäume pflanzen, die recht groß werden. Da ist der Stress mit den Nachbarn vorprogrammiert. Irgendwem passt das meist nicht. Besser sind kleinere Gehölze, die weder in der Höhe noch in der Breite zu üppig wachsen. Die erwähnten Kugelbäume sind eine gute Lösung, aber auch Hochstämme. Diese sind durch entsprechende Schnittmaßnahmen leicht in Form zu halten. Hochstämme gibt es von vielen Gehölzen, wie Gartenhibiskus, Hortensien, aber auch von normalen Bäumen und Sträuchern wie Forsythie, Holunder,
Buchsbaum, Stechpalme, Rhododendron, Zypressen und viele mehr . Auch Hochstammrosen sind sehr beliebt. Der Vorteil der Hochstämme ist, dass man sie gut im Zaun halten kann und sie außerdem noch unterpflanzt werden können. So hat man mehr Platz in den Beeten.

Rund ums Jahr

Die Beetbepflanzung muss so gewählt sein, dass zu jeder Jahreszeit etwas blüht und auch immergrüne Gewächse vorhanden sind. So kann ein Beet auch im Winter lebendig aussehen. Es gibt zahlreiche winterblühende Gehölze wie die Zaubernuss oder verschiedene Schneebälle und dazu eine Unterpflanzung mit Christ- oder Lenzrosen. Danach kommen viele Frühjahrsblüher, Gehölze wie Forsythie und Blutjohannisbeere und dazu Stauden wie Tränendes Herz und Elfenblume. Der Sommer bringt immer viel Farbe in den Garten, besonders schön sind blühende Gehölze wie Hortensien und Hibiskus, dazu Rosen und viele Beetblumen, egal ob Stauden, mehr- oder einjährige Sommerblumen. Die Auswahl ist riesig. Im Herbst überzeugen Gehölze mit farbigen Blättern wie Kupferfelsenbirne, Zaubernuss und Großfrüchtiges Pfaffenhütchen, neben vielen farbigen Gräsern und buntlaubigen Stauden wie den verschiedenen Purpurglöckchen. Auch Blumen wie Astern, Phlox, Chrysanthemen und viele andere leuchten in den Beeten um die Wette.

Wichtig ist, dass alle Pflanzen so ausgewählt werden, dass der Standort passt. Das

betrifft sowohl die Lichtverhältnisse, als auch den vorhandenen Boden.beetbegrenzung_fl

Pflegeleichte Beetbepflanzung

Unkraut ist in jedem Beet eine Plage. Man kann es aber weitestgehend vermeiden. Unkrautvlies hilft gut, sollte aber gleich beim Anlegen des Beetes eingebracht werden. Mulchen ist ebenfalls eine Variante. Natürlich kann man auch Bodendecker und Stauden so dicht pflanzen, dass das Unkraut dazwischen kaum eine Chance hat und wenn doch, dann ist es kaum zu sehen. Wenn man bei der Auswahl der Beetpflanzen darauf achtet, dass diese nicht zu viel Arbeit machen, kann man viel Zeit sparen. Ideal sind Pflanzen, die sich selbst ausputzen. Da muss man keine verblühten Blüten entfernen. Gräser benötigen auch nicht viel Pflege. Man schneidet sie im Frühjahr zurück oder zieht einfach die alten Pflanzenteile heraus und schon sieht das Gras aus wie neu und startet mit dem Wachstum durch. Viele Blühstauden müssen auch nur einmal im Jahr geschnitten werden, das sind alles pflegeleichte Pflanzen.

Es ist besser, weniger Pflanzenarten auszuwählen und die in größerer Stückzahl anzupflanzen, als umgekehrt. Wer gleich richtig auswählt, kann seine Zeit eher damit verbringen, seinen Garten zu genießen, als in ihm zu schwitzen.