Bewässerungskugel aus Glas

Bewässerungskugel aus Glas

Bewässerungskugeln, auch Durstkugeln genannt, sind in den allermeisten Fällen aus Glas. Es gibt sie in verschiedenen Größen und auch unterschiedlichen Modellen. Sie eignen sich bei einigen Pflanzen zur ganzjährigen Bewässerung, bei anderen nur zur Urlaubsversorgung.

Modelle

Bewässerungskugeln aus Glas gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die preiswertesten sind die, die von unten, über den Glasstab befüllt werden. Allerdings sind das auch die unpraktischsten. Jedes Mal muss man den Stab herausziehen, meist erst die Erde entfernen, damit Wasser nachgefüllt werden kann, dann sind sie zu befüllen und wieder richtig einzusetzen. Das dauert und ist

umständlich. Außerdem lassen sich diese Durstkugeln schlecht reinigen. Besser sind Modelle, die von oben zu befüllen sind. Auch da gibt es Unterschiede in der Ausführung. Bei den einfachsten Kugeln ist einfach eine große Einfüllöffnung im oberen Teil der Kugel eingearbeitet. Dort kann man die Kugel einfach mit Wasser füllen. Andere dagegen haben eine kleinere Öffnung oben in der Mitte, die mit einem Stöpsel  verschlossen werden kann. Diese Modelle bieten nicht nur die Möglichkeit sie einfach zu befüllen, sie lassen sich durch diese Öffnung auch ganz einfach mit einer Flaschenbürste reinigen. Gerade bei Klarglas sieht man nach einiger Zeit Kalkränder oder grüne Ablagerungen. Kugeln mit nur einer Öffnung lassen sich sehr schwer von diesen Flecken befreien.
Auch in der Größe gibt es Unterschiede bei den Bewässerungskugeln. Für kleine Pflanzen und Töpfe eignen sich natürlich auch eher kleine Durstkugeln. Bei sehr durstigen oder großen Pflanzen verwendet man besser große Kugeln und manchmal auch gleich mehrere davon.

Eignung der Bewässerungskugeln

Durstkugeln aus Glas eignen sich nicht ausnahmslos für alle Pflanzen. Ideal sind sie natürlich für die Urlaubsbewässerung. Je nach Größe der Kugel und den Bedürfnissen der Pflanze reicht eine Kugel für etwa 5 Tage. Handelt es sich aber um eine Pflanze, die viel Wasser benötigt, ist auch die Kugel nach 1 bis 2 Tagen leer. Wichtig ist, dass man eine entsprechend große Kugel wählt, oder mehrere davon nutzt.
Für die dauerhafte Anwendung einer Bewässerungskugel eignen sich Pflanzen, die ein gleichmäßig feuchtes Pflanzsubstrat zum Gedeihen benötigen. Die Erde ist in der Regel nur leicht feucht, aber das dauerhaft. Das vertragen nicht alle Pflanzen. Vielen ist es lieber, wenn das Erdreich zwischen den Wassergaben etwas abtrocknen kann. Für diese Pflanzen sind Durstkugeln nicht gut geeignet. Oft werden Bewässerungskugeln aus Glas speziell für Orchideen angeboten. Auch für diese sind die Kugeln für die Urlaubszeit ok, für eine dauerhafte Bewässerung eignen sie sich allerdings nicht. Auch sind die Stäbe mit den kopflastigen Kugeln oft schwer in dem lockeren Pflanzsubstart zu befestigen. Allerdings eignen sich die oft schönen bunten Kugeln gut als Dekoration in einem Orchideentopf.

Bevor man sich also solche Bewässerungskugeln zulegt, sollte man sich nach den Bedürfnissen der Pflanze erkundigen.