Dünger für Hydrokulturen - Tipps zum Düngen

Dünger für Hydrokulturen Hydrokultur im TopfEs ist sehr wichtig Hydrokulturen zu düngen, da der Blähton nur das Wasser speichert aber keine Nährstoffe enthält. Zum Düngen von Hydrokulturen gibt es spezielle Dünger, als Langzeitdünger in Kapselform oder Flüssigdünger.

Langzeitdünger eignet sich optimal für die Versorgung der Hydrokulturen, da die Wirkungsdauer mindestens drei Monate beträgt. Hydrodünger sollten keine Ballastsalze enthalten und vollständig wasserlöslich sein. Der Ammonium - N - Anteil sollte nicht mehr als 50 Prozent betragen, damit die Nährstoffe

nicht versauern.

Der Phosphorgehalt sollte bei Düngern für Erdkulturen wesentlich geringer sein, als bei Düngern für Hydrokulturen. Der Hydrodünger Flora Bloom fördert eine gesunde Wurzelbildung. Er enthält Kieselsäure, die eine natürliche Schutzwirkung gegen Pilzerkrankungen und Wurzelfäulnis besitzt. Zusätzlich wird die Pflanzenstruktur gestärkt, so dass die Blüten optimal gedeihen. 5 Liter sind im Handel für 29,00 Euro erhältlich.

Der Ecolizer Basic A plus B ist eine biominerale Pflanzennahrung für Hydrokulturen. Sie ist optimal auf die aufkeimende Pflanze abgestimmt. Der Dünger enthält einen ausgewogenen Mix aus Stickstoff, Kalium und Phosphor. Eine 14tätige Düngung wird empfohlen. Die Pflanzennahrung ist sehr ergiebig und für alle Substrate und Pflanzen geeignet. Der Preis für 5 Liter beträgt im Handel 24,90 Euro.

Hyazinthe im Glas als HydrokulturFlora Mica ist ein Hydrodünger der eine ausgewogene Zusammensetzung von Spuren- und Mikro- Elementen enthält. Der Preis für 5 Liter beträgt 39,00 Euro.

Der GEHE Ripen ist ein Volldünger für die Blütezeit. Er enthält eine Mischung aus Mineralien und Puffersubstanzen, die präzise dosiert sind. Die Abwehrkräfte der Pflanzen werden gestärkt. Dieser Dünger erhöht den Wirkstoffgehalt in Heilpflanzen. 5 Liter des Volldüngers sind im Handel für 39,00 Euro erhältlich.

Hydrokultur-Pflanzen - Standort ist wichtig

An sich ist die Hydrokultur eine recht unkomplizierte
Methode, Pflanzen artgerecht zu pflegen. Die Hydrokulturpflanzen benötigen nicht viel spezielle Pflege. Allerdings ist auf deren Standort zu achten, denn diese Pflanzen gedeihen am besten an einem hellen Ort. Viel Licht ist eine wichtige Bedingung für ein üppiges Wachstum und die optimale  Pflanzengesundheit. Doch auch für die Hydrokultur gilt es: Unterschiedliche Pflanzen haben unterschiedlichen Lichtbedarf. Einen hohen Lichtbedarf haben z.B. Citrusgewächse, Efeu, Kakteen. Einen mittleren Lichtbedarf haben Azaleen, Usambara-Veilchen oder eine Yucca-Palme. Und letztendlich einen schwachen Lichtbedarf weisen eine Clivie, Farne oder eine Zwergpfeffer-Pflanzen. Daher soll die Entfernung vom Fenster bei der Zimmerunterbringung an den konkreten Lichtbedarf einer Pflanze, die in Hydrokultur gepflegt wird, angepasst sein. Für viele Pflanzen ist es auch optimal, an einem regengeschützten Standort untergebracht zu sein, denn überflüssige Feuchtigkeit schadet dem Blätterwerk. Außerdem ist es für die meisten Pflanzen vom Nachteil, wenn sich Nässe in ihren Töpfen staut. Beim Standort von Hydrokultur-Pflanzen zu berücksichtigen:
  • Bevorzugt wird ein heller Standort
  • Tatsächlicher Lichtbedarf ist von der Pflanzensorte abhängig
  • Regengeschützt ist besser

Hydrokultur - wie oft gießen

 
Eine sehr praktische Einrichtung ist ein Wasserstandanzeiger, das in das Granulat gesteckt wird und den aktuellen Wasserbedarf einer Pflanze zeigt. Insgesamt gilt für Hydrokultur-Pflanzen die Regel: Sie sollen so gegossen werden, dass sie über einen Wasservorrat für zwei Wochen verfügen. Der Anzeiger soll auf Optimum zeigen, das Auffüllen auf Maximum ist i.d.R.

nicht nötig. Wenn aber ein Urlaub ansteht und die Pflanze über eine etwas längere Zeitspanne nicht gegossen werden kann, dann ist es ratsam, das Wasser bis zur Anzeige Maximum zu füllen. Der Wasserbedarf ist von den Temperaturen im Raum und von der Luftfeuchtigkeit abhängig. Bei höheren Temperaturen und besonders bei trockener Luft ist der Wasserverbrauch höher. Wenn die Pflanzen auf einer Fensterbank über einem Heizkörper stehen, dann sollen sie nicht nur gegossen, sondern auch regelmäßig besprüht werden. Das verhindert Austrocknen vom Blätterwerk. Besonders Pflanzen mit sehr feinen Blättern wie Farne oder ein Asparagus benötigen tägliches Besprühen mit Wasser. Beim Gießen von Hydrokultur-Pflanzen ist wichtig:

  • Gießen so viel, dass die Anzeige vom Wasserstandanzeiger auf Optimal steht
  • Wasserbedarf ist abhängig von der Raumtemperatur
  • Regelmäßiges Besprühen ist wichtig
Hydrokulturpflanzen umtopfen

Die Pflanzen, die in Hydrokultur gepflegt werden, müssen wie alle anderen Pflanzen, regelmäßig umgetopft werden. Dabei ist es zu berücksichtigen, dass die Wurzeln dieser Pflanzen und Gewächse insgesamt langsamer größer werden als bei den Pflanzen, die in einem Topf mit Erde wachsen. Daher wird Umtopfen bei Hydrokulturpflanzen seltener nötig. Die Regel ist hier: ca. alle fünf Jahre sollen solche Pflanzen in einen größeren Topf oder Kübel umgetopft werden. Der Topf wird dabei ungefähr bis zur Hälfte mit Granulat gefüllt und dann wird die Pflanze hinein gelassen. Anschließend wird das Granulat sehr vorsichtig aufgefüllt. Der neue Topf soll dabei mindestens 5 cm größeres Durchmesser als das alte haben. Relevant fürs Umtopfen:
  • Hydrokultur-Pflanzen müssen ca. alle 5 Jahre umgetopft werden
  • Der neue Topf soll etwa 5 cm größer sein
  • Beim Umtopfen soll mit den Pflanzen sehr vorsichtig umgegangen werden