Kübelpflanzendünger und Balkonpflanzendünger

Kübelpflanzendünger und Balkonpflanzendünger

Kübel- und Balkonpflanzen sind im Gegensatz zu den Pflanzen im Garten auf die menschliche Unterstützung angewiesen.

pflanzen-setzen3 flSie können nur auf das Wasser und die Nährstoffe im Topf zurückgreifen und müssen daher entsprechend versorgt werden. Hierzu gibt es im Handel Kübel- und Balkonpflanzendünger in flüssiger Form, als Düngestäbchen oder als Granulat.

Kübel- und Balkonpflanzendünger richtig verwenden

Pflanzen, die im Frühling in Balkonkästen mit frischer Pflanzerde getopft oder in einem Kübel in der Gärtnerei gekauft wurden, sind für die ersten zwei

bis drei Monate mit ausreichend Nährstoffen versorgt, soweit sie in eine hochwertige Blumenerde gepflanzt wurden. Dasselbe gilt für Pflanzen, die im Frühling in ein größeres Gefäß mit frischer Pflanzerde umgetopft wurden. Bei diesen Pflanzen wird daher erst nach Ablauf von sechs bis acht Wochen mit der regelmäßigen Düngung begonnen, denn eine Überdüngung ist für Pflanzen genauso schädlich wie ein Mangel an Nährstoffen.

Theoretisch könnte man auch Kübelpflanzen mit Kompost oder Mist düngen. Da den meisten Menschen dies aber kaum gefallen dürfte und sich in der Pflanzerde in Kübeln meist nicht genügend Kleinstlebewesen befinden, die dieses Material zersetzen könnten, gibt es hierfür die Kübelpflanzendünger im Handel. Sie enthalten die für die Pflanzen wichtigen Elemente Stickstoff, Phosphor und Kalium, die für ein gesundes Wachstum und eine reiche Blütenbildung sorgen.
  • Stickstoff ist für die Blattbildung und das frische Grün der Pflanzen wichtig.
  • Kalium sorgt für die nötige Stabilität der Äste und
    Zweige.
  • Und Phosphor wird von den Pflanzen benötigt, um viele Blüten zu bilden.
In welchem Verhältnis diese drei Bestandteile in den Düngern gemischt werden, ist immer davon abhängig, welches Ziel man bei der Anwendung erreichen möchte. Grünpflanzen brauchen vor allem Stickstoff, um ein üppiges Blattwerk zu bilden, bei Balkonpflanzendüngern ist dagegen meist der Anteil an Phosphor etwas höher, denn bei den Balkonblumen sollen sich möglichst viele Blüten bilden. Grundsätzlich sind in Düngemitteln aber immer alle drei Bestandteile enthalten.

Düngestäbchen, Flüssigdünger und Granulate

Düngestäbchen sind eine sehr bequeme Variante, Kübelpflanzen und Balkonpflanzen für einen längeren Zeitraum zu versorgen. Sie werden einfach in die Pflanzerde gesteckt und geben bei jedem Gießvorgang einen Teil ihrer Inhaltsstoffe an die Erde ab, sodass diese von den Wurzeln der Pflanzen aufgenommen werden können. Damit sie diese Nährstoffe abgeben, sollte beim Gießen darauf geachtet werden, dass der Bereich, in den sie zuvor gesteckt wurden, nass wird. Auf diese Weise sind die Pflanzen meist für mehrere Monate versorgt, sodass bei den Sommerblumen auf dem Balkon die Düngestäbchen in der Regel nur noch einmal erneuert werden müssen.

duenger-blaukorn-maÄhnlich wie die Düngestäbchen geben auch die Düngemittel in Form von Granulaten die Nährstoffe über einen längeren Zeitraum an die Pflanzerde ab. Diese Granulate werden von Hand in die Erde gemischt oder in kleine Röhren gegeben, die zuvor mit einem Stab in die Erde gebohrt wurden. Auch Granulate werden nur ein bis zwei Mal pro Jahr erneuert.

Flüssigdünger wird in das Gießwasser gegeben. Hierbei ist unbedingt auf das richtige Mischungsverhältnis zu achten, damit die Wurzeln nicht verbrennen. Außerdem muss die Pflanzerde beim Gießen noch leicht feucht sein, weil es

andernfalls ebenfalls leicht zu Verbrennungen kommt. Ist die Erde im Kübel oder im Balkonkasten schon ausgetrocknet, muss sie daher vorab mit klarem Wasser angefeuchtet werden.

Düngemittel für Grün- und Blühpflanzen können sowohl für die Zimmerpflanzen wie auch für die Pflanzen auf Balkon und Terrasse verwendet werden. Im Freien benötigen die Pflanzen jedoch mehr Nährstoffe und sollten daher öfter gedüngt werden. Hierbei sind die Angaben des Herstellers zu beachten, damit die Pflanzen weder zu viele noch zu wenige Nährstoffe erhalten.