Richtig düngen
Teil 1: Richtig Düngen - Grundlagen
Teil 2: Richtig Düngen Tipps!
Die Pflanzen, die wir in unseren Gärten kultivieren, sollen Überdurchschnittliches leisten: Den schönsten Blütenflor zeigen, die grössten ...
Früchte tragen - und dies oftmals unter Bedingungen, die ihren Ansprüchen nicht unbedingt gerecht werden. Mit Düngergaben können wir unterstützend helfen, jedoch um keinen Fehler zu begehen, bedarf es einiger Kenntnisse.
Denn: Richtiges Düngen ist eine Wissenschaft für sich! Dazu müssten wir genau informiert sein, welche Nährstoffe die Pflanze, in welcher Zusammensetzung, wie schnell verbraucht, um den Dung exakt berechnen zu können. Ein präzises Ergebnis würden wir jedoch dennoch nicht erhalten, weil dies nicht nur von der Pflanzenart, sondern auch von deren Grösse und Konstitution, sowie vom Standort, Jahreszeit und Wetter abhängig ist: Faktoren, die sich nicht in Zahlen pressen lassen!
So müssen wir uns mit etwas Fingerspitzengefühl, unserem "grünen Daumen" und folgenden Faustregeln behelfen:
ü Ein Dünger, der alle drei Grundbestandteile NPK (Stickstoff-Phosphor-Kalium) sowie Spurenelemente enthält, wird als Volldünger bezeichnet. Die danach angegeben drei Zahlen - jeweils durch einen Bindestrich getrennt - weisen auf die Konzentration (in Prozenten) ...
hin. Volldünger sind universell einsetzbar und haben ein ziemlich ausgeglichenes Nährstoffverhältnis, das heisst alle drei Zahlen sind annähernd gleich.
{mospagebreak}
Spezialdünger, Langzeitdünger, Flüssigdünger ...
ü Spezialdünger sind in ihrer Nährstoffzusammenstellung genau auf die spezifischen Anforderungen einer Pflanzengruppe ausgerichtet z.B. Tomaten - Tomatendünger.
ü Langzeitdünger hält, je nach Produkt, drei bis sechs Monate an.
ü Flüssigdünger wirkt am schnellsten!
ü Nur während der Wachstumsperiode düngen! (Von Antriebsbeginn bis Triebabschluss!)
ü Niemals auf trockenen Wurzelballen!
ü Lieber oft und schwach - als selten und hoch dosiert!
ü Während der Winterzeit unbedingt Düngepause einhalten!
ü Organischer Dünger verzeiht Düngefehler eher als Mineraldünger.
ü Bäume, Hecken und Stauden: versorgt man im Herbst mit Kompost, und reicht im Frühling noch etwas organischen Dünger nach.
ü Rosen: Beim Einpflanzen darf nicht gedüngt werden. Nur im Frühling beim Austrieb und während der Blütezeit. Ab Sommermitte ist das Düngen einzustellen, um sie frosthart zu machen.
ü Sommerblumen: Von Juni bis September düngen, bei sonnigem Wetter wöchentlich, bei Regenwetter Dosis halbieren. Wer nicht ständig düngen will, aber auch keinen Dauerdünger beigemischt hat, kann zu jeder Pflanze ein Düngestäbchen oder ükegel stecken.
ü Rasen: Dreimal im Jahr (Frühling, Sommer und Herbst) am besten mit speziellem Rasendünger versorgen.
Passionierte Gärtner können aufgrund von Mangelerscheinungen erkennen, welcher der Hauptnährstoffe fehlt:
Stickstoffmangel zeigt sich durch Gelbfärbung der Blätter.
Dürftige Blüten- und Fruchtentwicklung weist auf Phosphormangel hin.
Kaliummangel lässt die Ränder älterer Blätter braun werden.
Bei Eisenmangel werden vor allem die jungen Blätter gelb, und die Blattadern treten grün hervor.
von Vilma-Sonja Zugmaier
- Oleanderdünger - Oleander düngen
- Bekämpfung von Spinnmilben
- Düngerarten und Formen für den Hobbygärtner
- Die Wirkung von Gründünger
- Anorganischer Dünger / Mineraldünger
- Organischer Dünger
- Rasendünger mit Moosvernichter
- Schimmel an Zimmerpflanzen - vorbeugen und beseitigen
- Herbstdünger, Rasendünger im Herbst
- Wein schneiden, zurückschneiden, Schnitt
Unsere Heimwerker- und Garten-Newsletter informieren Sie über alle Neuigkeiten auf Hausgarten.net: Praxistipps, aktuelle Themen, Gutscheine & mehr!