Universaldünger - Dünger für Grünpflanzen

Universaldünger Pflanzen mit Universaldünger versorgenUniversaldünger sollte man verwenden, wenn man möglichst viele verschiedene Pflanzen mit Nährstoffen und Spurenelementen versorgen möchte. In der Regel sind Spezialdünger wie Geraniendünger oder Zitrusdünger für die einzelnen Pflanzenarten besser geeignet. Wer wenig Platz für die verschiedenen Dünger hat oder wer sich nicht soviel Arbeit machen möchte, der kann einen Universaldünger verwenden, um ebenfalls gute Ergebnisse zu erzielen. So kann man meist Balkon- Garten- Kübel und Zimmerpflanzen mit einem Dünger behandeln.
Die Hauptbestandteile eines Universaldüngers sind

Stickstoff, Phosphat, wasserlösliches Kaliumoxid, Magnesiumoxid und wasserlöslicher Schwefel.

In der Regel reicht eine 1Liter Flasche Dünger für 300 Liter Gießwasser.

Universaldünger sorgt für einen gesunden Wuchs und fördert eine intensive Blattausfärbung. Die natürliche Widerstrandskraft der Pflanzen wird gestärkt, die Blüten- und Fruchtansatzbildung gestärkt.

Gut geeignet sind auch organische Langzeitdünger mit bodenverbessernder Wirkung. Sie bestehen meist aus getrockneter und granulierter Biomasse von im Boden häufig vorkommenden Mikroorganismen. Die Nährstoffzusammensetzung ist sehr ausgewogen. Dieser Dünger wird nur oberflächlich ausgebracht und nicht in den Boden eingearbeitet. Er eignet sich besonders gut für den Garten und kann dort für Obst und Gemüse, Beeren, den Rasen, aber auch für Zier- und Balkonpflanzen verwendet werden.

BeerenMit zunehmendem Nitratanteil im Dünger steigt die Wirkungssicherheit. Die Folgen sind oft höhere Erträge und bessere Qualität als bei Düngung
ohne Nitratanteil.

Vorsicht ist geboten bei Chlorid, welches oft in Universaldüngern enthalten ist. Es ist für viele Zimmer- und Gartenpflanzen schädlich und sollte, wenn überhaupt, nur in minimalen Spuren enthalten sein.
Durch die Gabe von zu viel Kompost sind viele Gartenböden zu sehr mit Phosphat  versorgt. Beim Kauf von Dünger sollte man dann darauf achten und ein Produkt mit weniger Phosphat wählen.

So groß die Vielfalt der Blatt- und Blütenpflanzen ist, so riesig scheint in diesem Zusammenhang auch das Angebot mit Blick auf die entsprechenden Dünger zu sein. In der Tat hat der Handel mittlerweile eine beachtliche Zahl an Düngern zu bieten:
  • Volldünger
  • Rasendünger
  • Kalkstickstoff
  • Blaukorn
  • Bittersalz
  • Mineraldünger
  • Kompost
  • Mist
  • und etliche mehr.
Demgemäß stellt sich also für den einen oder anderen Hobbygärtner die Frage: Welcher Dünger ist der richtige für welches Gewächs? Welche Präparate können im heimischen Garten zum Einsatz kommen, um eine umfassende Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen zu gewährleisten? Schließlich genügt es nicht (immer), Pflanzen allein mit Wasser, Luft und Sonnenlicht zu versorgen und dann auf einen prächtigen Blatt- und Blütenwuchs zu hoffen. Vielmehr ist es unerlässlich, von Zeit zu Zeit - je nach Pflanzenart - Nährstoffe zusätzlich zuzuführen. Zum einen, weil keineswegs jeder Boden "von Grund auf" die optimale Menge an Nährstoffen enthält. Zum anderen, weil man durch die zusätzliche Gabe wichtiger Nährstoffe einfach noch mehr erreichen bzw. noch mehr für das Grün in den Außenanlagen (aber freilich auch in den Töpfen und Kübeln) tun kann.

Eine adäquate Nährstoffversorgung mit Universaldünger

Erhält die Pflanze zum Beispiel zu wenig Nitra oder eine zu geringe Menge an Mineralien, verfärben sich mitunter die Blätter gelblich, sie werden mit der Zeit braun, oder die Pflanzen reagieren empfindlicher auf Schädlinge und sterben früher, als diejenigen, die das

ganze Jahr hindurch von einer maßgeschneiderten Versorgung mit Nährstoffen profitieren. Welches Gewächs benötigt aber Stickstoff, welches Nitrat und welches kann ohne eine zusätzliche Versorgung mit Stickstoff nicht existieren? Fragen über Fragen, die es in jedem Fall zu klären gilt. Um es aber auf den Punkt zu bringen - die Antwort liegt klar auf der Hand: Universaldünger lautet das "Zauberwort". Universaldünger zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, dass von allen wichtigen Nährstoffen die meisten in optimaler Menge enthalten sind. Darüber hinaus punktet Universaldünger auch durch die rasche Verfügbarkeit der Nährstoffe. Ein echtes "Plus" also für ein gutes und gesundes Pflanzenwachstum.

Wichtige Grundregel bei der Verwendung

Ficus(Hobby-)Botaniker sollten beim Kauf von Universaldünger unbedingt darauf achten, dass organische Düngemittel zum Einsatz kommen. Auf diese Weise verabreicht man natürliche Nährstoffe, welche im Rahmen der Herstellung der Natur "entnommen" und ihr beim Düngen unmittelbar wieder "zugeführt" werden.

Zu berücksichtigen ist, dass Universaldünger in der Regel über die passende Menge an nährstoffhaltigen Inhaltsstoffen verfügt. Spezialdünger sind im Gegensatz dazu nicht nur verhältnismäßig teuer, sondern erfahrungsgemäß auch überflüssig. Denn Fakt ist, dass zum Beispiel Mineraldünger und andere Varianten mit einem "Nährstoffplus" wirklich nur dann gegeben werden sollten, wenn die Pflanzen in der Tat einen Nährstoffmangel aufweisen. Anderenfalls ist die Gabe besagter Präparate nicht nur unsinnig, sondern man kann auf diese Weise durchaus auch Schaden anrichten. Erfahrene Gärtner raten nicht zuletzt sehr häufig auch deshalb von der (häufigen) Verabreichung von Spezialdünger ab, weil der Handel diese lediglich aus Gründen der "Umsatzgenerierung" anbietet.